[ Umwelt/Ökologie , Videos , Systemkritik ] 19 August, 2010 13:39

In der modernen Konsumgesellschaft ist die Freude darüber, etwas Schönes und Neues zu erwerben, längst dem Zwang gewichen, immer das Neueste, Beste und Schönste besitzen zu müssen. Die Waren werden kurzlebiger, das Konsumkarussell dreht sich immer schneller und die Käufer werden mit jedem erworbenen Gegenstand eher unglücklicher. Die Dokumentation beleuchtet am Beispiel der USA das Konsumverhalten der letzten 60 Jahre.

Warum wird eigentlich überall und zu jeder möglichen Tages- und Nachtzeit gekauft? Die Dokumentation analysiert auf unterhaltsame Weise die Evolution des modernen Menschen zum Konsumenten. Sie zeigt am Beispiel der USA, dem langjährigen Vorbild der westlichen Hemisphäre, die gesellschaftliche Situation vor 60 Jahren, als der Konsumterror seine Anfänge nahm. Vom neuesten Auto, das schöner und schneller zu sein hatte als das des Nachbarn, bis zum trendigen Mobiltelefon, von dem jedes Jahr ein neues angeschafft werden muss, jedes bunter und hipper als das alte Modell.
Doch auch die Konsequenzen des permanenten Konsums werden ins Bild gerückt. Denn das schöne und bisweilen erhebende Gefühl, mit dem neuen Kauf ein frisches Stück vom Glück erworben zu haben, stellt sich immer schneller als trügerisch, weil unbefriedigend, heraus. Und die Ausbeutung der Ressourcen und das Wachsen der Abfallberge werden immer offensichtlicher. So stehen der Euphorie, das Neueste, Beste und Schönste zu besitzen, die Leere nach dem Kauf und die programmierte Katastrophe für die künftigen Generationen gegenüber.

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[ Umwelt/Ökologie , Systemkritik ] 15 Juni, 2010 20:18

Mit einem Diskussionsbeitrag in ak 529 fiel der Startschuss für eine Debatte in ak zum Thema "Die Linke und die sozial-ökologische Frage". Dieser Text war im Rahmen von Diskussionen innerhalb der Bundeskoordination Internationalismus (BUKO) entstanden. So wie im Rahmen der BUKO entstehen gerade auch andernorts Arbeits- und Diskussionszusammenhänge, die das Verhältnis von Gesellschaft und Natur aus einer herrschaftskritischen Perspektive thematisieren. Ergänzt um zusätzliche Artikel sind ein Teil der Texte in der ak-Sonderbeilage "Die Linke und die sozial-ökologische Frage" veröffentlicht. Die Broschüre kann für 4,50 Euro plus Porto per Mail an vertrieb@akweb.de bestellt werden.

ak 550 | Wer will schon gegen Gerechtigkeit sein? | Till Seidensticker, Niels Spilker, Wasilis von Rauch |
Climate Justice im Elchtest: Kampfbegriff oder mit Absicht ungefüllte Leerformel? | 21.5.2010 |

ak 549 | Climate Justice | Philip Bedall, Martina Austen |
Bezugspunkt einer Gegenhegemonie oder wolkige Leerformel? | 16.4.2010 |

ak 547 | Von Kopenhagen zur Vernetzung für Klimagerechtigkeit | Jürgen Kraus |
Perspektiven in einer Post-COP15-Welt | 19.2.2010 |

ak 546 | Die Saat für eine Klimagerechtigkeitsbewegung | Alexis Passadakis, Tadzio Müller |
Über unerfüllte Erwartungen, neue Hoffungen und die Frage nach Erfolgen | 22.1.2010 |

ak 546 | Bestenfalls ein erster Schritt | Olaf Bernau |
Sechs Schlaglichter zu den Gipfelprotesten in Kopenhagen | 22.1.2010 |

ak 546 | Der Gipfel des Scheiterns | Avanti - Projekt undogmatische Linke |
Zaghafte Schritte einer dringend notwendigen Klimabewegung | 22.1.2010 |

ak 546 | Life in Limbo? | turbulence |
Nach der Krise hängt die Welt in der Schwebe | 22.1.2010 |

ak 544 | Sieg des Klimarealismus | Achim Brunnengräber |
Warum die UN-Klimaverhandlungen so festgefahren sind | 20.11.2009 |

ak 544 | Keine Gefahr von morgen, sondern Realität von heute | Vo |
Die Südsee-Inseln im Klimastress | 20.11.2009 |

