Im Film werden die Kapitalgesellschaften als reale Personen betrachtet. Die Firmen werden nach den DSM-IV-Richtlinien zum psychischen Zustand einer Person untersucht. Das Resultat: Alle Kriterien für schwerste psychische Störungen treffen auf Kapitalgesellschaften zu. Robert D. Hare, Psychologieprofessor an der University of British Columbia und FBI-Berater, schließt daraus, dass ein profitgeleiteter Konzern klinisch einem Psychopathen gleichzusetzen ist.
Klingt wie ein Buchtitel von Peter Handke, ist aber weit weniger poetisch: Unser Autor wollte wissen, wie es im Inneren der Partei aussieht, die viele als Schreckgespenst der Republik sehen. Also wurde er für ein Jahr Mitglied. Ein Experiment, bei dem er viel über einen ganz besonderen Menschenschlag lernte - und über sich selbst.
Am 21. März haben in rund 100 Städten Attac- und weitere Aktive konzertiert eine ganz besondere Ausgabe der Wochenzeitung DIE ZEIT unter die Leute gebracht. Die Ausgabe ist datiert auf den 1. Mai 2010 und enthält Nachrichten aus einer Welt nach der Krise - über Krisenfolgen, die wir uns wünschen! Allein 150.000 Exemplare werden an dem Wochenende auf Plätzen, in Straßen, Kneipen und sonstigen öffentlichen Orten verteilt oder ausgelegt. Dank einer Kooperation mit der Tageszeitung taz wird das Plagiat außerdem deren Montagsausgabe vom 23. März beiliegen - rechtzeitig also vor den großen Demos in Frankfurt und Berlin: "Wir zahlen nicht für eure Krise! Für eine solidarische Gesellschaft!"
Da der Server von Attac und der WunschZeit offensichtlich aufgrund der großen Nachfrage nicht mehr erreichbar ist habe ich die PDF hier nochmal hochgeladen
Wir FLUTEN den Hamburger Airport. Egal wie, mit was, durch wen. Ob adrett im Smoking, touristisch mit Rollköfferchen, laut durch Soundanlage, authentisch mit Flugticket, plakativ mit Transpis, wütend mit Sonnenbrille, bunt als Clowns. Einfach ganz so, wie du es willst. FLUTEN heißt kreativ sein, heißt den Flughafen irgendwie lahm legen, so lange wie wir können.
Das Institut für angewandte Mobilität (INFAM) ruft zur kreativen Besetzung des Hamburger Flughafens Fuhlsbüttel auf. Mit der Aktion Fluten 3.0 soll auf die Abschiebepraxis bzw auf das Abschiebegeschäft des Flughafens aufmerksam gemacht werden. Wie wichtig und wertvoll solche Aktionen sind hat bereits die Aktion Deportation Class bewiesen. Ziel der Aktion ist den Flughafenbetreiber dazu zu bringen das Abschiebegeschäft sofort einzustellen.
Moralisch flexibel scheinen die Banker der Deutschen Bank definitiv zu sein und zeigen wie man aus der Nahrungsmittel- und Hungerkrise noch Kapital schlagen kann.
Freuen Sie sich über steigende Preise? Alle Welt spricht über Rohstoffe - mit dem Agriculture Euro Fond haben Sie die Möglichkeit, an der Wertentwicklung von sieben der wichtigsten Agrarrohstoffe zu partizipieren. Investition in etwas Greifbares.
Der Pantoffelpunk aber hat sich die Mühe gemacht und die Werbung der Deutschen Bank etwas, man könnte sagen optimiert
Passenderweise findet sich auf der Homepage der Deutschen Bank folgender Artikel "Josef Ackermann: „Moral und Markt sind kein Gegensatz" ... Ackermann und Moral ...
Mit der Wirtschaftsethik verhalte es sich wie mit dem Ungeheuer von Loch Ness, meinte Niklas Luhmann einmal: "Es wird viel über sie geredet, obwohl niemand so genau weiß, ob es sie überhaupt gibt." Eine Erscheinungsform der Wirtschaftsethik, über die in letzter Zeit besonders viel geredet wird, ist die freiwillige Übernahme gesellschaftlicher Verantwortung durch Unternehmen, neudeutsch Corporate Social Responsibility (CSR). Am Dienstag fand zu diesem Thema im ehemaligen Techno-Tempel "E-Werk" das erste Globale Wirtschafts- und Ethikforum statt, das von dem Verlagshaus Helios Media veranstaltet wurde. Trotz des weltumspannenden Titels waren es ausschließlich einheimische Politiker und Unternehmensvertreter, die auf dem Berliner Kongress zu Wort kamen.
Bei Quarks & Co im WDR gab es am 13.02.08 einen interssanten Beitrag über "Die Waffen der Terror-Fahnder":
Doch wie groß ist tatsächlich die Gefahr für uns, Opfer eines Terroranschlags zu werden? Quarks & Co stellt u. a. die neuesten Waffen der Terror-Fahnder vor und zeigt, warum viele Antiterrormaßnahmen uns nicht schützen. Ständig hinterlassen wir Datenspuren – beim Telefonieren, beim Surfen im Internet, bei der Autofahrt. Und für die interessieren sich möglicherweise Polizei, Staatsanwaltschaft und Geheimdienste, im Kampf gegen den Terror: Welche Auswirkungen hat die so harmlos klingende „Vorratsdatenspeicherung“? Welche Daten werden gesammelt und gespeichert? Und wie leicht ist es, diese Totalüberwachung zu umgehen? Quarks & Co hakt nach.
