Viele Grüße an den Mann im friesischem Fischerhemd!
Adorno - Es gibt kein richtiges Leben im Falschen von docque
Der Fliege einen Ausweg zeigen - Wittgenstein über die Aufgabe der Philosophie von docque
Ganze Sinfonien konnte er pfeifen, begann aber in Berlin und Manchester ein Studium der Ingenieurwissenschaften. Einen wirklichen Neuanfang wagte er im philosophischen Denken: Ludwig Wittgenstein. Während des Ersten Weltkrieges diktierte der junge Ingenieur, angeregt von Grundlagenproblemen der Mathematik und Logik, seinen „Tractatus logico-philosophicus“. Er konzentrierte seine Aufmerksamkeit auf die symbolischen Formen unseres sprachlichen Handelns.
Aber die jugendliche Hoffnung, mit einem Schlag und für immer alle Probleme der Philosophie gelöst zu haben, erwies sich als eine Illusion. In der zweiten Lebenshälfte dachte Wittgenstein dann auch über unsere Alltagssprache nach. Wittgenstein führte ein Selbstgespräch über die vielfältigen Weisen, in denen wir in Beruf und Familie, in Politik und Öffentlichkeit miteinander reden. Der einstige Professor der Universität Cambridge prägt zu Beginn des 21. Jahrhunderts die Debatte über Geist und Welt, über Verstehen und Missverstehen auf eine nachhaltige Weise.
Podcast: Historische Diskussion: 1964: Die Intellektuellen und der Staat von docque
Mythenland ist abgebrannt, Moderation: Eggert Blum, SWR2 Forum vom 19.05.2009. Es diskutieren: Prof. Dr. Ute Frevert - Historikerin, Direktorin des Bereichs "Geschichte der Gefühle", Max-Planck-Institut für Bildungsforschung, Berlin, Prof. Dr. Herfried Münkler - Politikwissenschaftler, Humboldt-Universität Berlin, Dr. Michael Naumann - Verleger, Politiker, "ZEIT"-Herausgeber, Hamburg
Marktwirtschaft ohne Staat und Kapitalismus? von docque
Kapitalistische Marktwirtschaft auf der einen Seite, staatssozialistische Planwirtschaft auf der anderen; Silvio Gesell (1862 - 1930) versuchte mit seiner umstrittenen "Freiwirtschaftslehre", diesen Gegensatz aufzulösen. Für erstrebenswert hielt er eine Marktwirtschaft ohne Zins, ohne die Möglichkeit, unbegrenzt Land und Boden zu besitzen und durch Kapital weiteres Geld zu verdienen und damit ohne Arbeit Einkommen zu erzielen. Eine Sendung von Rolf Cantzen. SWR2 Wissen vom 30.05.2008.
Gas geben! - Leben im sozialen Tempodrom von docque
„Live fast“ – dieses Motto der ersten Pop-Generation ist heute für viele zu einer Angstformel geworden. Schnell, schnell überall: Fastfood und Quickie, Blitzreden im Talk und politische Schnellschüsse, Eventkultur und mediale Häppchen. Konsumhektik, Erlebnisstress, Zeitdruck, Terminnot sind zu kollektiven Erfahrungen geworden. Tempomacherei, Verdichtung von Ereignissen und der Kult des Kurzfristigen strukturieren Alltag und Beruf. In der totalen Mobilmachung werden Leben oft wie Termingeschäfte geführt. Geschwindigkeit bestimmt im Kern die Erfahrungswelt heutiger Existenz. Wann sind die Grenzen dieser rasanten Lebenswelt erreicht; wie lässt sich ihr möglicherweise entgegensteuern?
Vom Kampf ums Überleben und andere Missverständnisse - Charles Darwin und seine Wirkung von docque
Kaum ein Naturforscher hat unser Verständnis vom Lebendigen und von der Stellung des Menschen im Kosmos so verändert wie Charles Darwin mit seiner Evolutionstheorie. Bereits seine Zeitgenossen erkannten die revolutionäre Wirkung und verglichen Darwin mit berühmten Astronomen und Physikern. Neben der Bewunderung gab es aber auch Kritik und vor allem viele Missverständnisse und Fehlinterpretationen, die die Darwin-Wirkung bis heute charakterisieren. Professor Eve-Marie Engels, Biowissenschaftlerin an der Universität Tübingen, erläutert die paradoxe Wirkungsgeschichte der zentralen Thesen von Darwin.
Eve-Marie Engels, Studium der Philosophie, Romanistik und Anglistik/Amerikanistik, Habilitation in Philosophie, Professuren in Bielefeld, Göttingen und Kassel, seit 1996 Inhaberin des Lehrstuhls für Ethik in den Biowissenschaften an der Universität Tübingen, Mitglied der Fakultät für Philosophie und Geschichte und Vorstandsmitglied des Interfakultären Zentrums für Ethik in den Wissenschaften (IZEW). Weitere Funktionen und Aufgaben (Auswahl): 2001 – 2008 Mitglied im Nationalen Ethikrat, 1999 – 2004 Mitglied im Human Genome Organization International.