ak 544 | Emissionsrechte für den Anbau von Gen-Soja? | Javiera Rulli |
Es droht die Aufnahme der Landwirtschaft in die Clean Development Mechanismen | 20.11.2009 |

ak 544 | Handel macht Klima - Klima macht Handel | Jürgen Kraus |
Karawane von der WTO-Ministerkonferenz in Genf zum COP16-Klimagipfel in Kopenhagen | 20.11.2009 |

ak 544 | Die Energiefrage stellen! | Avanti - Projekt undogmatische Linke |
Klima- und Anti-Atom-Bewegung müssen an einem Strang ziehen | 20.11.2009 |

ak 544 | Ja klar, machen wir! | Jochen Stay |
Der Anti-Atom-Aktivist Jochen Stay antwortet Avanti | 20.11.2009 |

ak 544 | Die Karten werden neu gemischt | Hendrik Sander |
Für eine revolutionäre Realpolitik gegenüber einem Green New Deal | 20.11.2009 |

ak 543 | Kopenhagen in Sicht | Mona Bricke |
Nach der Aktionskonferenz ist vor dem Klimagipfel | 16.10.2009 |

ak 542 | Countdown to Copenhagen - wird der Klimagipfel zu einem Seattle 2.0? | Tadzio Müller |
Und: Wo bist du im Dezember? | 18.9.2009 |

ak 541 | Green New Deal à la Europäische Union | Achim Brunnengräber |
In der Klima- und Energiepolitik hält die EU am fossilistischen Wachstumsparadigma fest | 21.8.2009 |

ak 540 | Schneller, höher, weiter dem Abgrund entgegen | Hauke Benner |
Eine Debatte um Wachstumslogik tut Not | 19.6.2009 |

ak 539 | Mut zur Lücke ist gefragt | Elias Perabo |
Linker Klimaschutz und die Systemfrage | 15.5.2009 |

ak 537 | Die Entzauberung der Natur | Dirk Lehmann |
Marx' anthropozentristischer Ökologismus | 20.3.2009 |

ak 536 | Postneoliberale Antworten auf die ökologische Krise | Ulrich Brand |
Eine Skizze | 20.2.2009 |

ak 536 | Das Märchen | Tadzio Müller, Alexis Passadakis |
Überlegungen zum Green New Deal im Angesicht der (grünen) Krise | 20.2.2009 |

ak 536 | Marktplatz Kyoto | Bernd Brouns |
Die Kritik am Emissionshandel & Co. muss empirisch fundiert werden | 20.2.2009 |

ak 536 | Die neue Aktualität des "Ökosozialismus" | Frieder Otto Wolf |
Einige Klarstellungen | 20.2.2009 |

ak 535 | Den offiziellen Prozess delegitimieren! | Antirassismusbüro Bremen (ARAB) |
Thesen zum Klimagipfel in Kopenhagen | 16.1.2009 |

ak 534 | Klimapolitik in der Krise | Felix Pithan |
Antikapitalistische Positionen zur Debatte um einen Green New Deal | 19.12.2008 |

ak 533 | Einen Unterschied machen | Hendrik Sander |
Herausforderungen für klimapolitische Interventionen von links | 21.11.2008 |

ak 532 | In der Diskursfalle | Olaf Bernau |
Linke Klimapolitik muss praktischer, vielfältiger und konfrontativer werden | 17.10.2008 |

ak 531 | Schafft zwei, drei, viele Klimacamps! | Tadzio Müller |
Die Linke braucht eine eigenständige Klimapolitik | 19.9.2008 |

ak 531 | Für produktive Unruhe sorgen | Nicole Vrenegor |
Interview mit zwei InitiatorInnen des Klima-/Antiracamps in Hamburg | 19.9.2008 |

ak 530 | Natur und Arbeit sind in falscher Hand | Mitglieder der Tierrechtsaktion Nord (TAN) |
Für eine Verknüpfung der Analyse von kapitalistischer Produktionsweise und Naturbeherrschung | 15.8.2008 |

ak 530 | Ressourcenkrise als Formationsbruch | Andreas Exner, Christian Lauk, Konstantin Kulterer |
Oder: Emanzipation unter Bedingungen, die sich die Linke nicht gewünscht hat | 15.8.2008 |

ak 530 | Jenseits aller Naturromantik | Anna Blume |
Die G8 und die Ökonomie des Klimaschutzes | 15.8.2008 |

ak 529 | Sozial-ökologische Konflikte | Ulrich Brand, Bettina Köhler, Markus Wissen |
Emanzipatorische Umweltpolitik ist radikal-demokratische Gesellschaftspolitik | 20.6.2008 |

