[ Überwachung/Grundrechte , Veranstaltungen ] 28 August, 2010 12:44

Ein breites Bündnis ruft dazu auf, für Bürgerrechte, Datenschutz und ein freies Internet auf die Straße zu gehen. Die Demonstration “Freiheit statt Angst” findet am Samstag, den 11.09.2010 statt, im Rahmen des internationalen Aktionstages “Freedom not Fear”.

In den letzten Monaten hat sich etwas getan. Der Erfolg der Massenverfassungsbeschwerde gegen die Vorratsdatenspeicherung in Deutschland setzte ein deutliches Zeichen für die Freiheit. Die nächste Klage zehntausender gegen ELENA wurde eingereicht. Das ist ein Anfang. Es bleibt noch sehr viel zu tun.

Daten kennen keine nationalen Grenzen. Deswegen muss vor allem international etwas geschehen. Die Richtlinie zur Vorratsdatenspeicherung muss nun auf europäischer Ebene gekippt werden, um eine Neuauflage oder Wiedereinführung hierzulande zu verhindern. Die Internetsperren konnten in Deutschland zwar vorerst verhindert werden. Doch stieß die EU-Kommissarin Cecilia Malmström die Debatte auf europäischer Ebene erneut an.

Vertrauliche Daten werden nicht nur im Namen der Bundesrepublik, sondern auch im Namen der Europäischen Union gesammelt. Im Aktionsplan zum sogenannten “Stockholmer Programm” ist der massive Ausbau europäischer Sicherheitsarchitekturen, die Aufrüstung an den Außengrenzen Europas und eine äußerst bedenkliche Zusammenführung von EU-Datenbanken vorgesehen. Damit wird nicht nur das Recht auf informationelle Selbstbestimmung gefährdet. Auch die Menschenrechte von Migrantinnen und Migranten werden dadurch beschnitten. Diese zweifelhafte Sicherheitsdoktrin lehnen wir ab und setzen uns stattdessen für ein freies und lebenswertes Europa ein.

Bürgerrechte werden weiter abgebaut. Vor allem die zunehmende Vermischung der Kompetenzen von Polizei, Geheimdiensten und Militär sowie die Auslagerung hoheitlich staatlicher Gewalt an private Unternehmen bauen Rechte der Bürger ab.

Die Überwachung nimmt zu. Am Arbeitsplatz, in Bildungsinstitutionen und im Privaten werden wir zunehmend beobachtet. Auch staatliche stellen registrieren, überwachen und kontrollieren uns bei immer mehr Gelegenheiten. Die informationelle Selbstbestimmung schrumpft von Tag zu Tag. Egal was wir tun, mit wem wir sprechen oder telefonieren, wo wir uns bewegen, mit wem wir befreundet sind, wofür wir uns interessieren – der “große Bruder” Staat und die “kleinen Brüder und Schwestern” aus der Wirtschaft wissen es immer genauer. Dieser Abbau der Privatsphäre gefährdet unsere demokratische Gesellschaft. Menschen, die sich ständig beobachtet und überwacht fühlen, können sich nicht unbefangen und mutig für ihre Rechte einsetzen. Weder in Deutschland noch weltweit.

Wir wollen eine freie und offene Gesellschaft. Diese kann nur durch die Gewährleistung von Privatsphäre, vertraulicher Kommunikation und einem zensurfreien Zugang zu Informationen bestehen. Privatsphäre ist ein wichtiger Teil unserer menschlichen Würde – und zwar in allen Lebensbereichen. Deshalb rufen wir dazu auf, sich an der Großdemonstration am 11. September 2010 in Berlin zu beteiligen.

Treffpunkt für die diesjährige Demonstration “Freiheit statt Angst 2010″ ist am Samstag, 11. September, 13.00 Uhr der Potsdamer Platz.

Gleichzeitig rufen wir weltweit alle Menschen dazu auf, sich am internationalen Aktionstag “Freedom not Fear” zu beteiligen.

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[ Videos ] 27 August, 2010 12:37

Wikileaks sorgt für Enthüllungen und Diskussion. - Früher wären sie beim Spiegel oder der Washington Post gelandet. Heute laden Whistleblower, anonyme Informanten, ihre geheimen Berichte, Videos und Emails bei Wikileaks hoch: US-Soldaten erschießen Journalisten im Irak; die CIA-Strategie, um Deutschland auf Afghanistan-Kurs zu bringen - weit über eine Millionen Dokumente sind öffentlich dank Wikileaks. Doch das Transparenz-Portal kümmert sich nicht besonders um Persönlichkeitsrechte. Daniel Schmitt aus dem Kernteam von Wikileaks über Enthüllungsjournalismus im Daten-Zeitalter.  

