[ Veranstaltungen , Antifa ] 22 Januar, 2010 15:09

Mitte Februar findet in Dresden nicht nur der größte Naziaufmarsch in Deutschland, sondern der größte in ganz Europa statt. Nazidemos in der Größe waren vor ein paar Jahren noch undenkbar, scheinen mittlerweile, zumindest in Dresden zur Regel zu werden. Nicht nur die besondere Größe sondern auch der Rückhalt der Nazis in weiten Spektren der Gesellschaft was das Thema "Bombenangriffe auf Nazi Deutschland" angeht (und der damit verbundenen Vorharmlosung und Relativierung der deutschen Kriegsverbrechen), zeigen wie wichtig es ist, auf die Gegenkundgebung zu gehen. Besonders nach den Durchsuchungen der Landesgeschäftsstelle der Partei "Die Linke" und des Autonome Zentrum "Conni" und des Antifa-Laden "Red Stuff" in Berlin, aufgrund einer angeblichen Aufforderung zu Straftaten auf den Mobilisierungsplakaten, bei denen diese auch Beschlagnahmt wurden, ist es wichtig zu zeigen das Repressionen antifaschistischer Aktionen kontrakproduktiv sind und die Mobilierung eher noch unterstützen.

Aufruf

Pressespiegel zu den Durchsuchungen

weitere Plakate

achja das neue Mobi Video (laut Bild.de der Schlachtplan der linken Chaoten):

NO PASARAN! DRESDEN 13.02.2010

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[ Musik , Veranstaltungen ] 03 Oktober, 2009 18:38

nonation 2009

Konzert:
23.45 Uhr, Festaal Kreuzberg, Skalitzer Straße 130


Gibt es einen guten Nationalismus? Die Frage wird von der Mehrheit der hier lebenden Menschen mit einem klaren "Ja!" beantwortet. Sei es der "Otto-Normal-Verbraucher", die Kanzlerin persönlich oder deren singendes Artillerie-Regiment aus "Sportfreunde Stiller", "Fler", "Dissziplin" und "Sammy Deluxe" - sie alle bekennen sich zu Deutschland. Ein "gesunder Nationalismus" ist in Ordnung, der Nationalismus a la NPD wiederum wird abgelehnt. Auch wenn sie sich zwar in ihrer Liebe zu Nation einig sind, so scheint zu mindestens äußerlich, die Meinung über das Handeln dieses Staates auseinander zu driften. Wir denken jedoch, dass unter Anderem das nationale Wir-Gefühl den Rückenwind für den staatlichen Alltagsbetrieb (Hatz 4, Krieg usw.) liefert. Der Frage warum das so ist und warum die Nazis, wie auch die "guten Nationalisten", dem selben Grundprinzip folgen, wollen wir mit Junge Linke Jimmy Boyle zusammen nachgehen.

ALLE INFOS UNTER:
www.no-nation.de.vu
www.myspace.com/ftp_culture

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[ Umwelt/Ökologie , Veranstaltungen ] 20 September, 2009 17:54
Seit einem Jahr diskutieren KlimaaktivistInnen und linke Basisbewegungen, die sich im Klima!Bewegungsnetzwerk organisiert haben, auf bundesweiten Vorbereitungstreffen, wie wir von Deutschland aus im Dezember 2009 in Kopenhagen intervenieren können. Wir laden euch ein an einer Aktionskonferenz am ersten Oktoberwochenende in Berlin teilzunehmen. Dort wollen wir Aktionen und Konzepte für tatkräftige Interventionen bei der UN-Klimakonferenz in Kopenhagen und darüber hinaus besprechen und weiterentwickeln. In mehreren parallel stattfindenden Workshops und Podiumsdiskussionen wird es neben der Kopenhagen-Planung auch die Möglichkeit geben, Basiswissen über die Klimakonferenzen und ihre (Aus)wirkungen zu erwerben oder zu vertiefen, herrschende Klimadiskurse und -politiken kritisch zu hinterfragen und unsere Alternativen zu diskutieren.

„Klimawandel“ ist kein Ökothema, sondern rüttelt an den Grundfesten der globalen Gesellschaftsordnung. Nicht nur, weil die verheerenden Folgen der globalen Erwärmung die Lebensgrundlage vieler, vor allem armer Menschen im globalen Süden bedroht bzw. vernichtet. Sondern auch, weil die grundsätzliche Abhängigkeit des Kapitalismus von billiger (fossiler) Energie sowie dessen inhärenter Wachstumszwang im Widerspruch zu der Klimaschutzpolitik steht die von diesem Gipfel versprochen wird.
In Kopenhagen wird vielmehr die zukünftige globale Wirtschaftsordnung und die Verteilung der verbliebenen Ressourcen verhandelt.
Der Klimawandel sowie seine aktuelle Bearbeitung durch Kyotoprotokoll und Emissionshandel hat ganz klare antisoziale, rassistische und neokoloniale Dimensionen. Deshalb halten wir den Kopenhagen – Prozess für ein wichtiges Interventionsfeld und eine globale soziale Bewegung für Klimagerechtigkeit für unerlässlich.

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[ Philosophie, Dichtung und mehr , Überwachung/Grundrechte , Veranstaltungen ] 14 September, 2009 10:40
Es gibt eine von mir selbst noch nicht gesehene,  aber vom Titel vielversprechende Ausstellung in der NGBK: "Knast sind immer die anderen".
[ Veranstaltungen ] 07 September, 2009 20:39

Der allseits siegende Kapitalismus rüttelt die Gesellschaften in einer Weise durch, dass nicht nur herrschende Neoliberale zu quasi staatssozialistischen Maßnahmen greifen. Auch dem Alltagsbewusstsein und selbst dem gehobenen Feuilleton kommen Zweifel an der Menschenverträglichkeit der herrschenden Produktionsweise. Das Schicksal der sich auf Marx beziehenden antikapitalistischen Bewegungen, die aus Katastrophen heraus zur Weltgeltung aufgestiegen waren, verbietet es nach solchen kommunistischer Alternativen zu streben, die früher vielen Menschen plausibel erschienen.

