Weizenbaum - Rebel at Work von docque
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Abstract: Gezeigt wird ein Dokumentarfilm von Silvia Holzinger und Peter Haas über den Deutsch-Amerikaner Joseph Weizenbaum – eine Kultfigur in der Informatik. Bekannt wurde er in den 70er Jahren als scharfzüngiger Wissenschafts- und Gesellschaftskritiker. Sein Buch "Die Macht der Computer und die Ohnmacht der Vernunft" ist zum Klassiker geworden, sowohl unter Philosophen als auch unter Informatiker.
Kunst zu Sicherheitspolitik und Strafvollzug von tobias
Unser Großstadtbiotop von Lissy
Die Sonne bewirkt seit 4 Tagen, dass die Wahrscheinlichkeit, die Kanalratten könnten wegen einem verspäteten Winter in ihrer Lebensqualität eingeschränkt werden, sinkt. Die tummeln sich ganz munter am Wasser entlang, während jeder Berliner, welcher fähig ist mehr als 10 Meter am Stück zu laufen und einen Funken Orientierungssinn besitzt, sich mit lang genug eingemotteter Sommerwut, Decke und/ oder Sonnenbrille bewaffnet und sich trotz einer nicht geringfügigen Unterkühlungsgefahr in irgendeinen Park (min. 3m² Wiese + 1 Baum) oder an den Landwehrkanal setzt und genießt.
Moral - soziale und antisoziale Bestrafung ? von docque
Zeit online:
Videokolumne von Gero von Randow
Die saubere Moral
Warum werden Menschen, die die gesellschaftlichen Regeln nicht einhalten, von anderen bestraft?
Spiegel Online:
Gruppendynamik - Die Bestrafung der Gutmenschen von Andreas Maisch
Wenn Gruppenmitglieder die Egoisten unter sich bestrafen, arbeiten sie besser zusammen. Jetzt zeigt eine globale Studie: In einigen Ländern werden auch jene in die Mangel genommen, die sich für die Gruppe engagieren - ein bisher unbekanntes Phänomen in der Verhaltensforschung.
Paco Vidarte zum Gedächtnis von Jordi
Am letzten 29.Januar ist Paco Vidarte an der Folgen von einem malignen Lymphom, verbunden mit HIV gestorben. Er war 37. Mit ihm ist einen der wichtigsten Theoretiker der LGTBQ (Lesbisch, Gay -Schwul-, Transsexuell, Bisexuell, Queer) Bewegung und einen der engagiersten und polemischsten Denker Spaniens verschwunden. Er war ein ausgezeichneter Kenner der Dekonstruktion Derridas, der French Theory und der Psychoanalyse, und auch ein wichtiger Vertreter der Queer Theory, der immer gegen die Institusionalisierung, die Akademisierung und die Neutralisierung der soziale Kämpfe revoltierte. Außerdem war er einer der lebendigsten, großherzigsten und unbezähmbarsten Menschen, die ich kennengelernt habe. Seine Energie, sein Zorn und seine Großzügigkeit leben in seinen Texte fort.

Hier ein Textausschnitt aus seinem letzten Buch, Schwule Ethik [Ética marica], aus dem Spanisch übersetzt, das uns eine scharfe Einsicht in den Gefahren der Stabilisierung der ofiziellen LGTBQ-Bewegung vermacht hat:
“Es genügt nicht, Schwul zu sein, um die eigene Existenz zu rechtfertigen. Es genügt nicht, Schwul zu sein, um als guter Kerl angesehen zu werden. Armer, Schwarzer, Lesbierin, Arbeitsloser, Proletarier oder Obdachlos zu sein, genügt nicht, um von den übrigen Leuten gar nichts wissen zu wollen, da wir schon genug damit haben, Schwarzer, Schwul oder Armer zu sein, um sich noch um die Anderen Sorgen zu machen, außer wenn sie mit uns Streit anfangen [...]. Wenn so etwas wie eine LGTBQ Ethik vorstellbar und wünschenswert ist, müsste sie von der Tatsache ausgehen, dass der Kampf gegen Homophobie nicht isoliert, abziehend vom übrigen sozialen Unrecht und Diskriminierung stattfinden kann, sondern dass der Kampf gegen Homophobie nur innerhalb einer Konstellation gemeinsamer solidarischen Kämpfe gegen jede art Unterdrückung, Ausgrenzung, Verfolgung und Diskriminierung möglich und wirklich wirksam ist. Ich wiederhole. Nicht aus Barmherzigkeit. Nicht weil uns abgefordert wird, die bravste Leute zu sein. Nicht weil wir Superschwule sein müssen. Sondern weil Homophobie, als systemischer Form der Unterdrückung, ein sehr dichtes Netz mit den übrigen Forme der Unterdrückung herausbildet, und mit dieser in einer Weise verbunden und artikulliert ist, dass, wenn man von einem Ende zieht, der Knoten an dem anderen Ende fester, und, wenn man eine Seite auflockert, die andere Seite gespannt wird. Wenn eine Frau misshandelt wird, wirkt es in der Homophobie der Gesellschaft nach. Wenn ein Schwuler gesteinigt wird, wirkt es in der Rassismus der Gesellschaft nach. Wenn ein Arbeiter von seinem Arbeitgeber ausgebeutet wird, wirkt es in der Frauenfeindlichkeit der Gesellschaft nach. Wenn ein Schwarzer von den Nazis angegriffen wird, wirkt es in der Transsexuellefeindlichkeit der Gesellschaft nach. Wenn ein Kind getauft wird, wirkt es in der Lesbienfeindlichkeit der Gesellschaft nach”.