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[ Videos , Systemkritik ] 24 Mai, 2010 13:01


Der Euro steht vor einer entscheidenden Woche, weshalb "3satbörse" das Thema der Sendung von Freitag, 21. Mai, geändert hat. Politiker diskutieren einschneidende Veränderungen bei der europäischen Finanzaufsicht. Hochspekulative Anlageformen sollen beschränkt werden, neue Abgaben auf Börsengeschäfte sind im Gespräch. Fesseln, um die "Wölfe der Kapitalmärkte" an die Kette zu legen.

Doch wie fest haben die Europäer die Zügel eigentlich in der Hand? Beim Spiel mit den Milliarden der EU-Devisen lassen sich die Mitspieler bislang nicht in die Karten schauen. Wann geben die USA ihr Pokerface endlich auf und bekennen Farbe? Wie lange gehen die Chinesen noch mit? Haben die Spekulanten tatsächlich so ein gutes Blatt wie es scheint?

Die Politiker müssen das Vertrauen in den Euro wieder herstellen. Es geht um alles oder nichts.
 

[ Videos , Systemkritik ] 20 Mai, 2010 14:24

dieStory

Die Autoren Carsten Rau und Hauke Wendler haben Märkte besucht, die Auszeichnungen erhalten haben, die vor allem aber Umsatz machen sollen. Sie haben Kaufleute getroffen, die Mogelpackungen kritisieren und sie doch in ihren Regalen stehen haben. Und immer wieder bekamen sie eine Antwort zu hören: Der "mündige Kunde" könne doch selbst entscheiden. Kann er das wirklich?

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Verhaltensökonomie - die Stunde der Verführer
Die alte ökonomische Theorie beruht auf einem falschen Menschenbild – und ist daher oft fehlgeleitet, meinen viele Ökonomen. Der "Homo oeconomicus" hat ausgedient.

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[ Videos , Kapitalismuskritik , Systemkritik ] 14 Mai, 2010 19:14

Finanzkrise 2.0. Eine sehr aktuelle Dokumentation über die Akteure der Finanzmärkte, die hilflose Politik und über irritierte Bürger, die lernen, die Mechanismen und Denkweise der "Geld- und Paragraphenmacht" zu verstehen. 

[ Videos , Systemkritik ] 07 Mai, 2010 10:19

dieStory

Kaum jemand kannte den Münchner Bankenriesen mit dem Namenskürzel HRE. Dabei war die Hypo Real Estate Bank 400 Milliarden Euro schwer - so groß wie die berüchtigte amerikanische Investmentbank „Lehman Brothers“. Heute steht auch der Name HRE in der Öffentlichkeit für Gier, Größenwahn und Inkompetenz. Sie ist der teuerste Rettungsfall der Deutschen Wirtschaftsgeschichte: Mit knapp 100 Milliarden Euro bürgen Staat und Steuerzahler für deren Schulden.

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[ Videos , Systemkritik ] 26 März, 2010 03:52

HRE ist der teuerste Rettungsfall der Deutschen Wirtschaftsgeschichte: Mit knapp 100 Milliarden Euro bürgen Staat und Steuerzahler für deren Schulden. Hubert Seipel befragte Sanierer, Verhandler und Manager. Und er gelangte an zahlreiche interne Unterlagen über die Hintergründe dieses einzigartigen Wirtschaftskrimis.

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[ Videos , Systemkritik ] 21 März, 2010 18:47

Tele-Akademie: Ex-Staatssekretär im Bundesfinanzministerium jetzt Chefvolkswirt bei der UNO-Organisation für Welthandel und Entwicklung Prof. an der Hamburger Uni für Wirtschaft und Politik 

[ Umwelt/Ökologie , Systemkritik ] 15 März, 2010 21:45
Eine kleine Übersicht mit Artikel die ich mit den Widersprüchen des "Green News Deal" Konzeptes beschäftigen.
 
Als Einstieg kann ich den Artikel "Überlegungen zum Green New Deal im Angesicht der (grünen) Krise" empfehlen der sich mit den Themen Ökologie im(und) Kapitalismus in Bezug auf die Weltwirtschaftskrise und den strukturellen Gegebeneheit zur Zeit des New Deals und des Green New Deals beschäftigt.