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[ Umwelt/Ökologie , Videos , Systemkritik ] 19 August, 2010 13:39

In der modernen Konsumgesellschaft ist die Freude darüber, etwas Schönes und Neues zu erwerben, längst dem Zwang gewichen, immer das Neueste, Beste und Schönste besitzen zu müssen. Die Waren werden kurzlebiger, das Konsumkarussell dreht sich immer schneller und die Käufer werden mit jedem erworbenen Gegenstand eher unglücklicher. Die Dokumentation beleuchtet am Beispiel der USA das Konsumverhalten der letzten 60 Jahre.

Warum wird eigentlich überall und zu jeder möglichen Tages- und Nachtzeit gekauft? Die Dokumentation analysiert auf unterhaltsame Weise die Evolution des modernen Menschen zum Konsumenten. Sie zeigt am Beispiel der USA, dem langjährigen Vorbild der westlichen Hemisphäre, die gesellschaftliche Situation vor 60 Jahren, als der Konsumterror seine Anfänge nahm. Vom neuesten Auto, das schöner und schneller zu sein hatte als das des Nachbarn, bis zum trendigen Mobiltelefon, von dem jedes Jahr ein neues angeschafft werden muss, jedes bunter und hipper als das alte Modell.
Doch auch die Konsequenzen des permanenten Konsums werden ins Bild gerückt. Denn das schöne und bisweilen erhebende Gefühl, mit dem neuen Kauf ein frisches Stück vom Glück erworben zu haben, stellt sich immer schneller als trügerisch, weil unbefriedigend, heraus. Und die Ausbeutung der Ressourcen und das Wachsen der Abfallberge werden immer offensichtlicher. So stehen der Euphorie, das Neueste, Beste und Schönste zu besitzen, die Leere nach dem Kauf und die programmierte Katastrophe für die künftigen Generationen gegenüber.

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[ Nationalismus/Rechtsextremimus , Videos ] 18 August, 2010 12:21

Nächtliche Überfälle, Drohanrufe und Prügel: Immer mehr Menschen im Aachener Umland werden von sogenannten rechtsextremen Kameraden in Angst und Schrecken versetzt. report MÜNCHEN über die Täter und die Opfer rechtsextremer Hassattacken.

[ Videos , Kapitalismuskritik ] 17 August, 2010 16:30

Ein Insider-Bericht über den Ausbau der Wirtschaft auf Kosten der Dritten Welt: John Perkins war ein "Economic Hit Man", ein Wirtschaftskiller.
 
John Perkins, Jahrgang 1946, wurde von einer internationalen "Beratungsfirma" im Auftrag der National Security Agency (NSA) als Geheimagent entdeckt und ausgebildet. Von 1970 bis 1982 arbeitete er undercover in zahlreichen Entwicklungsländern als "Economic Hit Man" und war an der Beeinflussung der lokalen Regierungen oder an deren Sturz maßgeblich beteiligt.

„Economic hit men sind hochbezahlte Profis, die Länder rund um den Erdball um Billionen von Dollars betrügen. Sie schleusen Geld von der Weltbank und der U.S. Agency for International Development, sowie anderer Auslands-„hilfs“-Organisationen in die Kassen großer Konzerne und die Taschen einiger reicher Familien, die die natürlichen Ressourcen der Erde kontrollieren. Ihre Werkzeuge schließen gefälschte Bilanzen, gefälschte Wahlen, Provisionen, Erpressung, Sex und Mord ein. Sie spielen ein Spiel, das so alt ist wie der Imperialismus, das jedoch in Zeiten der Globalisierung neue und furchtbare Dimensionen angenommen hat.“
   
Der griechische Dokumentarfilmer Stelios Koul folgt in seinem spannenden Dokumentarfilm den detaillierten Berichten Perkins über die Ermordung des ecuadorianischen Präsidenten Jaime Roldos, der sein Land dem US-amerikanischen Einfluss entziehen wollte und am Aufbau einer lateinamerikanischen Allianz gegen den US-Weltherrschaftsanspruch arbeitete.