Systemfehler von Jordi
kein fehler im system
kein system im fehler
kein system mir fehle
keiner fehl im system
keim im systemfehler
sein kystem im fehler
ein fehkler im system
seine kehl im fyrsten
ein symfehler im sekt
kein symmet ist fehler
sey fest kleinr mime
eugen gomringer
Menschenwürde à la Kant von docque
Teil 1 - Zur Aktualität eines alten Konzepts
Ohne Zweifel: Wir verdanken dem Königsberger Philosophen Immanuel Kant die entscheidende Bestimmung des Begriffs Menschenwürde. Würde ist für ihn etwas, das über alles erhaben ist, man kann über sie also nicht einfach subjektiv, dezisionistisch oder im Sinne der kulturellen Pluralität reden, es geht um allgemeinverbindliche Normen, die untrennbar mit dem Wesen des Menschen verbunden sind, mit seinem geistigen sittlichen Kern. Otfried Höffe, Professor für Philosophie an der Universität Tübingen, zeigt die Aktualität des Ansatzes von Kant.
Quelle (SWR2 Wissen)
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Teil 2 - Die ethischen Konsequenzen
Die Möglichkeiten der modernen Biotechnologien und Medizin werfen immer wieder Fragen auf, die die Menschenwürde betreffen: Haben embryonale Stammzellen eine Würde, darf man sie zu Forschungszwecken gebrauchen? Wie schutzwürdig ist der menschliche Embryo prinzipiell? Über diese Fragen wird in der Öffentlichkeit kontrovers diskutiert, und je nach dem, wie man Menschenwürde definiert, fallen die Antworten sehr unterschiedlich aus. Otfried Höffe, Professor für Philosophie an der Universität Tübingen, beantwortet diese Fragen, indem er auf den idealistischen Ansatz von Immanuel Kant zurückgreift.
Quelle (SWR2 Wissen)
Audio Mitschnitt (MP3)
Neues aus dem Hinterhof von docque
In der letzten Zeit gab es hier wenig Aktivität, es folgt ein Versucht der Rechtfertigung. Bis vor kurzer Zeit, herrschte, wenn ich mich recht erinnere gutes Wetter, es war sonnig und warm. Ich habe die Gelegenheit genutzt und viel Zeit auf einem Fleck, etwas am Rande des Kreuzbergs, der ein wenig Schatten bot, mit moderner Schundliteratur verbracht. Die letzten Tage erinnerte mich das Wetter doch leicht an einen norddeutschen Sommer, ich dachte ich hätte das hinter mir gelassen, aber scheinbar hat mich das Wetter eingeholt. Der Wind ist böig bis stark und auch das restliche Wetter (Regen, Nieselregen, Schauer, Bedeckt) ist nicht so wirklich glorreich.
Auch die Nachrichten muntern nicht wirklich auf, Milch soll teuer werden (wenn das so weiter geht, ist Milch bald teuer als Mineralwasser), die Nato will kleinere Bomben abwerfen um weniger Zivilisten zu treffen , 70 % der Iraker sind von der Wasserversorgung abgeschnitten und für Fondmanager brechen auch gerade harte Zeiten an.
Eine Minute am Tag von Jordi
“Nimm eine Minute am Tag, um du selbst zu sein”
Vielleicht ist es viel zu einfach, sich über Teebeutelsprüche lustig zu machen. Wir reden hier über ayurvedischen Yogi-Tee, verfügbar für jeden in fast jedem Bio-Laden. Ein solcher Tee ist eine bestimmte Ware, die uns Konsumenten etwas Bestimmtes anbieten muss. Nicht nur Energie Tee für die Arbeitspause, oder Harmonie Tee für einen ruhigen Sonntagsmorgen, oder, wie nun der Fall, Abendtee für einen friedlichen Schlaf. Das wäre schon in Ordnung, aber das kann ja jeder schon bei NP oder Aldi kaufen.
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„Liebe ist nichts als unendliches Vertrauen“ von Krischan
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Die Pause von Jordi
Die Pause
Das runzlige Glas einer geschlossenen Badezimmertür, ein unverschämtes Radio, die Fotos auf der Kommode im Wohnzimmer als einziger Abschied, acht und dreißig Grad, ein zitternder Finger auf dem Schalter, Terpentin, dämpfende Wörter der Verachtung, das Schattenbild meiner Hand, zukünftige Reste chinesischen Essens, die Schritte, die mich ein letztes Mal zur Ausgangstür führen. Davor und danach, immer nur Augenblicke der Sorglosigkeit.
Die Zeit steht in Gedanken von Arnsbeck
Alles anders von Krischan
Trübsal von Krischan
ist die Zuversicht der Stunde verpufft im Vorhang der Gedanken, wird die Suche nach dem Sinn und dem Guten in der Welt zum Akt der Selbstzerstörung, gibt es nichts, woran zu Glauben sich noch lohnt, gibt es kein Anfang und kein Ende mehr.
Darbend diese große Illusion erbittend senkt das Haupt sich vor der unheimlichen Größe allen Seins. (weiter)
Im Rausch der Welt von docque
Tage wie dieser von Krischan
Emanzipation und Geschlechterbilder von Krischan
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Innerer Friede ist die Essenz des Lebens? von docque
Ich sitze hier und starre auf den kleinen Zettel, der verhindern soll dass der Teebeutel samt Schnur in das Wasser fällt. Er hängt etwas tiefer als der Boden des Glases und zieht Wasser, Tropfen für Tropfen.
(weiter)Der Anker des Lebens ist Liebe & Mitgefühl von Krischan










