Dieser Clip zeigt drei Fälle rechtswidriger Polizeigewalt in Deutschland. Drei Fälle aus dem aktuellen Bericht von Amnesty International. Drei Fälle, in denen niemand zur Rechenschaft gezogen wurde.
Täter unbekannt...
Rechtswidrige Gewalt, Misshandlung und Diskriminierung durch
Staatsorgane sind Menschenrechtsverletzungen. Doch wenn die Täter
Polizisten sind, gehen sie oft straffrei aus. In vielen Fällen. Auch in
Deutschland. Zu oft bleiben die Täter im Dunkeln und der Staat tatenlos.
Nichts zu verbergen?
Die Menschenrechte müssen geschützt werden. Der Staat muss handeln.
Menschenrechtsverletzungen dürfen nicht ungesühnt bleiben, weil Täter
nicht erkennbar sind oder weil nicht ordentlich ermittelt und die
Aufklärung verhindert wird. Die Polizeiarbeit in Deutschland braucht mehr Transparenz.
Transparenz schützt Menschenrechte.
Wir brauchen Erkennbarkeit durch eine individuelle
Kennzeichnungspflicht für Polizisten. Wir brauchen Aufklärung durch
unabhängige Untersuchungen. Wir brauchen Schutz durch Dokumentation.
Und Prävention durch Menschenrechtsbildung. Wie in anderen Ländern auch. Damit die deutsche Polizei die Menschenrechte achtet.
Die filmische Darstellung der amerikanischen Ureinwohner von der
Stummfilmzeit bis heute steht im Mittelpunkt der vorliegenden
Dokumentation. Filmemacher Neil Diamond präsentiert unzählige
Filmausschnitte aus historischen und aktuellen Hollywoodfilmen und
stellt Fragen an berühmte Filmpersönlichkeiten, Aktivisten, Filmkritiker
und Historiker, die teilweise selbst von amerikanischen Ureinwohnern
abstammen. So diskutiert er mit der Filmlegende Clint Eastwood in dessen
Filmstudio im kalifornischen Burbank über die Darstellung von
"Indianern" im Western und über die Bedeutung des Mythos von "Cowboys
und Indianern" für die USA. Auch bekannte Aktivisten für die Rechte der
Ureinwohner wie John Trudell, Russell Means und Sacheen Littlefeather
kommen in der Dokumentation zu Wort.
Darüber hinaus bietet der
humorvolle Film Kommentare verschiedener Filmkritiker und Historiker,
darunter Jesse Wente, Filmkritiker des kanadischen Fernsehsenders CBC,
Angela Aleiss, Autorin und Studentin von "Native American Studies",
sowie Melinda Micco, Professorin für "Ethnic Studies" am kalifornischen
Mills College.
Die Dokumentation bietet einen wunderbaren Blick auf
das Kino aus dem Blickwinkel der Menschen, die Darsteller in den
allerersten bewegten Bildern waren. Sie haben überlebt und können heute
ihre Geschichten auf ihre eigene Art erzählen.
Schwule Jungs und lesbische Mädchen spüren
längst das neue Klima von Hass und Intoleranz. Outing an der
Schule kommt fast nicht mehr in Frage. Mit Abschottung oder
Lügengeschichten versuchen die Jugendlichen, bloß nicht
aufzufallen. Jahrelang schien gerade bei jungen Menschen die
Toleranz gegenüber Homosexuellen stetig zu wachsen. Doch nun
erleben junge Schwule und Lesben immer häufiger Beschimpfungen
und Gewalttätigkeiten
Hier ein Zusammenschnitt u. a. zum Thema "Staatliche Gewalt gegen
Bürger", aber auch Erkenntnisse sinngemäß darüber, dass sich die sog.
Bürger der Mitte, durch Ignoranz und das Polizeimonopol auf Gewalt,
selbst schützen. Handlungen, Entscheidungen und Verantwortung werden
ausgelagert, gar verdrängt.
Nach Zusammenschluss der BRD und DDR sowie zahlreicher rassistischer
Gewaltübergriffe auf Migrant_innen in den Jahren nach 1989 entstanden
innerhalb der radikalen Linken Debatten über die Gefahr eines „Vierten
Deutschen Reichs“. Mittlerweile stehen solche Prognosen nicht mehr zur
Diskussion. Deutschland hat sich „modernisiert“. Von den Lichterketten
1993, dem Regierungswechsel zum unschuldigen Rot-Grün 1998 über den
Antifa-Sommer 2001 bis heute entwickelte sich Deutschland zu einer
Nation, die sich nicht mehr in Kontinuität ihrer
nationalsozialistischen Vergangenheit, sondern vielmehr in Abgrenzung
zu ihr begreift. Die Vergangenheit sei erfolgreich „aufgearbeitet“ und
Deutschland präsentiert sich selbstbewusst als „ganz normale“ Nation.
Ist nun der Zeitpunkt gekommen, die antideutsche Position in eine
antinationale zu transformieren?