Im Detail widmet sich Regisseur Koul in seinem Wirtschafts-Thriller aber auch den strategischen Interventionen der Weltbank, die bis in die unmittelbare Gegenwart Entwicklungs- und Schwellenländer durch Kreditvergabe oft in unkündbare Abhängigkeiten verstrickt und zu Befehlsempfängern der Industrienationen degradiert.

Playlist

[ Umwelt/Ökologie , Videos ] 15 Juli, 2010 11:16

Die geheimen Wasserverträge der Öffentlich-Privaten Partnerschaften

Warum wird das Wasser in Berlin immer teurer? Diese und viele andere Fragen beantwortet der Film "Flüssiges Berlin" und bringt dabei die Geheimnisse der Öffentlich-Privaten Partnerschaften ans Tageslicht.

Alle Informationen zum Film auch auf:
www.ppp-irrweg.de

An dieser Stelle kann ich noch die Doku "Das Geschäft mit dem Wasser" aus der Reihe der durstige Planet empfehlen, aus der auch hervor geht das in Berlin zum Beispiel seit der PPP die Investionen in die Wasserinfrastruktur halbiert wurden.

[ Umwelt/Ökologie , Videos ] 14 Juli, 2010 10:41

Atomkraft - Ja, bitte! Die Bundesregierung will die Laufzeiten von Atomkraftwerken verlängern, den Ausstieg aus der Kernenergie rückgängig machen. Nur so könne eine günstige Stromversorgung garantiert und die Klimaschutzziele erreicht werden. 2010 ist das Jahr, in dem sich der Kampf um den Weg in die Energiezukunft entscheidet. Die Dokumentation von Steffen Judzikowski und Christian Rohde zeigt Stationen der Debatte, beantwortet Fragen zu den zentralen gesellschaftlichen Konflikten und präsentiert dazu Argumente und Belege.

Quelle

[ Musik ] 13 Juli, 2010 12:19

Nach Politisch Motivierter Sprachgewalt gibt es ein neues Album von Johnny Mauser zum freien Download.

Johnny Mauser Neon Schwarz

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[ Überwachung/Grundrechte , Medien/Gesellschaftskritik , Videos ] 09 Juli, 2010 00:18

Dieser Clip zeigt drei Fälle rechtswidriger Polizeigewalt in Deutschland. Drei Fälle aus dem aktuellen Bericht von Amnesty International. Drei Fälle, in denen niemand zur Rechenschaft gezogen wurde.

Täter unbekannt...
Rechtswidrige Gewalt, Misshandlung und Diskriminierung durch Staatsorgane sind Menschenrechtsverletzungen. Doch wenn die Täter Polizisten sind, gehen sie oft straffrei aus. In vielen Fällen. Auch in Deutschland.
Zu oft bleiben die Täter im Dunkeln und der Staat tatenlos.

Nichts zu verbergen?
Die Menschenrechte müssen geschützt werden. Der Staat muss handeln. Menschenrechtsverletzungen dürfen nicht ungesühnt bleiben, weil Täter nicht erkennbar sind oder weil nicht ordentlich ermittelt und die Aufklärung verhindert wird.
Die Polizeiarbeit in Deutschland braucht mehr Transparenz.

Transparenz schützt Menschenrechte.
Wir brauchen Erkennbarkeit durch eine individuelle Kennzeichnungspflicht für Polizisten. Wir brauchen Aufklärung durch unabhängige Untersuchungen. Wir brauchen Schutz durch Dokumentation. Und Prävention durch Menschenrechtsbildung. Wie in anderen Ländern auch.
Damit die deutsche Polizei die Menschenrechte achtet.

mehr Informationen

www.amnestypolizei.de

[ Antifa ] 05 Juli, 2010 00:37

David Harveys Vortrag zum Wesen und Verlauf der aktuellen Krise bietet einen kompakten Einblick in die Argumentationsweise marxistischer Analysen. Der Kapitalismus – so Harveys Argument – hat für seine Krisen immer geographische Lösungen gesucht: Verlagerung von Produktionsstätten, Eroberung neuer Märkte oder eben auch die Investitionen in den zweiten Kapitalkreislauf.

