[ Umwelt/Ökologie , Videos ] 11 März, 2010 01:52

dieStory

Widerstand regt sich in der Provinz: „Markt und Privatisierung können nicht alles regulieren. Acht kleine münsterländische Gemeinden wollen wieder unabhängig werden. Strom, Gas und Wasser – das wollen sie zu ihren Bedingungen und zu ihren Preisen selbst verkaufen. Bürgermeister Himmelmann hat ehrgeizige Ziele. So soll möglicht viel Strom vor Ort aus erneuerbaren Energien produziert werden. Und der soll billiger werden.

Quelle

[ Umwelt/Ökologie , Videos , Systemkritik ] 20 Februar, 2010 15:50

dieStory

die story zeigt, was cradle to cradle will. Sie folgt den Spuren von Michael Braungart, der weltweit bei vielen Projekten engagiert ist, und sie beschreibt die Schwierigkeiten auf die cradle to cradle bei deutschen Politikern trifft.

mehr Infos

Video

[ Position und Debatte , Umwelt/Ökologie , Medien/Gesellschaftskritik , Kapitalismuskritik ] 09 Februar, 2010 19:50

Eine schon "etwas" ältere (2008) aber immer noch aktuelle Ausgabe von reflect! die sich mit dem Thema Klimawandel beschäftigt:

Die letzte Schlacht gewinnen wir? Das Klima, die Zeit und die radikale Linke
von Alexis Passadakis & Tadzio Müller

Die Natur beißt zurück: Kapitalismus, Ökologische Marktwirtschaft und Krise
von Mario Candeias

Das Papier nicht wert: Monokulturen und Klima
von Stefan Thimmel

Von fossilen Dinosauriern und aufstrebenden Öko-Pionieren: Die deutsche Energiepolitik im Kontext postfordistischer Naturverhältnisse
von Hendrik Sander

Gender, Klimawandel und Biodiversität: Zusammenhänge zwischen Biodiversität und Geschlechterverhältnissen
von Julika Schmitz

Steigende Meere, sinkende Erträge: Wie Klimawandel und Hunger zusammenhängen
von Tobias Bauer

Freie Stromversorgung in Südafrika: Empowerment oder Disziplinierung?
von Greg Ruiters

Niemand steht außen: Eine Kritik an Agrotreibstoffen als radikale Gesellschaftskritik
von Andreas Hetzer

Die Eigentumsfrage: Wege zum Klimakommunismus
von initiative k

Deutsche Küche: Warum Fleischkonsum das globale Klima und den Hunger in der Welt anheizt
von Christian Noll

Konsum Global: Entdeckungsreise durch die globalisierte Stadt
von Boris Demrovski

Das Bett im Musikzimmer: Drei Episoden vom Konsum
von Dorothea Müth

Die Axt am Pfeiler des Kapitalismus: Konsumkritik als Zugang zur Kapitalismuskritik
von Chris Methmann

Pipeline durchs Biotop: Die verfehlte Klimaschutzagenda der Weltbank
von Daniela Setton

Orwell in grün: Neue Kontrolltechniken im Namen des Klimaschutzes
von Niels Boeing

Quelle

[ Umwelt/Ökologie , Kapitalismuskritik ] 27 Januar, 2010 14:29

Ein recht interessanter Artikel der auf die fehlgeleitet Bewertung öffentlicher Güter und/oder Umweltressourcen/schäden durch den "Markt" eingeht und das grundsätzliche Problem einer monetären Bewertung dieser "Güter" aufzeigt bzw andeutet.

Regionale Produkte kaufen und auf lange Transportwege verzichten: So meint der Normalbürger das Klima schonen zu können. Doch oft stimmt diese Rechnung überhaupt nicht. 

