Jetzt wird abgerechnet - am 01.03.09 veröffentlicht Beat 2.0 den Sampler CONSCIOUS2.0, mit dem das (Beat-)Produzententeam von Beat2.0 sein Debut beschreitet.
Auf satten 25 Tracks wird abgerechnet mit der Gesellschaft: Kein inhaltsloses Gedisse, keine Bitches und keine Cordon-Sport Jacken - dafür Rebellion auf inhaltlicher und musikalischer Ebene!
Entstanden aus der Idee eine Beat-CD zu machen, die sich vom Standard abhebt - mit Story in Hörspielmanier. Innerhalb eines knappen Jahres wurde daraus ein umfangreicher Sampler mit diversen Artists der linken und Berliner Rapszene, welche ihre Lines auf ziemlich aggressive und elektronisch-düstere Beats droppen.
Mit dabei sind Holger Burner, Albino, MadCap, Meyah Don, Lena Stöhrfaktor (Conexión Musical), Kurzer Prozess, Pyro One, Ambigu MC & DJ Boogie Dan (Monkey Mob), LeijiONE, Refpolk, Kobito & DJ Kai Kani (Schlagzeiln), DISCO, Boykott, Sookee, Tapete, Luke27, MC Molekular, Jenz Steiner, Finest, La Resistance, LST-da phunky Child, Carpe Diem und Stronzige Mission.
Noch nie waren so viele "Ökorapper" auf einem Sampler vereint
Wir alle haben es gerne, wenn etwas um uns herum wächst: unsere Kinder, das Bruttosozialprodukt, die Renten und natürlich die Wirtschaft insgesamt. Genau deshalb sind wir ja auch in Alarmstimmung, wenn die Wirtschaft schwächelt, wenn die Finanzkrise zu Pessimismus Anlass gibt. Dabei ist die Rede vom Wachstum unscharf und - aus sprachphilosophischer Perspektive - metaphorisch. Und da Metaphern immer unpräzise sind, hilft uns diese Rede vom Wachstum angesichts der notwendigen Analyse ökonomischer Tatsachen kaum weiter. Bernhard H. F. Taureck, Professor für Philosophie in Braunschweig, analysiert die Schwachstellen der Metaphern rund ums Wachstum.
Die ePetition “Keine Indizierung und Sperrung von Internetseiten” hat zu diesem Zeitpunkt 93.358 Mitzeichner. Die erforderlichen 50.000 Mitzeichner wurden innerhalb von 4 Tagen erreicht. Da es aber am kommenden Mittwoch im Bundestag eine öffentliche Anhörung zur Netzsperren (Zensursula) Debatte gibt, ist jetzt das Ziel bis zur Anhörung die 100.000er Marke zu knacken. Aus diesem Grund hat netzpolitik.org folgenden Aufruf gestartet:
[...]Im Optimalfall haben wir bis dahin die 100.000er Marke geknackt, um unseren Protest gegen das Gesetzesvorhaben nochmal richtig zu artikulieren. Wir würden uns freuen, wenn alle Mitzeichner eine weitere Person in den kommenden Tagen motiviert bekommen, mit uns die Petition zu zeichnen. Das Ziel ist: 72 Stunden Countdown für +1! Argumente und Argumentationshilfen rund um die Netzsperren gibt es im Wiki des AK-Zensur.
Wie kann man mitmachen?
* Überzeugt mindestens eine weitere Person, bis Mittwoch die Petition mitzuzeichnen. * Bloggt darüber und twittert den Aufruf weiter. * Wir brauchen coole Banner und Widgets, um auf den Aufruf und die ePetition hinzuweisen. Werdet kreativ. * Kontaktiere Bundestagsabgeordnete. Hier ist ein kleines How-To. Um die Kräfte zu bündeln: Im Moment eignet sich die SPD-Fraktion am Besten. * Für die Petition kann man auch offline Stimmen sammeln und die Unterschriften einschicken. Die helfen uns zwar nicht bis Mittwoch für das Ziel der 100.000 Mitzeichner, aber die Petition läuft ja noch länger.