Außerdem(Adorno würde sich im Grab umdrehen!):


via (via

[ Videos ] 21 Juni, 2010 11:19

Welcher Arbeitgeber zahlt den schlechtesten Lohn? Das wollten die "Panorama"-Reporter herausfinden und schleusten sich als Arbeitnehmer in mehrere Firmen ein. Eine Reportage aus dem Niedriglohnsektor.

Quelle

[ Videos ] 20 Juni, 2010 11:38

Aus gegebenen Anlass eine Arte Doku über Judith Butler: 

via

 

[ Umwelt/Ökologie , Systemkritik ] 15 Juni, 2010 20:18

Mit einem Diskussionsbeitrag in ak 529 fiel der Startschuss für eine Debatte in ak zum Thema "Die Linke und die sozial-ökologische Frage". Dieser Text war im Rahmen von Diskussionen innerhalb der Bundeskoordination Internationalismus (BUKO) entstanden. So wie im Rahmen der BUKO entstehen gerade auch andernorts Arbeits- und Diskussionszusammenhänge, die das Verhältnis von Gesellschaft und Natur aus einer herrschaftskritischen Perspektive thematisieren. Ergänzt um zusätzliche Artikel sind ein Teil der Texte in der ak-Sonderbeilage "Die Linke und die sozial-ökologische Frage" veröffentlicht. Die Broschüre kann für 4,50 Euro plus Porto per Mail an vertrieb@akweb.de bestellt werden.

ak 550 | Wer will schon gegen Gerechtigkeit sein? | Till Seidensticker, Niels Spilker, Wasilis von Rauch |
Climate Justice im Elchtest: Kampfbegriff oder mit Absicht ungefüllte Leerformel? | 21.5.2010 |

ak 549 | Climate Justice | Philip Bedall, Martina Austen |
Bezugspunkt einer Gegenhegemonie oder wolkige Leerformel? | 16.4.2010 |

ak 547 | Von Kopenhagen zur Vernetzung für Klimagerechtigkeit | Jürgen Kraus |
Perspektiven in einer Post-COP15-Welt | 19.2.2010 |

ak 546 | Die Saat für eine Klimagerechtigkeitsbewegung | Alexis Passadakis, Tadzio Müller |
Über unerfüllte Erwartungen, neue Hoffungen und die Frage nach Erfolgen | 22.1.2010 |

ak 546 | Bestenfalls ein erster Schritt | Olaf Bernau |
Sechs Schlaglichter zu den Gipfelprotesten in Kopenhagen | 22.1.2010 |

ak 546 | Der Gipfel des Scheiterns | Avanti - Projekt undogmatische Linke |
Zaghafte Schritte einer dringend notwendigen Klimabewegung | 22.1.2010 |

ak 546 | Life in Limbo? | turbulence |
Nach der Krise hängt die Welt in der Schwebe | 22.1.2010 |

ak 544 | Sieg des Klimarealismus | Achim Brunnengräber |
Warum die UN-Klimaverhandlungen so festgefahren sind | 20.11.2009 |

ak 544 | Keine Gefahr von morgen, sondern Realität von heute | Vo |
Die Südsee-Inseln im Klimastress | 20.11.2009 |

ak 544 | Emissionsrechte für den Anbau von Gen-Soja? | Javiera Rulli |
Es droht die Aufnahme der Landwirtschaft in die Clean Development Mechanismen | 20.11.2009 |

ak 544 | Handel macht Klima - Klima macht Handel | Jürgen Kraus |
Karawane von der WTO-Ministerkonferenz in Genf zum COP16-Klimagipfel in Kopenhagen | 20.11.2009 |

ak 544 | Die Energiefrage stellen! | Avanti - Projekt undogmatische Linke |
Klima- und Anti-Atom-Bewegung müssen an einem Strang ziehen | 20.11.2009 |

ak 544 | Ja klar, machen wir! | Jochen Stay |
Der Anti-Atom-Aktivist Jochen Stay antwortet Avanti | 20.11.2009 |

ak 544 | Die Karten werden neu gemischt | Hendrik Sander |
Für eine revolutionäre Realpolitik gegenüber einem Green New Deal | 20.11.2009 |

ak 543 | Kopenhagen in Sicht | Mona Bricke |
Nach der Aktionskonferenz ist vor dem Klimagipfel | 16.10.2009 |

ak 542 | Countdown to Copenhagen - wird der Klimagipfel zu einem Seattle 2.0? | Tadzio Müller |
Und: Wo bist du im Dezember? | 18.9.2009 |