Die Veranstaltungsreihe wendet sich gegen eine solche Schlussfolgerung
und will aufzeigen, dass auch die Modernisierung nationalstaatlicher
Legitimationsargumente vor dem Hintergrund der deutschen Geschichte
stattfindet. Durch eine Analyse der Verfasstheit des neuen deutschen
Nationalismus in unterschiedlichen gesellschaftlichen Bereichen sollen
seine Spezifik, die Rolle von Rassismus, Geschlecht und Kapitalismus
diskutiert und zeitgemäße Positionen gegen Deutschland in einer
postkolonialen und postnazistischen Gesellschaft formuliert werden.
Zur aktuellen Debatte um die Ausrichtung antinationaler Kritik in Deutschland:
Zusammenfassung von Bummelkreiselpilotin
Es sind wieder extreme Zeiten angebrochen. Mit dem Vorwurf des
"Extremismus" sollen politische Strömungen, die von einer undefinierten
aber angeblich richtigen Mitte abweichen, stigmatisiert und isoliert
werden. Der Extremismusansatz hat mit der Totalitarismustheorie bereits
eine lange Geschichte und begründet auf vermeintlich wissenschaftlicher
Basis die Gleichsetzung gegensätzlicher politischer Richtungen.
Mit
der schwarz-gelben Bundesregierung gibt es aktuell Vorstöße über das
übliche Maß der politischen und ideologischen Gleichsetzung von
"Linksextremismus" und "Rechtsextremismus" hinauszugehen. Die neue
Regierung plant Bundesmittel fortan gegen alle "Extremisten" zu
verwenden. Wer als extrem ge(t)adelt wird, soll aus der politischen
Arena verdrängt werden. Während der Verfassungsschutz plötzlich
machtvolle Bildungspolitik betreiben kann, müssen manche
nicht-staatliche Bildungsträger qua Extremismusvorwurf, um ihre
Existenz bangen. Die sog. Zivilgesellschaft soll stärker als bisher nach staatlichen Vorgaben handeln und strukturiert sein.
Diese Geichsetzung behauptet die Extremismustheorie und nicht erst Frau
Kristina Schröder (vormals Köhler1) und die schwarz-gelbe Koalition.
Mit dieser Geichsetzung arbeiten schon immer staatliche
Schnüffeldienste und auch unkritische Wissenschaftler. Mit ihrem
Extremismusbegriff werden keineswegs unbedenkliche Erscheinungen der
Gesellschaft in die „Mitte“ gestellt und damit verharmlost. Jede
gesellschaftliche Kritik wird dabei zum potentiellen politischen Gegner
erklärt. Kritik und Widerstand gegen Nationalismus, Antisemitismus und
Rassismus wird so zum Zielobjekt staatlicher Ermittlung und Einmischung
in die Zivilgesellschaft. Diesen politischen Unsinn finden wir extrem
Banane und gefährlich! weiter lesen
Bringen immer neue Scanner tatsächlich mehr Sicherheit? Oder
geben wir die Freiheit auf, die wir eigentlich schützen
wollen? Als Gäste im Quarks & Co-Studio: der Psychologe
Thomas Kliche. Er erklärt warum die Angst unser Verhalten
bestimmt. Und der Soziologe Andrej Holm. Er wurde als Terrorist
verhaftet, bis der Bundesgerichtshof den Haftbefehl aufhob.
Abstract: Gezeigt wird ein Dokumentarfilm von Silvia Holzinger und Peter Haas über den Deutsch-Amerikaner Joseph Weizenbaum – eine Kultfigur in der Informatik. Bekannt wurde er in den 70er Jahren als scharfzüngiger Wissenschafts- und Gesellschaftskritiker. Sein Buch "Die Macht der Computer und die Ohnmacht der Vernunft" ist zum Klassiker geworden, sowohl unter Philosophen als auch unter Informatiker.
Lutz Berger und Ulrike Reinhard für die SCOPE_08 zu Gast bei Prof. Dr.
Peter Kruse, next practice, Bremen. Gespräche über Lernen und Arbeit im
21. Jahrhundert.
Peter Kruse ist ein deutscher Psychologe mit dem Schwerpunkt
Komplexitätsverarbeitung in intelligenten Netzwerken sowie Leiter des
Methoden- und Beratungsunternehmens nextpractice in Bremen. Kruse lehrt
als Honorarprofessor für Allgemeine und Organisationspsychologie an der
Universität Bremen. Im Rahmen seiner interdisziplinären Tätigkeit
widmet er sich vor allem der Nutzung von kollektiver Intelligenz zur
Förderung wirtschaftlicher und gesellschaftlicher Entwicklungsprozesse.
Gegen das Sozialsystem in Deutschland wird an mehreren Fronten
gearbeitet.
-Betriebsräte werden neben den entsprechend
organisierten Arbeitnehmern bedrängt und systematisch repressiv von
Arbeitgebern bedrängt.