Artikel bei Zeit Online

[ Umwelt/Ökologie ] 22 Dezember, 2009 19:51

Studien

Rosa Luxenburg Stiftung: grüner kapitalismus - krise, klimawandel und kein ende des wachstums
Vorwort
Studie zum Download

Heinrich Böll Stiftung: Auf dem Weg zu einem Green New Deal - Die Klima- und Wirtschaftskrise als transatlantische Herausforderung
Vorwort
Studie zum Download

Stiftung Wissenschaft und Politik: Macht die Sparlampen heller. Ökologisch korrekter Konsum ist gut für das eigene Gewissen und fürs Prestige - dem Klima nützt er nur wenig
Artikel Download

Stiftung Wissenschaft und Politik: Strategischer Konsum statt nachhaltiger Politik? Ohnmacht und Selbstüberschätzung des "klimabewussten" Verbrauchers
Artikel Download

Bundeskoordination Internationalismus: Positionspapier des Arbeitsschwerpunktes Soziale Ökologie zum Klimawandel
Vorwort
Artikel Download

Podcast und Diskussion

Green New Deal - Lösung der ökologischen Krise oder nur ein grüner Kapitalismus?

Dokumentation eines Streitgesprächs mit Ralf Fücks und Elmar Altvater. Auftaktveranstaltung des Rates für radikale Realpolitik – der neuen Zukunftskommission der RLS.
Artikel und Videozusammenfassung

Boykottieren oder kaufen – Wie Moral und Konsum zusammenhängen
Zusammenfassung
Mp3

Presse

Das konsumistische Manifest
Konsumkritiker sind anscheinend die ersten, die durch die Finanzkrise arbeitslos geworden sind: Einkaufen gilt plötzlich als erste Bürgerpflicht. Wer richtig shoppt, rettet Wirtschaft und Umwelt, heißt es. Was für ein Irrsinn!
Artikel bei Spiegel Online

Das Primat des Wirtschaftswachstums beenden
Die ökologischen Krisen zeigen es deutlich: Ein auf Wachstum begründetes Entwicklungsmodell ist heute nicht mehr tragfähig.
Artikel bei Zeit Online

Nachhaltiger Konsum - Wunderbare Welt der Lohas
Kann ein neues Öko-Milieu namens Lohas mittels bewussten Konsums tatsächlich die Welt und die Rendite retten? Wer sind diese Lohas überhaupt?
Artikel bei Taz Online

Die Wahrheit über Lohas - Egoistische Konsumguerilla
Sie sind die Ökos der zweiten Generation. Mit ihrem Konsum wollen Lohas die Welt nachhaltig verbessern. Doch laut einer Studie nur für sich selbst.
Artikel bei SZ Online

Nicht die Armut, das Wachstum muss bekämpft werden

Ungebremstes Wachstum wird nicht mehr nur von Ökoradikalen, sondern auch von Vertretern des Establishments infrage gestellt. Doch das Umdenken bleibt zumeist halbherzig.
Artikel bei Zeit Online

Blogs

Korrekte Konsumenten - Richtiges Einkaufen in der falschen Ökonomie

Artikel bei jetzt.sueddeutsche.de

 

Zum Beispiel Konsum: Lohas werden die Welt nicht retten 

Er hat das "Schwarzbuch Markenfirmen" geschrieben, in "Uns gehört die Welt!" erklärt er Macht und Machenschaften von Konzernen - für jetzt.de macht Klaus Werner-Lobo Wirtschaft plastisch. Heute: Warum Lohas blauäugig sind!

Artikel bei jetzt.sueddeutsche.de 

Ergänzungen sind immer gern gesehen!

[ Umwelt/Ökologie ] 19 Dezember, 2009 00:06

Zum Ende des Klimagipfels in Kopenhagen möchte ich auf ein meiner Meinung nach ausgesprochen guten und interessanten Kommentar von der BUKO hinweisen, der eine Kernaussage beinhaltet die ich in den letzten Wochen sehr vermisst habe. Es wurde viel Aufmerksamkeit auf dem Symptome des Klimawandels und deren Bekämpfung gerichtet, aber es wurde sich wenig bis gar nicht mit den grundlegenden, systembedingten Ursachen des Klimawandels beschäftigt. Der BUKO-Arbeitsschwerpunktes Soziale Ökologie hat es geschafft kurz und klar genau auf diese Probleme hinzuweisen:

Das Positionspapier des BUKO-Arbeitsschwerpunktes Soziale Ökologie (ASSÖ) will zu der Debatte um den Klimawandel, insbesondere im Bezug auf den UN-Klimagipfel in Dezember 2009 in Kopenhagen, zu einer kritischen Analyse des hegemonialen Diskurses und zur Diskussion um die Inhalte einer emanzipativen, herrschaftskritischen Gegenbewegung beitragen. In dem folgenden Text vertreten wir die These, dass von den Klimaverhandlungen in Kopenhagen nichts zu erwarten ist. Sie sind Teil offizieller Klimapolitik, die zur Lösung des Klimaproblems auf diejenigen Marktkräfte setzt, die die sozial-ökologische Krise erst verursacht haben. Wichtig ist aus unserer Sicht nicht der Ausgang der Klimaverhandlungen in Kopenhagen, wichtig sind die Verknüpfung der Diskussion um „Umweltprobleme“ mit Herrschafts– und Kapitalismuskritik und die Entwicklung von Alternativen zur herrschenden Klimapolitik. Wir wollen – mit anderen Worten – die sich verschärfende ökologische Krise ernst nehmen, ohne darüber den systemkritischen Kopf zu verlieren.

Das ganze Papier lesen...

Die englische Fassung lesen...

Die spanische Fassung lesen...

Mehr Informationen zum ASSÖ...

[ Umwelt/Ökologie , Medien/Gesellschaftskritik , Videos ] 22 November, 2009 15:16

Die Gefahren sind bekannt. Wenn wir nicht bereit sind, bis 2050 den CO2-Ausstoß zu halbieren, dann werden Teile der Welt wahrscheinlich unbewohnbar. Doch konkrete Maßnahmen werden vertagt, wie auch jetzt wieder beim Gipfel in Kopenhagen. Das hat politische und psychologische Gründe: Regierungen, Unternehmer und Normalbürger handeln in kurzen Zyklen, in Amtszeiten, Wahlperioden, Quartalszahlen. Für Umwelt- und Klimaschutz fatal. In der Steinzeit war es evolutionär sinnvoll, dass Menschen nur überschaubare, kurzfristige Probleme zu lösen versuchten. Beim Klimawandel hat dieses Verhalten katastrophale Auswirkungen.

Quelle

[ Umwelt/Ökologie , Podcast ] 12 November, 2009 09:53

Von der einstigen Pilotanlage zur Wiederaufbereitung von Brennelementen aus deutschen Kernkraftwerken sind außer verstrahlten Gebäuden noch 60.000 Liter "Atomsuppe" übrig. Das flüssige Gift aus 20 Jahren Versuchsbetrieb lagert wenige Kilometer von der Karlsruher Innenstadt entfernt, auf dem Gelände des Forschungszentrums. 12 Kilogramm Plutonium, etwa 600 Kilogramm Uran und jede Menge Spaltprodukte wie Cäsium- oder Strontium-Isotope befinden sich dort in riesigen Edelstahltanks. Die selbst erhitzende Mischung muss ständig gerührt und gekühlt werden.

Seit die Pilotanlage zur Wiederaufbereitung 1991 gestoppt wurde, war klar, dass die gefährlich strahlende Restbrühe an einen sicheren Platz gebracht werden muss. So wurde eine eigens auf die Atomsuppe zugeschnittene Verglasungsanlage in Karlsruhe gebaut. Seit ungefähr zwei Jahren steht sie bereit, doch immer neue Sicherheitslücken bei der Verarbeitung wurden aufgespürt. Das hat die Anlage enorm verteuert. Heute belaufen sich die Kosten auf rund 2,6 Milliarden Euro für die Verglasung der Atomsuppe und den Rückbau der verstrahlten Anlagen.

Quelle

Mp3

[ Umwelt/Ökologie , Videos ] 03 November, 2009 20:44

Warum sollte man sich in Afrika mit dem Müll fremder Europäer abgeben? Weil man die Menschen in Afrika seit Jahren in diese Zwangslage bringt. Hier wird eine andere Art von Emissionshandel beschrieben. Die juristischen Personen kaufen sich frei und laden Schuld auf die näturlichen Personen? Warum spricht die Kirche nicht von der Schuld der juristischen Personen. Unternehmen haben doch offiziell ein Persönlichkeitsrecht bekommen. Eine groteske Idee der Amerikaner, die man in alle Welt übernommen hat. Wie haben Firmen Persönlichkeitsrechte erhalten? Siehe dazu den kompletten Film "The corporation" (Die Firma, deutsch untertitelt): http://tinyurl.com/yz3ygm7