ak 541 | Green New Deal à la Europäische Union | Achim Brunnengräber |
In der Klima- und Energiepolitik hält die EU am fossilistischen Wachstumsparadigma fest | 21.8.2009 |

ak 540 | Schneller, höher, weiter dem Abgrund entgegen | Hauke Benner |
Eine Debatte um Wachstumslogik tut Not | 19.6.2009 |

ak 539 | Mut zur Lücke ist gefragt | Elias Perabo |
Linker Klimaschutz und die Systemfrage | 15.5.2009 |

ak 537 | Die Entzauberung der Natur | Dirk Lehmann |
Marx' anthropozentristischer Ökologismus | 20.3.2009 |

ak 536 | Postneoliberale Antworten auf die ökologische Krise | Ulrich Brand |
Eine Skizze | 20.2.2009 |

ak 536 | Das Märchen | Tadzio Müller, Alexis Passadakis |
Überlegungen zum Green New Deal im Angesicht der (grünen) Krise | 20.2.2009 |

ak 536 | Marktplatz Kyoto | Bernd Brouns |
Die Kritik am Emissionshandel & Co. muss empirisch fundiert werden | 20.2.2009 |

ak 536 | Die neue Aktualität des "Ökosozialismus" | Frieder Otto Wolf |
Einige Klarstellungen | 20.2.2009 |

ak 535 | Den offiziellen Prozess delegitimieren! | Antirassismusbüro Bremen (ARAB) |
Thesen zum Klimagipfel in Kopenhagen | 16.1.2009 |

ak 534 | Klimapolitik in der Krise | Felix Pithan |
Antikapitalistische Positionen zur Debatte um einen Green New Deal | 19.12.2008 |

ak 533 | Einen Unterschied machen | Hendrik Sander |
Herausforderungen für klimapolitische Interventionen von links | 21.11.2008 |

ak 532 | In der Diskursfalle | Olaf Bernau |
Linke Klimapolitik muss praktischer, vielfältiger und konfrontativer werden | 17.10.2008 |

ak 531 | Schafft zwei, drei, viele Klimacamps! | Tadzio Müller |
Die Linke braucht eine eigenständige Klimapolitik | 19.9.2008 |

ak 531 | Für produktive Unruhe sorgen | Nicole Vrenegor |
Interview mit zwei InitiatorInnen des Klima-/Antiracamps in Hamburg | 19.9.2008 |

ak 530 | Natur und Arbeit sind in falscher Hand | Mitglieder der Tierrechtsaktion Nord (TAN) |
Für eine Verknüpfung der Analyse von kapitalistischer Produktionsweise und Naturbeherrschung | 15.8.2008 |

ak 530 | Ressourcenkrise als Formationsbruch | Andreas Exner, Christian Lauk, Konstantin Kulterer |
Oder: Emanzipation unter Bedingungen, die sich die Linke nicht gewünscht hat | 15.8.2008 |

ak 530 | Jenseits aller Naturromantik | Anna Blume |
Die G8 und die Ökonomie des Klimaschutzes | 15.8.2008 |

ak 529 | Sozial-ökologische Konflikte | Ulrich Brand, Bettina Köhler, Markus Wissen |
Emanzipatorische Umweltpolitik ist radikal-demokratische Gesellschaftspolitik | 20.6.2008 |

Quelle

[ Musik ] 15 Juni, 2010 12:09

Ausgegebenen Anlass ein alter Blogpost recycelt:

"no nation! Hör mir uff mit Deutschland!" heißt das neue Mixtape der Berliner [NEA]. Auf dem Mixtape ist überwiegend HipHop zu finden aber auch ein paar Drum 'n Base Sachen. Die Auswahl der Hiphop Sachen ist gut(Schlagzeiln, Albino, Madcap, Microphone Mafia, Independenzia), aber ich vermisse bei dem Titel des Tapes eigentlich "No Border No Naton" von Nic Knatterton, Koljah usw das auf dem ersten HipHop Partisan Sampler zu finden ist. Zu den Dum 'n Bass Sachen kann ich nicht viel sagen, da habe ich überhaupt keine Ahnung von aber ich kann das Mixtape auf jeden Fall empfehlen, gute und interessante Liederauswahl und auch gute Skipts.