Interessant ist an dieser Stelle auch der Artikel "Kapitalismus, ökologische Marktwirtschaft und Krise" der mit dem Gedanken "spielt" dass die Umweltkrise ein Marktversagen ist (Umweltschäden werden externalisiert, deswegen Marktversagen), den Problemen die entstehen wenn man versucht der Natur ein Preisschild anzuhängen bzw sie geldmäßig zu bewerten (und natürlich der Tragik der Allmende Güter).

Besonders interessant ist der Vortrag "Grüner Kapitalismus" von Tadzio Müller der sich mit den Möglichkeiten von staatlicher Kontrolle beschäftigt die im Zuge der Internalisierung von Umweltkosten auftreten. Wer lieber liest als sich den Vortrag anzuhören, dem kann ich den Artikel "Orwell in grün" empfehlen. Das ist ein Punkt der bisher sehr wenig betrachtet wird, und vor allem auch aus liberaler(im klassischen Sinn) und herrschaftskritscher Perspektive hoch interessant ist.

Als Abschluss ist der Artikel "Schneller, höher, weiter dem Abgrund entgegen - Eine Debatte um Wachstumslogik tut Not" sehr schön, der sich mit dem festhalten an dem Wachstumsparadigma beschäftigt und anhand von einigen Beispiel zeigt, dass man Wohlstandsmehrung auch mit Minuswachstum erreichen kann.


Wem das alles zu politisch oder theoretisch ist, dem kann ich "Ökologie - Das Primat des Wirtschaftswachstums beenden" von der Zeit, "Nachhaltigkeit - Nicht die Armut, das Wachstum muss bekämpft werden" ebensfalls von der Zeit, "Zum Beispiel Konsum: Lohas werden die Welt nicht retten" aus der Süddeutschen und das Das konsumistische Manifest von Spiegel Online empfehlen.
 
ps:

Die Artikel nochmal mit eigener Beschreibung:

Das Märchen: Überlegungen zum Green New Deal im Angesicht der (grünen) Krise
Im Gebälk des globalen Kapitalismus kriselt es. Es gibt so viele verschiedene Krisentendenzen, dass Verweise auf "die Krise" oft mit der Frage beantwortet werden: "Welche denn?" Meist meint jemand die Krise, die ihr Dasein zwar als "Finanzkrise" begann, schon bald aber, volljährig geworden, sich "Weltwirtschaftskrise" nennen durfte. Es könnte sich aber auch um die "Energiekrise" handeln, die für nicht wenige Menschen auf der Welt direkter spürbar ist als die Krise der Weltwirtschaft. Oder um die Klimakrise, welche selbst wieder nur ein Ausdruck der weiteren "Biokrise" ist, Folge einer selbstmörderischen Diskrepanz zwischen dem ökologischen Lebenserhaltungssystem, welches unser Überleben sichert, und dem Bedarf des Kapitals, ständig wachsen zu müssen.

Die Natur beißt zurück - Kapitalismus, ökologische Marktwirtschaft und Krise
Die Natur beißt zurück: Wirbelstürme wie in New Orleans, Pandemien wie SARS oder die Vogelgrippe, Überschwemmungen und Bodenerosion, Dürren und Hungerkatastrophen, Kriege um abnehmende Ressourcen wie Land und Wasser, drohende „Migrationsströme“ – Mike Davis sieht einen klaren Zusammenhang zwischen Kapitalismus, ökologischem Kollaps sowie gesellschaftlichen Konflikten und Krisen. Die neoliberale Freisetzung des Marktes verstärkt den Druck zur Profitmaximierung und intensiviert die Ausbeutung der menschlichen Arbeitskraft und der natürlichen Ressourcen. Oder wie Karl Marx im Kapital schreibt: „Die kapitalistische Produktion entwickelt ... nur die Technik und Kombination des gesellschaftlichen Produktionsprozesses, indem sie zugleich die Springquellen alles Reichtums untergräbt: die Erde und den Arbeiter.“

 

Tadzio Müller: Grüner Kapitalismus.
Aus einer regulationstheoretischen Perspektive stellt Müller Überlegungen über die ökologischen Modernisierungsversuche des Kapitalismus, über Potentiale des Staates, im Namen von Umwelt- und Klimaschutz Kontrolle auszuüben und über die Möglichkeiten linker Intervention dagegen an.

Orwell in grün
Der Traum vom gläsernen Kunden gekreuzt mit Überwachungsphantasien und ökologischer Korrektheit: Im Namen des Klimaschutzes könnten neue Kontrolltechniken salonfähig werden.