[ Umwelt/Ökologie , Videos ] 15 Oktober, 2009 13:25

 

Während die Gefahren der Erderwärmung immer mehr ins öffentliche Bewusstsein dringen, preisen Industrielle und Politiker die Atomkraft als die geeignetste Energiequelle der Zukunft an: sauber, kontrollierbar und gefahrlos für Umwelt und Gesundheit. Für den Verbraucher ist es schwer, den Wahrheitsgehalt dieser Aussagen zu beurteilen. Der Dokumentarfilm "Albtraum Atommüll" versucht, Licht ins Dunkel zu bringen.

Youtube Arte

[ Umwelt/Ökologie , Veranstaltungen ] 20 September, 2009 17:54
Seit einem Jahr diskutieren KlimaaktivistInnen und linke Basisbewegungen, die sich im Klima!Bewegungsnetzwerk organisiert haben, auf bundesweiten Vorbereitungstreffen, wie wir von Deutschland aus im Dezember 2009 in Kopenhagen intervenieren können. Wir laden euch ein an einer Aktionskonferenz am ersten Oktoberwochenende in Berlin teilzunehmen. Dort wollen wir Aktionen und Konzepte für tatkräftige Interventionen bei der UN-Klimakonferenz in Kopenhagen und darüber hinaus besprechen und weiterentwickeln. In mehreren parallel stattfindenden Workshops und Podiumsdiskussionen wird es neben der Kopenhagen-Planung auch die Möglichkeit geben, Basiswissen über die Klimakonferenzen und ihre (Aus)wirkungen zu erwerben oder zu vertiefen, herrschende Klimadiskurse und -politiken kritisch zu hinterfragen und unsere Alternativen zu diskutieren.

„Klimawandel“ ist kein Ökothema, sondern rüttelt an den Grundfesten der globalen Gesellschaftsordnung. Nicht nur, weil die verheerenden Folgen der globalen Erwärmung die Lebensgrundlage vieler, vor allem armer Menschen im globalen Süden bedroht bzw. vernichtet. Sondern auch, weil die grundsätzliche Abhängigkeit des Kapitalismus von billiger (fossiler) Energie sowie dessen inhärenter Wachstumszwang im Widerspruch zu der Klimaschutzpolitik steht die von diesem Gipfel versprochen wird.
In Kopenhagen wird vielmehr die zukünftige globale Wirtschaftsordnung und die Verteilung der verbliebenen Ressourcen verhandelt.
Der Klimawandel sowie seine aktuelle Bearbeitung durch Kyotoprotokoll und Emissionshandel hat ganz klare antisoziale, rassistische und neokoloniale Dimensionen. Deshalb halten wir den Kopenhagen – Prozess für ein wichtiges Interventionsfeld und eine globale soziale Bewegung für Klimagerechtigkeit für unerlässlich.

 (weiter)

[ Informationguerilla , Lobbyismus , Umwelt/Ökologie , Greenwash ] 20 September, 2009 16:58

extra3

Taz: Zur Pro-Atom-Demo werden Auszubildende des Konzerns nach Biblis geschickt. Auch Eon und Co beteiligen sich an dem Aufmarsch für eine "kernige Zukunft".

[ Umwelt/Ökologie , Videos ] 26 Juli, 2009 17:45

Quelle

via

[ Umwelt/Ökologie , netactivism ] 24 Juli, 2009 02:52

Ende der Mitzeichnungsmöglichkeit - heute (24.07) !

Text der Petition
Der Deutsche Bundestag möge ein Moratorium zum Verzicht der weiteren Privatisierung von Gewässern beschließen und durch Schaffung entsprechender Rechtsgrundlagen eine Klarstellung dahingehend vornehmen, dass Gewässer als Verwaltungsvermögen anzusehen sind und der öffentlichen Hand als Eigentum kostenlos übertragen werden können.

Begründung
Nach wie vor droht in den neuen Bundesländern die Privatisierung zahlreicher Seen durch die Bundesgesellschaften BVVG und BImA. Die Seen sind jedoch ein wesentlicher Standortfaktor für die Tourismusbranche und zudem wichtige Ökosysteme.