No Nation Mixtape download

Seite der North-East Antifascists zu dem Tape

HipHop & Drum 'n' Bass Mixtape Cover

via lahnix

[ Medien/Gesellschaftskritik , Videos ] 05 Juni, 2010 12:24

Die filmische Darstellung der amerikanischen Ureinwohner von der Stummfilmzeit bis heute steht im Mittelpunkt der vorliegenden Dokumentation. Filmemacher Neil Diamond präsentiert unzählige Filmausschnitte aus historischen und aktuellen Hollywoodfilmen und stellt Fragen an berühmte Filmpersönlichkeiten, Aktivisten, Filmkritiker und Historiker, die teilweise selbst von amerikanischen Ureinwohnern abstammen. So diskutiert er mit der Filmlegende Clint Eastwood in dessen Filmstudio im kalifornischen Burbank über die Darstellung von "Indianern" im Western und über die Bedeutung des Mythos von "Cowboys und Indianern" für die USA. Auch bekannte Aktivisten für die Rechte der Ureinwohner wie John Trudell, Russell Means und Sacheen Littlefeather kommen in der Dokumentation zu Wort.
Darüber hinaus bietet der humorvolle Film Kommentare verschiedener Filmkritiker und Historiker, darunter Jesse Wente, Filmkritiker des kanadischen Fernsehsenders CBC, Angela Aleiss, Autorin und Studentin von "Native American Studies", sowie Melinda Micco, Professorin für "Ethnic Studies" am kalifornischen Mills College.
Die Dokumentation bietet einen wunderbaren Blick auf das Kino aus dem Blickwinkel der Menschen, die Darsteller in den allerersten bewegten Bildern waren. Sie haben überlebt und können heute ihre Geschichten auf ihre eigene Art erzählen.

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[ Umwelt/Ökologie , Medien/Gesellschaftskritik , Videos ] 25 Mai, 2010 14:02

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update via

[ Videos , Systemkritik ] 24 Mai, 2010 13:01


Der Euro steht vor einer entscheidenden Woche, weshalb "3satbörse" das Thema der Sendung von Freitag, 21. Mai, geändert hat. Politiker diskutieren einschneidende Veränderungen bei der europäischen Finanzaufsicht. Hochspekulative Anlageformen sollen beschränkt werden, neue Abgaben auf Börsengeschäfte sind im Gespräch. Fesseln, um die "Wölfe der Kapitalmärkte" an die Kette zu legen.

Doch wie fest haben die Europäer die Zügel eigentlich in der Hand? Beim Spiel mit den Milliarden der EU-Devisen lassen sich die Mitspieler bislang nicht in die Karten schauen. Wann geben die USA ihr Pokerface endlich auf und bekennen Farbe? Wie lange gehen die Chinesen noch mit? Haben die Spekulanten tatsächlich so ein gutes Blatt wie es scheint?

Die Politiker müssen das Vertrauen in den Euro wieder herstellen. Es geht um alles oder nichts.
 

[ Videos , Systemkritik ] 20 Mai, 2010 14:24

dieStory

Die Autoren Carsten Rau und Hauke Wendler haben Märkte besucht, die Auszeichnungen erhalten haben, die vor allem aber Umsatz machen sollen. Sie haben Kaufleute getroffen, die Mogelpackungen kritisieren und sie doch in ihren Regalen stehen haben. Und immer wieder bekamen sie eine Antwort zu hören: Der "mündige Kunde" könne doch selbst entscheiden. Kann er das wirklich?

Quelle

Verhaltensökonomie - die Stunde der Verführer
Die alte ökonomische Theorie beruht auf einem falschen Menschenbild – und ist daher oft fehlgeleitet, meinen viele Ökonomen. Der "Homo oeconomicus" hat ausgedient.

Quelle

[ Videos , Kapitalismuskritik , Systemkritik ] 14 Mai, 2010 19:14

Finanzkrise 2.0. Eine sehr aktuelle Dokumentation über die Akteure der Finanzmärkte, die hilflose Politik und über irritierte Bürger, die lernen, die Mechanismen und Denkweise der "Geld- und Paragraphenmacht" zu verstehen. 

[ Umwelt/Ökologie , Videos ] 14 Mai, 2010 13:21
 
Tausende Kinder müssen in Westafrika auf Kakaoplantagen arbeiten - viele von ihnen sind Sklaven. Sie schuften auch für unsere Schokolade. Seit Jahren versprechen die Hersteller Besserung.  
Quelle 
 
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