 

Schneller, höher, weiter dem Abgrund entgegen - Eine Debatte um Wachstumslogik tut Not
Die Linke steht der derzeitigen Wirtschaftskrise bisher relativ konzeptlos gegenüber. Das ist kein Zufall, sondern die Folge einer jahrzehntelangen Vermeidung unangenehmer Diskussionen. Gerne wird übersehen, dass die aktuelle Krise nicht nur existenzielle ökonomische, sondern auch ebenso existenzielle ökologische Aspekte hat. Nur wer das anerkennt, wird begreifen, dass ihre Ursache das Festhalten am Wachstum ist. Der Wachstumsgedanke der Moderne ist in den Köpfen der Linken aller Schattierungen genauso verankert und unhinterfragt wie in denen der KapitalismusanbeterInnen. Damit zu brechen, bringt uns zu alten Fragen, aber auch zu neuen Ufern.

 

Ökologie - Das Primat des Wirtschaftswachstums beenden
Die ökologischen Krisen zeigen es deutlich: Ein auf Wachstum begründetes Entwicklungsmodell ist heute nicht mehr tragfähig.

Nachhaltigkeit - Nicht die Armut, das Wachstum muss bekämpft werden
Ungebremstes Wachstum wird nicht mehr nur von Ökoradikalen, sondern auch von Vertretern des Establishments infrage gestellt. Doch das Umdenken bleibt zumeist halbherzig.

Zum Beispiel Konsum: Lohas werden die Welt nicht retten
Er hat das "Schwarzbuch Markenfirmen" geschrieben, in "Uns gehört die Welt!" erklärt er Macht und Machenschaften von Konzernen - für jetzt.de macht Klaus Werner-Lobo Wirtschaft plastisch. Heute: Warum Lohas blauäugig sind!

Das konsumistische Manifest
Konsumkritiker sind anscheinend die ersten, die durch die Finanzkrise arbeitslos geworden sind: Einkaufen gilt plötzlich als erste Bürgerpflicht. Wer richtig shoppt, rettet Wirtschaft und Umwelt, heißt es. Was für ein Irrsin

[ Umwelt/Ökologie , Videos , Systemkritik ] 20 Februar, 2010 15:50

dieStory

die story zeigt, was cradle to cradle will. Sie folgt den Spuren von Michael Braungart, der weltweit bei vielen Projekten engagiert ist, und sie beschreibt die Schwierigkeiten auf die cradle to cradle bei deutschen Politikern trifft.

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[ Medien/Gesellschaftskritik , Videos , Systemkritik ] 29 Januar, 2010 14:16

Gegen das Sozialsystem in Deutschland wird an mehreren Fronten gearbeitet.
-Betriebsräte werden neben den entsprechend organisierten Arbeitnehmern bedrängt und systematisch repressiv von Arbeitgebern bedrängt.
-Die Solidarität des "Gesundheitssystems" wird massiv ausgehebelt. Versorgung durch übermässigen Medizintechnikeinsatz und die Freiheit der Pharmafirmen bei der Preisvorgabe für Medikamente (nur in Deutschland) verteuert.
-Der Sinn und die Handlungsgrundlagen der sozialen Parteien wird durch die systematische Privatisierung von Volksbesitz untergraben.
-Geld wird seit Jahrzehnten in die internationalen Finanzmärkte verschoben. Deutsche Steuergrundlagen, besser Vermögen, die auch im europäischen Ausland verschleiert verbleiben, werden massiv vor Erhebung zur Steuerberechnung geschützt. Die USA lässt sich das nicht bieten und hat z.B. die Schweiz mit Erfolg bedrängt Ihr Bankgeheimnis aufzugeben, um an die Daten von Steuerflüchtigen zu kommen. In Deutschland besteht dahingehend kein Interesse die in Europa versteckten Vermögen massiv zu recherchieren. Denn das Geld ist da.
-Kostenideologie wird in der Gesellschaft verankert. Eine Grundlage für Selbstzerfleischung der Bürger, Angstmache u. Denunziantentum wird vorsätzlich gelegt.

s. auch:
ZAPP: "Stimmungsmache gegen Hartz IV"

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[ Medien/Gesellschaftskritik , Kapitalismuskritik , Systemkritik ] 27 Januar, 2010 14:26

Naomi Klein spricht über "Die Schock-Strategie". Ist schon 2 Jahre alt aber immer noch aktuell.

http://de.wikipedia.org/wiki/Die_Schock-Strategie