Du bist Terrorist! Eine Kampagne gegen Terroristen. Gemeinsam für ein sicheres Deutschland. Die Kampagne „Du bist Deutschland“ war 2005 der Beginn einer positiven Stimmungswelle im ganzen Land. Diese gebündelte Energie hat sich 2009 umgekehrt, denn nun bist du potenzieller Terrorist und wirst überwacht.
Story of Stuff ist ein sehr gut gemachtes Video das sich kritisch mit der kapitalistischen Konsumgesellschaft befasst. Anhand eines Produktionsprozesses werden die ökologischen und sozialen Effekte der kapitalitischen Produktionsweise anschaulich dargestellt. Auch wenn die Argumente teilweise etwas vereinfacht werden, ist es ein wertvoller Beitrag für den "öffentlichen Diskurs" des Themas.
Fixgearräder oder auch Fixis scheinen mehr und mehr in Mode zukommen, sogar die Polizei scheint mittlerweile etwas von dem Trend mitbekommen zu haben. Fixgearräder, als Fahrräder mit einem festen Gang oder eine festen Übersetzung ermöglichen es nicht nur rückwärts zu fahren sondern auch durch reine Pedalkraft das Rad zum stehen zu bringen. Diese Möglichkeit verschafft dem versiert, und ambitionierten Radfahrer das Rad auf die absolute Essenz des Radfahrens zu reduzieren. Rahmen, Reifen, Lenker. Ich muss zugeben, ich beneide durchaus die Leute die sich mit ihren 30 cm breiten Lenkern durch noch schmalere Lücken drängen können als ich, aber ich möchte weder auf meine beiden Bremsen verzichten, und noch viel weniger auf die Klingel. Mir hat vor allem auch die Vorradradbremse schon das eine oder andere Mal das Leben gerettet (mit relativen Erfolg) und ich kann verstehen, dass ein Fahrrad zwei Bremsen haben sollte. Ich kann sogar die groß angelegten Fahrradkontrollen verstehen, auch wenn Polizeikontrollen jeglicher Art ein sehr großes Stressmoment für mich darstellen (jahrelange negative Konditionierung).
Was ich aber wirklich, wirklich krank und vollkommen unverhältnismäßig finde ist, dass die Fixis, zur Gefahrenabwehr beschlagnahmt werden. Es werden also Fahrradkontrollen durchgeführt, und die Fixis werden den von Besitzern einzogen, ohne das diese die Möglichkeit haben, die Verkehrstüchtigkeit nachträglich herzustellen. Hört sich verrückt an, aber seht selbst:
Stellt euch mal vor sie würden es mit Autos genauso halten ...
Text der Petition Wir fordern, daß der Deutsche Bundestag die Änderung des Telemediengesetzes nach dem Gesetzentwurf des Bundeskabinetts vom 22.4.09 ablehnt. Wir halten das geplante Vorgehen, Internetseiten vom BKA indizieren & von den Providern sperren zu lassen, für undurchsichtig & unkontrollierbar, da die "Sperrlisten" weder einsehbar sind noch genau festgelegt ist, nach welchen Kriterien Webseiten auf die Liste gesetzt werden. Wir sehen darin eine Gefährdung des Grundrechtes auf Informationsfreiheit.
Begründung Das vornehmliche Ziel – Kinder zu schützen und sowohl ihren Mißbrauch, als auch die Verbreitung von Kinderpornografie, zu verhindern stellen wir dabei absolut nicht in Frage – im Gegenteil, es ist in unser aller Interesse. Dass die im Vorhaben vorgesehenen Maßnahmen dafür denkbar ungeeignet sind, wurde an vielen Stellen offengelegt und von Experten aus den unterschiedlichsten Bereichen mehrfach bestätigt. Eine Sperrung von Internetseiten hat so gut wie keinen nachweisbaren Einfluß auf die körperliche und seelische Unversehrtheit mißbrauchter Kinder.