Ein Insider-Bericht über den Ausbau der Wirtschaft auf Kosten der
Dritten Welt: John Perkins war ein "Economic Hit Man", ein
Wirtschaftskiller.
John Perkins, Jahrgang 1946, wurde von einer internationalen
"Beratungsfirma" im Auftrag der National Security Agency (NSA) als
Geheimagent entdeckt und ausgebildet. Von 1970 bis 1982 arbeitete er
undercover in zahlreichen Entwicklungsländern als "Economic Hit Man"
und war an der Beeinflussung der lokalen Regierungen oder an deren
Sturz maßgeblich beteiligt.
„Economic hit men sind hochbezahlte Profis, die Länder rund um den
Erdball um Billionen von Dollars betrügen. Sie schleusen Geld von der
Weltbank und der U.S. Agency for International Development, sowie
anderer Auslands-„hilfs“-Organisationen in die Kassen großer Konzerne
und die Taschen einiger reicher Familien, die die natürlichen
Ressourcen der Erde kontrollieren. Ihre Werkzeuge schließen gefälschte
Bilanzen, gefälschte Wahlen, Provisionen, Erpressung, Sex und Mord ein.
Sie spielen ein Spiel, das so alt ist wie der Imperialismus, das jedoch
in Zeiten der Globalisierung neue und furchtbare Dimensionen angenommen
hat.“
Der griechische Dokumentarfilmer Stelios Koul folgt in seinem
spannenden Dokumentarfilm den detaillierten Berichten Perkins über die
Ermordung des ecuadorianischen Präsidenten Jaime Roldos, der sein Land
dem US-amerikanischen Einfluss entziehen wollte und am Aufbau einer
lateinamerikanischen Allianz gegen den US-Weltherrschaftsanspruch
arbeitete.
Im Detail widmet sich Regisseur Koul in seinem Wirtschafts-Thriller
aber auch den strategischen Interventionen der Weltbank, die bis in die
unmittelbare Gegenwart Entwicklungs- und Schwellenländer durch
Kreditvergabe oft in unkündbare Abhängigkeiten verstrickt und zu
Befehlsempfängern der Industrienationen degradiert.