Es ist zu befürchten, dass die touristische Entwicklung durch den Verkauf der Seen gefährdet wird. Beispielsweise ist damit zu rechnen, dass Badestellen und Stege nicht mehr genutzt werden dürfen und das Angeln verboten wird.

Am Beispiel der Brandenburger Seen wird deutlich, dass die Seen auch aus ökologischen Gründen als öffentliches Allgemeingut erhalten werden müssen. Brandenburgs Seen geht es überwiegend schlecht! Nach einem Bericht aus dem Jahr 2005 zum Gewässerzustand ist von 222 Seen nach Einschätzung des Landes nur für 28 Prozent die Erreichung der Ziele der EU-Wasserrahmenrichtlinie („guter ökologischer und chemischer Zustand“) wahrscheinlich, für 45 Seen (rund 20 Prozent) ist sie unklar und für 115 Seen (52 Prozent) sogar unwahrscheinlich.

Auch bei den Seen ist in den letzten Jahren immer deutlicher geworden, das dass Grundeigentum eine zentrale Rolle für die Erreichung ökologischer Ziele spielt.

Zudem wollen die Menschen, dass die Seen weiterhin als öffentliches Allgemeingut erhalten werden und öffentlich zugänglich und nutzbar sind und bleiben. So können die Gewässer für öffentliche und ökologische Belange am besten gesichert werden.

Öffentlich äußerst kontrovers diskutiert wurde u. a. der Verkauf des Wandlitzsees nördlich von Berlin an eine Immobiliengesellschaft im Jahr 2003. In den nächsten Jahren wird die BVVG 15.000 Hektar Seen verkaufen. Eine Privatisierung droht beispielsweise auch dem 270 ha großen Mellensee. Zwar hatte das Bundesamt für zentrale Dienste und offene Vermögensfragen mit Zuordnungsbescheid vom 7.7.2008 den Mellensee dem Land Brandenburg zugeordnet. Hiergegen hat die BVVG jedoch Klage eingelegt. So ist die Eigentumsfrage beim Mellensee weiterhin offen.

Da die entsprechenden Rechtsgrundlagen zur Verhinderung der weiteren Privatisierung aber erst geschaffen werden müssen, ist zunächst eine Aussetzung der Verkäufe erforderlich. Mit dem Moratorium soll die weitere Privatisierung der Gewässer in den neuen Bundesländern vorläufig unterlassen werden. Ziel ist es, in dieser Zeit eine Gesetzesänderung bzw. eine Klarstellung der Rechtslage mit dem Ziel vorzunehmen, dass Gewässer als Verwaltungsvermögen anzusehen sind und den Gemeinden, Städten, Kreisen oder Ländern als Eigentum kostenlos übertragen werden.

mitzeichnen

[ Umwelt/Ökologie ] 20 Juli, 2009 18:19

Mini-Reader zum Filz zwischen Konzernen, staatlicher Kontrolle, Wirtschaftsförderung und Lobbying der Gentechnik in Deutschland. Behandelt werden u.a.: Behörden und Kommissionen (BVL, EFSA, BeraterInnen/GutachterInnen), die Leuchttürme des Filz wie das IPK in Gatersleben, das AgroBiotechnikum in Groß Lüsewitz, die Biotechfarm in Üplingen und das JKI in Braunschweig. Weitere Kapitel über Lobbygruppen und informelle Netze (InnoPlanta, WGG, GGG, PRRI, Transgen ...) und die zweifelhafte Forschung zu Kontrolle und Sicherheit (Auskreuzungsforschung, Biosicherheitsprogramm, Monitoring)

Download

Quelle (Reader in Papierform bestellbar)

via

[ Umwelt/Ökologie ] 20 Juli, 2009 17:15

Während die Industrie bereits kräftig Nanopartikel in Produkte mischt, hinkt die Risikoforschung hinterher. Erst langsam können Gesundheitsgefahren realistisch eingeschätzt werden.