Brian Springer hat in den 90ziger Jahren das von den Fernsehsender via Satellit übertragene Rohmaterial mitgeschnitten. Mit diesem Material hat er die interessante Dokumentation "Spin" veröffentlicht, die zeigt wie z.B. Al Gore von seinem Medienberater in der Werbepause lernt Fragen bezüglich Abtreibung zu vermeiden, wie George Bush in einer Werbepause mit Larry King über Schmerz/Schlafmittel redet oder wie ein unliebsamer Präsidentschaftskandidatenanwärter (wollte das Militärbuget um 50 % senken) aus der ausgestrahlten Fernsehdebatten einfach entfernt wurde.
Das Cyborgmanifest verbindet die Analyse der heutigen Gesellschaft als "Informatik der Herrschaft" mit dem Aufruf von politischem, kreativem Umgang mit Technik, der Möglichkeit des Angreifens von Machtstrukturen und mit der Überwindung der starren Grenzen zwischen den Geschlechtern.
Donna Haraway ist in Wissenschaftsbereichen wie Biologie und Gender durchaus bekannt. Sie gilt als Naturwissenschaftshistorikerin, Biologin und ist Professorin für feministische Theorien und Technoscience. Doch wenn sie Professorin für Technoscience ist und durchaus in der Wissenschaft keine Unbekannte, warum hat sie noch keinen Eingang bei Technik- und insbesondere Hackerkonferenzen gefunden? Und insbesondere nicht ihr Cyborg-Manifest, wo es doch selbst im Titel schon Anknüpfungspunkte zu Technikfreaks hat?
Aber die Debatte ist nicht ganz uninteressant und hat mich dazu gebracht mal heraus zu finden was Jens Jessen sonst noch so schreibt und ich haben eine recht unterhaltsame Polemik über Berlin gefunden die zwar mittlerweile zwei Jahre alt ist, aber nicht an ihrem Reitz verloren hat und die ich euch nicht vorenthalten möchte.
weniger Fleisch, mehr Fisch, ein Weg zu einer besseren Zukunft? Nicht nur unter ökologischen Gesichtspunkten scheint an der These etwas dran zu sein:
Angeblich reduziert sich die Neigung zu Gewalt, wenn die Menschen gesünder essen und mehr Vitamine, Mineralien oder auch Omega-3-Fettsäuren zu sich nehmen
Gewalt könnte auch mit der Ernährung zusammenhangen. Wer ungesund ist, von Junkfood lebt, viel Zucker und Fett zu sich nimmt, neigt auch stärker zur Gewalt. Das ist zumindest das Ergebnis einiger Studien, die mit Häftlingen in britischen und amerikanischen Gefängnissen durchgeführt wurden. Schon 2002 hatte eine Studie (1) von Bernard Gesch von der University of Oxford mit 230 jungen Straftätern einen Zusammenhang zwischen Ernährung und Gewalt nahegelegt. Die Straftäter, die zusätzlich Vitamine, Mineralstoffe und essentielle Fettsäuren erhielten, begingen im Gefängnis während der Beobachtungsdauer von neun Monaten 25 Prozent weniger Gewalttaten als die Probanden der Kontrollgruppe, die nur Placebos erhielten. Sollte es einen solchen Zusammenhang geben, müsste vielleicht nur präventiv die Ernährung der potenziellen jugendlichen Gewalttäter verbessert werden, um die Kriminalitätsrate zu senken.
Ich habe dieses Video schon vor einiger Zeit bei killerkitty.ch gefunden, und bin gerade nochmal durch Zufall drauf gestoßen und es begeistert mich immer wieder....
Was soll man sagen ... vorbildlich, weiter machen?
Ich weiß es nicht, weiterschicken ist aber definitiv auch nicht falsch...
Bei Telepolis ist ein sehr lesenswertes Interview mit dem Soziologen Bernd Hamm über die zunehmende Ideologisierung der Medien zu finden:
Bernd Hamm ist Professor für Siedlungs-, Umwelt- und Planungssoziologie an der Universität Trier und gibt im Kai Homilius-Verlag die Reihe "Globale Analysen". Seine letzten Bücher waren "Gesellschaft zerstören - der neoliberale Anschlag auf Demokratie und Gerechtigkeit" (2004) und "Die soziale Struktur der Globalisierung" (2006). Demnächst erscheint von ihm "Kulturimperialismus: Beiträge zur politischen Ökonomie kultureller Herrschaft". In dem Essay "Medienmacht – wie und zu wessen Nutzen unser Bewusstsein gemacht wird" zeichnet er die Entwicklung der Medien seit den Siebziger Jahren nach und kommt zu dem Schluss, dass mit der zunehmenden Privatisierung und Kommerzialisierung der Medien die Selbstaufklärungsmechanismen der Gesellschaft in steigenden Maßen versagen.
Herr Lemm hat beim Studentenwerk einen Weihnachtsmann bestellt. Dieser soll die Geschenke überreichen und seinen beiden Kindern kräftig ins Gewissen reden. Doch der falsche Heilige hat einen anderen Plan: Er lobt die Kinder für Ihre Unarten, droht den Eltern mit der Rute und lädt auch noch seine Freunde zum Whiskey ein. Die Falle schnappt zu!