Kapitalismus oder Sozialismus: Marx und die Wirtschaftskrise von docque
Die Turbulenzen im Finanzsystem der Weltwirtschaft haben eine globale Krise ausgelöst, die nicht nur Großbanken und Konzerne erschüttert, sondern sogar Staaten an den Rand des Abgrunds führt. Steht damit ein Ende des Kapitalismus bevor, wie es Marx prophezeite? Immerhin verwundert es nicht, wenn linke Parteien sich über einen Zulauf freuen und in den Feuilletons über eine Renaissance von Marx debattiert wird. Hans-Martin Schönherr-Mann, Professor für Politikwissenschaft am Geschwister-Scholl-Institut der Universität München, fragt, ob das Denken von Marx Antworten auf die Krise geben kann.
Hans-Martin Schönherr-Mann, geboren 1952, 1982 Promotion in Philosophie, Politikwissenschaft, Neuere Geschichte, 1995 Habilitationsschrift zur Politischen Ethik am Ende des 20. Jahrhunderts, seit 2003 Professor für Politische Philosophie und Politische Theorie am Geschwister-Scholl-Institut für Politische Wissenschaft an der Universität München.
Das Prinzip Partnerschaft - Die Entstehung eines kooperativen Weltbilds von docque
30 Minuten, ca. 14 MB, .mp3
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Podcast: „Boykottieren oder kaufen – Wie Moral und Konsum zusammenhängen“. von docque
Auch wenn viele das nicht wahrhaben wollen - wir leben nun mal in einer Konsumgesellschaft, in der sich die meisten über Konsumgüter definieren, über Markenkleidung, das Auto, den Flachbildschirm oder das Handy. Und interessanterweise hat sich ein Konsumbürgertum herausgebildet, das bildungsbürgerliche Tugenden auf den Konsum überträgt. Dem Konsumbürger geht es beim Kaufen zum Beispiel um tugendhaftes Verhalten, um Moral, um ein gutes Gewissen, von dem er eben meint, dass man das kaufen könne.
Wolfgang Ullrich, Professor für Kunstwissenschaft und Medientheorie an der Hochschule für Gestaltung in Karlsruhe ist dem neuen Konsumbürger auf der Spur. In der SWR2 AULA zeigt er, wie der Zusammenhang von Moral und Konsum immer wichtiger wird, warum sich der Konsumbürger insgeheim nach einer neuen alten Klassengesellschaft sehnt.
Vom Kampf ums Überleben und andere Missverständnisse - Charles Darwin und seine Wirkung von docque
Eve-Marie Engels, Studium der Philosophie, Romanistik und Anglistik/Amerikanistik, Habilitation in Philosophie, Professuren in Bielefeld, Göttingen und Kassel, seit 1996 Inhaberin des Lehrstuhls für Ethik in den Biowissenschaften an der Universität Tübingen, Mitglied der Fakultät für Philosophie und Geschichte und Vorstandsmitglied des Interfakultären Zentrums für Ethik in den Wissenschaften (IZEW). Weitere Funktionen und Aufgaben (Auswahl): 2001 – 2008 Mitglied im Nationalen Ethikrat, 1999 – 2004 Mitglied im Human Genome Organization International.
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Gottlose Moral von docque
Ethik ohne Religion. "Wenn Gott nicht existiert, ist alles erlaubt", lautet ein berühmter Ausspruch. Doch werden im Namen Gottes bis heute Grausamkeiten der übelsten Art begangen: "Gerade wenn Gott existiert, scheint alles erlaubt zu sein!" Aber ist Ethik ohne Religion überhaupt möglich? Worauf lassen sich Werte, Normen und Gebote wie: "Du sollst nicht töten!" dann noch gründen?
SWR2 Wissen: Wachstum über alles - Die Karriere einer Metapher von docque
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Podcast: Der Westen braucht mehr Demut! - Der Weg zum nachhaltigen Weltregieren von docque
Westliche Regierungen treten oft mit dem Anspruch des moralisch Überlegenen auf: Sie wurden frei gewählt - im Gegensatz zu manch anderem Staatschef. "Wir" - das sind die, die Freiheit, Demokratie und Menschenrechte hochhalten, und diese Wertvorstellungen werden dabei oft als das Ergebnis einer "christlich-jüdischen" Tradition gesehen. Aus Müllers Sicht ist diese Haltung kontraproduktiv. Er fordert vom Westen mehr Demut: Denn aus Sicht der anderen ist die westliche Kultur in ihren Wertvorstellungen auch nicht immer glaubwürdig.
Prof. Harald Müller, Studium der Germanistik, Soziologie, Philosophie und Politikwissenschaften, 1984 Gastprofessor am Center for International Relations der Johns Hopkins University in Bologna/Italien, 1984 – 1986 Abteilungsleiter für Sicherheitspolitik am Centre for European Policy Studies in Brüssel, 1994 Habilitation, 1994 – 1998 Privatdozent an der TU Darmstadt, seit 1995 Vorstandsmitglied der HSFK und seit 1996 Geschäftsführendes Vorstandsmitglied der HSFK. Harald Müller ist u. a. Mitglied der Wehrstrukturkommission der Bundesregierung und im Stiftungsrat der Deutschen Stiftung Friedensforschung und seit 2007 Direktoriumsmitglied des Exzellenzclusters der Universität Frankfurt "Die Herausbildung normativer Ordnungen". Er hat mehrere Schriften zum Thema „nukleare Abrüstung und Rüstungskontrolle“ und zu weltpolitischen Fragen herausgegeben.
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