Spektumdirekt

via

[ Umwelt/Ökologie , netactivism ] 10 Juli, 2009 15:59
Kampage: Die Zukunft ist erneuerbar

Nach der Bundestagswahl wird über den Atomausstieg und den Bau neuer Kohlekraftwerke entschieden - und damit über die Zukunft der Erneuerbaren Energien! Jetzt müssen wir, Unternehmer und Beschäftigte aus der Erneuerbaren Energien-Branche die Energiewende durchsetzen!

Sind Sie Beschäftigter oder Unternehmer aus der Branche der Erneuerbaren Energien? Sind Sie in einem Zulieferbetrieb beschäftigt oder arbeiten als Berater, Installateur, Fachhandwerker, Planer oder Ingenieure eng mit der Branche zusammen? Dann unterzeichnen Sie den Appell für den Atomausstieg und gegen zusätzliche Kohlekraftwerke!

Unterschreiben

5 Minuten Info

[ Überwachung/Grundrechte , Umwelt/Ökologie , netactivism ] 21 Juni, 2009 23:55

Bei dem Weltsozialforums, das im Januar 2009 in Bélem do Para in Brasilien statt gefunden hat, wurde der Aufruf zur Wiedergewinnung der Gemeingüter der breiten Öffentlichkeit vorgestellt. Es soll der Beginn einer breiten internationalen Kampagne für den Schutz, die Wiedergewinnung und die Schaffung von Gemeingütern werden. Auf bienscommuns.org / http://gemeingueter.org kann man den Aufruf bzw das Manifest unterzeichnen und diskutieren.

Unterschreiben

Aufruf (English, Français, Español, Português, Deutsch):

Wiedergewinnung der Gemeingüter

Die Privatisierung und warenförmige Zurichtung der Dinge, die das Leben der Menschen und den Erhalt des Planeten ermöglichen, ist machtvoller denn je. Nach der Ausbeutung der natürlichen Ressourcen und der menschlichen Arbeit, hat sich dieser Prozess auf das Wissen, die Kulturen, Gesundheit, Bildung und Kommunikation, auf das genetische Erbe, das Leben und das, was aus ihm hervor geht ausgeweitet. Das Wohl aller und die Bewahrung der Erde wurden dem kurzfristigen finanziellen Gewinn weniger geopfert.

Die Folgen dieses Prozesses sind schwerwiegend: Jeder kennt und sieht sie: Leid und Tod derer, die keinen Zugang zu patentierten Medikamenten haben und die eine gewinnorientierte Forschung vernachlässigt hat, Zerstörung der Umwelt und der Biodiversität, Klimaerwärmung, Nahrungsmittelabhängigkeit der Menschen in armen Ländern, das Dahinschmelzen kultureller Diversität, weniger Zugang zu Wissen und Bildung im Zuge der Durchsetzung Geistiger Eigentumsrechte, und die verheerende Wirkung einer konsumorientierten Kultur.

Das Weltsozialforum 2009 in Belém do Pará, Brasilien, findet zu einem besonderen Zeitpunkt statt. Die kapitalistische Globalisierung, die von den – bar jeglicher öffentlicher Kontrolle agierenden – Finanzmärkten beherrscht wird, ist im Begriff auf spektakuläre Weise zu scheitern. Zugleich entsteht auf der ganzen Welt ein neues Bewusstsein darüber, dass bestimmte Dinge - und die Natur selbst - von allen Menschen gemeinsam zu nutzen sind. Sie können unter keinen Umständen privatisiert oder der Vermarktung unterworfen werden.

Diese Bewußtwerdung stützt sich auf die Vision einer Gesellschaft, die den Respekt der Menschenrechte, die demokratische Teilhabe und die Kooperation als zentrale Werte entfaltet. Alternative Ansätze entwickeln sich in vielen Bereichen: zur Verteidigung des Wassers und der Flüsse, des Landes, des Saatguts, der Biodiversität, des Wissens, der Wissenschaft und des traditionellen Wissens, der Wälder, der Meere, des Windes, der Währung, der Kommunikation und Vernetzung, der Kultur, der Musik und anderer Künste, der Open Source Technologien und der Freien Software, der öffentlichen Dienstleistungen Bildung, Gesundheit und Abwasserreinigung. Die Unterzeichner dieses auf dem Weltsozialforum 2009 vorgestellten Manifests rufen alle Bürger der Welt und ihre Organisationen dazu auf, sich für die Rückeroberung oder Erlangung der gesellschaftlichen Verfügung über die gegenwärtigen und künftigen Gemeingüter der Menschheit und der Erde zu engagieren, damit im Umgang mit ihnen all jene Menschen und Gemeinschaften -bis hin zur Weltgemeinschaft- mitwirken und zusammenarbeiten können, die davon direkt betroffen sind. Dies muss in einer Perspektive der Nachhaltigkeit geschehen.