Im Vortrag und im Seminar geht es um das Eingebundensein kommunistischer Ideen in den jeweiligen Entwicklungsstand der kapitalistischen Produktionsweise, in die praktischen Anforderungen der entsprechenden sozialen Bewegungen und in die vorgefundenen Theorien. Daraus ist zwar unmittelbar keine Antwort auf das „Was tun?“ abzuleiten. Aber eine Diskussion über die frühere Zeitbezogenheiten der Vorstellungen von Wegen aus dem Kapitalismus kann für eine heutige Suche nach Alternativen sehr hilfreich sein.

Freitag, 11. September 2009, 19.00 Uhr, Vortrag von Ulrich Weiß
Zu einigen Zusammenhängen zwischen Entwicklungsphasen der kapitalistischen Produktionsweise, den Existenzbedingungen marxistisch-sozialistischer Bewegungen und historischen Kommunismusvorstellungen
Moderation: Stefan Meretz

Sonnabend, 12. September 2009, 10.00 bis 17.00 Uhr Seminar

Bezogen auf die jeweils historischen Bedingungen und die vorgefundenen theoretischen Voraussetzungen werden Kontinuitäten und Brüche in den Sozialismus- und Kommunismusvorstellungen untersucht.

Seminarleitung: Annette Schlemm und Mathias Spiller

19:00 Uhr
Helle Panke
Kopenhagener Str. 76
10437 Berlin
Weitere Infos: www.hellepanke.de/topic/3.html?id=175

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[ Veranstaltungen ] 10 Juli, 2009 14:45

Der Kapitalismus steckt in seiner tiefsten Krise seit 80 Jahren. Die Lehre des Neo-Liberalismus vom freien Spiel der Märkte ist verpufft. Dies wird von niemandem mehr bestritten. Umstritten ist dagegen – auch innerhalb der Linken - wie es weitergehen soll.

Bewegungen brauchen Orte, an denen sie sich verständigen können. Mit dem „Make Capitalism History“-Kongress wollen wir Studierende, Schülerinnen und Schüler aus dem Bildungsstreik zusammenbringen mit Aktiven aus den Krisenprotesten, den Gewerkschaften, der LINKEN und der globalisierungskritischen Bewegung.

Wie wollen darüber diskutieren, was die Ursachen der Weltwirtschaftskrise sind und welche Alternativen es in Zukunft für eine demokratische Wirtschaft gibt. Wir werden uns fragen, welche Rolle eigentlich Bildung im Kapitalismus einnimmt und wie wir Gegenwehr organisieren können.

Wie groß ist das weltweite Ausmaß der Krise? Kann ein Green New Deal die Probleme lösen? Wie kann eine alternative Wirtschaft funktionieren? Was können wir aus den Fehlern der Vergangenheit lernen? Wie müsste eine wirkliche Gleichberechtigung zwischen den Geschlechtern aussehen? Wie würde ein wirklich freies und solidarisches Bildungssystem aussehen? Wo können wir ansetzen, um diese Veränderungen herbeizuführen?

Zum Zeitpunkt des Kongresses werden wir mit einer neuen Bundesregierung konfrontiert sein und das neue Semester steht kurz vor der Tür. Abschließend geht es deshalb darum, was wir im Hier und Jetzt tun können und was die nächsten Schritte für die außerparlamentarische Bewegung sind. Denn die beste Antwort auf die Krise ist, jetzt aktiv zu werden und sich zu organisieren.

Komm auch Du und mach mit!

Programm

http://www.make-capitalism-history.de/

[ Veranstaltungen ] 22 Juni, 2009 18:04

Wie erklärt man, dass der Neoliberalismus auch von Klassen und Gruppen unterstützt wird, die er mit seiner anti-sozialen Politik schwächt und verarmt. Wie gelingt es dem Back-Konservatismus, an den Ressentiments der Subalternen gegen >>die da oben<< anzuknüpfen und sie zugleich gegen die Linke, Gewerkschaften und Marginalisierte zu mobilisieren?

Der Begriff der Ideologietheorie steht für eine Neufundierung historisch - materialistischer Ideologieforschung, die sich sowohl gegen die Reduktion von Ideologien aufs Ökonomische als auch gegen bloße Ideologiekritik eines >>verkehrten Bewusstseins<< abgrenzt. Ideologietheorie fragt nach den gesellschaftlichen Konstitutionsbedingungen und zumeist unbewussten Funktions- und Wirkungsweisen des Ideologischen, das sie in seiner >>Materialität<< untersucht, als Ensemble von Apparaten, Intellektuellen, Ritualen und Praxisformen. Jan Rehmann rekonstruiert unterschiedliche Stränge der Ideologietheorie- von Marx zu Adorno/Horkheimer, von Gramsci zu Stuart Hall, von Bourdieu zu W.F. Haug- und prüft ihre Tauglichkeit für die Analyse gegenwärtiger Ideologien.


Vortrag von Jan Rehmann
Am Do. den 25.06.09 um 19 Uhr 30 in der Argument-Buchhandlung,
Reichenberger Str. 150, 10999 Berlin/ Tel. 030-6113983

http://www.argument-buchhandlung.de/