-Die Solidarität des "Gesundheitssystems" wird
massiv ausgehebelt. Versorgung durch übermässigen Medizintechnikeinsatz
und die Freiheit der Pharmafirmen bei der Preisvorgabe für Medikamente
(nur in Deutschland) verteuert.
-Der Sinn und die Handlungsgrundlagen
der sozialen Parteien wird durch die systematische Privatisierung von
Volksbesitz untergraben.
-Geld wird seit Jahrzehnten in die
internationalen Finanzmärkte verschoben. Deutsche Steuergrundlagen,
besser Vermögen, die auch im europäischen Ausland verschleiert
verbleiben, werden massiv vor Erhebung zur Steuerberechnung geschützt.
Die USA lässt sich das nicht bieten und hat z.B. die Schweiz mit Erfolg
bedrängt Ihr Bankgeheimnis aufzugeben, um an die Daten von
Steuerflüchtigen zu kommen. In Deutschland besteht dahingehend kein
Interesse die in Europa versteckten Vermögen massiv zu recherchieren.
Denn das Geld ist da.
-Kostenideologie wird in der Gesellschaft
verankert. Eine Grundlage für Selbstzerfleischung der Bürger, Angstmache
u. Denunziantentum wird vorsätzlich gelegt.
Keine Denk- und Meinungsverbote für R. D. Precht auf der Eröffnungsveranstaltung der Medientage München 2009.
Mit einem makaberen Gleichnis beschreibt Precht die Situation der deutschen Medien, speziell der Privatsender und der Presse.
Schön zu hören, dass ein unabhängiger populärer Denker die privat-rechtlichen Meinungsmacher und Volksverdummer direkt anspricht
Pausen des Geistes - Die Wiederentdeckung der Muße Nichtstun ist wertvoll. Doch wir haben es verlernt, weil wir nicht mehr aus dem immer schnelleren Alltag ausbrechen können. ganzer Artikel bei Zeit Online
Beschleunigungsgesellschaft - "Muße braucht Zeit" Ein Gespräch mit dem Soziologen und Beschleunigungsforscher Hartmut Rosa über das andauernde Gefühl, noch etwas erledigen zu müssen ganzer Artikel bei Zeit Online
Gesellschaft - Wie wollen wir leben? Unbegrenzt flexibel, ständig verfügbar – das Mantra der Globalisierung hat die Deutschen entnervt. Jetzt brauchen wir endlich Zeit zur Entschleunigung ganzer Artikel bei Zeit Online
Wir sperren sie weg, weil sie uns verunsichern und Angst machen: die Schizophrenen, die Paranoiden oder die Manisch-Depressiven. Und wir stempeln diese Menschen als unnormal ab, obwohl wir intuitiv wissen, dass es nur eine schmale Grenze zwischen den Normalen und den angeblich Verrückten gibt. Deshalb stellt sich ja auch immer wieder die Frage: Wer ist in unserer Gesellschaft eigentlich verrückt, und besteht unser Problem nicht in der selbstverordneten Normalität? Manfred Lütz, Psychiater, Psychotherapeut, Theologe und Bestsellerautor, wirft einen ungewohnten, teilweise sogar humoristisch-ironischen Blick auf das Thema und zeigt, dass wir die Falschen behandeln.
* Zum Autor: Manfred Lütz, geboren 1954, Studium der Humanmedizin, katholischen Theologie und Philosophie, 1979 Approbation als Arzt, danach Diplom in katholischen Theologie; 1989 Facharzt für Nervenheilkunde, 1991 Facharzt für Psychiatrie; seit 1997 Chefarzt des Alexianer-Krankenhauses in Köln.
annalist hat einen interessanten Vortrag von/mit Frank A. Schneider ausgegraben, der von seinem Weg als einem jungen linken, selbsterklärtermaßen sexistischen, Indie-Musikjournalisten zum überzeugten Vertreter der feministischen Sprache erzählt:
“Formulierungen wie ‘man/frau’ und das Binnen-I lehnen wir aus stilistischen und Ästhetischen Gründen ab”. Wer in linken deutschen Medien in einer nicht-ausschließlich männlichen Form schreiben möchte, kennt diesen Satz, der scheinbar keiner weiteren Erklärung bedarf. Welche stilistischen und Ästhetischen Essentials ihm eigentlichen zugrunde liegen, wird in der Regel nicht gesagt. Frank Apunkt Schneider versteht sich als Feminist und publiziert regelmäßig in Deutschland und Österreich. Er berichtet aus seinen eigenen diesbezüglichen Erfahrungen, und stellt Vermutungen an, warum deutsche Medien mit geschlechtsneutralen Formen ein Problem haben, Österreichische hingegen nicht.
Sozialdebatte - Revolution der Tugend Vom Sozialstaat profitieren die Reichen am meisten. Der Mittelstand hingegen hat das Nachsehen und wird bald den Aufstand proben. Artikel bei Zeit Online
Bornierte Eliten und antiautoritäre Kämpfe 2009 Leistungsträger, Autoabfackler, Studierende - die Deutschen haben wieder politische Emotionen Artikel bei Taz Online