Die Unterzeichner dieses auf dem Weltsozialforum 2009 vorgestellten Manifests rufen alle Bürger der Welt und ihre Organisationen dazu auf, den Begriff der Gemeingüter zu vertiefen, ihre Zugänge zu den Gemeingütern der Menschheit und des Planeten und ihre Erfahrungen für deren Entprivatisierung und Herausnahme aus der marktwirtschaftlichen Verwertung miteinander auszutauschen sowie die Kämpfe ihrer Organisationen miteinander zu verbinden, um gegenseitig Kampagnen und Initiativen zu stärken.

http://gemeingueter.org

via

[ Umwelt/Ökologie , Medien/Gesellschaftskritik , Podcast , Philosophie für die Badewanne ] 07 Juni, 2009 02:18

Auch wenn viele das nicht wahrhaben wollen - wir leben nun mal in einer Konsumgesellschaft, in der sich die meisten über Konsumgüter definieren, über Markenkleidung, das Auto, den Flachbildschirm oder das Handy. Und interessanterweise hat sich ein Konsumbürgertum herausgebildet, das bildungsbürgerliche Tugenden auf den Konsum überträgt. Dem Konsumbürger geht es beim Kaufen zum Beispiel um tugendhaftes Verhalten, um Moral, um ein gutes Gewissen, von dem er eben meint, dass man das kaufen könne.

Wolfgang Ullrich, Professor für Kunstwissenschaft und Medientheorie an der Hochschule für Gestaltung in Karlsruhe ist dem neuen Konsumbürger auf der Spur. In der SWR2 AULA zeigt er, wie der Zusammenhang von Moral und Konsum immer wichtiger wird, warum sich der Konsumbürger insgeheim nach einer neuen alten Klassengesellschaft sehnt.

Quelle
Mp3

[ Umwelt/Ökologie , Videos ] 06 Juni, 2009 15:23

HOME ist eine Ode auf unseren Planeten und ein zerbrechliches Gleichgewicht. Mit Bildern aus der Vogelperspektive nimmt uns Yann Arthus-Bertrand auf seine Reise rund um die Welt in über 50 Länder mit zu einem bisher unveröffentlichten Blick auf unsere Erde, damit wir sie von oben betrachten und verstehen können. Doch HOME ist kein engagierter Dokumentarfilm, sondern ein wunderbares Werk der Filmkunst. Jede Einstellung ist atemberaubend und zeigt uns die Erde – unsere Erde, wie wir sie noch nie gesehen haben. Jedes Bild führt uns das vor Augen, was wir gerade zerstören, und alle die Wunderwerke, die wir noch erhalten können. „Wenn man es von oben betrachtet, erklärt sich vieles von selbst“. Der Eindruck, den man gewinnt, ist direkter, intuitiver und emotionaler. HOME packt jeden von uns direkt bei seinen Gefühlen. Der Film macht uns bewusst, dass wir unseren Blick auf diese Welt ändern müssen. HOME behandelt die großen ökologischen Fragen, denen wir uns stellen müssen, und zeigt uns, wie alles auf unserem Planeten zusammenspielt.

In den 200.000 Jahren seiner Existenz hat der Mensch ein Gleichgewicht gestört, das sich in 4 Milliarden Jahren entwickelt hat. Der Preis dafür ist hoch, doch es ist zu spät, um sich Pessimismus leisten zu können. Es bleiben der Menschheit kaum noch 10 Jahre, um den Trend umzukehren: Wir müssen Schluss machen mit der maßlosen Ausbeutung der Reichtümer dieser Erde und müssen unsere Konsumgewohnheiten ändern
.

ab jetzt in den Kinos und frei bei Youtube

http://www.home-2009.com

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