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    <title>Schweineherbst Podcast</title>
    <link>http://www.schweineherbst.de</link>
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    <language>de-de</language>
    <lastBuildDate>Wed, 10 Mar 2010 02:00:00 GMT</lastBuildDate>   
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      <title>Der Gestus der Kritischen Theorie. Versuch einer Einführung</title>
      <link>http://audioarchiv.blogsport.de/2009/03/05/der-gestus-der-kritischen-theorie-versuch-einer-einfuehrung/</link>
      <description>Kurzbeschreibung: Vortrag von Fabian Kettner (Arbeitskreis Rote Ruhr Uni), gehalten auf dem Antifacamp 2008.
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      <pubDate>Wed, 10 Mar 2010 02:00:00 GMT</pubDate>
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      <title>Macker – Über ¿männliches? Dominanzverhalten in der linken Szene</title>
      <link>http://audioarchiv.blogsport.de/2010/03/08/macker/</link>
      <description>Radio Island aus Leipzig hat ein Feature über Phänomene »männlichen Theorie- und Aktionsmackertums« in der sog. linken Szene gemacht. Zu Wort kommen Menschen aller Geschlechter, darunter auch – mit sehr interessanten Überlegungen – Bini Adamczak.
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      <pubDate>Wed, 10 Mar 2010 02:00:00 GMT</pubDate>
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      <title>SWR2: Tuning für die Neuronen - Wie optimiert lernt das Gehirn?</title>
      <link>http://www.swr.de/swr2/programm/sendungen/wissen/archiv/-/id=660334/nid=660334/did=5898960/1n73m9n/index.html</link>
      <description>Erfahrungs- und Lernprozesse in frühester Kindheit haben die Funktion, bestimmte neuronale Areale zu verbessern. Dabei gilt der Grundsatz: Use it or lose it. Synapsen, die nicht angeregt und benötigt werden, werden aussortiert, solche, die durch Lernprozesse aktiviert werden, bleiben erhalten. Um die Zahl der Synapsen zu erhöhen, ist deshalb eine anregende interessante Umwelt wichtig, die im Gehirn des Kindes neuronale Spuren hinterlässt.
Professor Anna Katharina Braun, Neurobiologin an der Universität Magdeburg, zeigt, welche neuronalen Konsequenzen bestimmte Lernprozesse haben. Prof. Anna Katharina Braun lehrt an der Universität Magdeburg und leitet am Institut für Biologie die Abteilung Zoologie/Entwicklungsneurobiologie.
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      <pubDate>Tue, 09 Mar 2010 02:00:00 GMT</pubDate>
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      <title>SWR2: Jugendpolitik – Realität und Visionen</title>
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      <description>Worum geht es eigentlich gerade in der Jugendpolitik? Bei dieser Frage zucken nicht nur politische Laien mit den Schultern. Auch Berufspolitiker müssen erschreckend oft passen. Dabei ist Politik für die 14- bis 27-Jährigen nicht weniger wichtig als die Steuer- oder Verteidigungspolitik: Es gilt die hohe Armut unter Jugendlichen zu bekämpfen und ihnen eine gute Schulbildung zu ermöglichen. Man muss ihnen ausreichend Ausbildungs- und Studienplätze zur Verfügung stellen, die Gesundheit fördern und sie zu mündigen Konsumenten, Mediennutzern und Demokraten machen. Das zumindest ist die Vision. Doch wie sieht die deutsche Jugendpolitik in der Realität aus? Vertreter der Jugendverbände und Jugendhilfe stellen ihr kein gutes Zeugnis aus, und auch viele Forscher mahnen Verbesserungen an. Von Beate Krol
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      <pubDate>Tue, 09 Mar 2010 02:00:00 GMT</pubDate>
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      <title>Vom Verfallsdatum des Kapitalismus </title>
      <link>http://audioarchiv.blogsport.de/2009/11/10/verfallsdatum-kapitalismus/</link>
      <description>Sachzwang FM hat zum ersten (mir bekannten) mal einen Vortrag von Robert Kurz (»Exit! Krise und Kritik der Warengesellschaft«) zur Grundlage einer Sendung genommen. Dieser wurde Ende September 2009 in Karlsruhe aufgezeichnet und analysiert Ursachen und Verlauf der aktuellen Weltwirtschaftskrise.
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      <pubDate>Sat, 27 Feb 2010 02:00:00 GMT</pubDate>
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      <title>Svenja Schröder: Feministische Netzkultur </title>
      <link>http://agqueerstudies.de/svenja-schroder-feministische-netzkultur-2/</link>
      <description>Nach einer Pause aufgrund technischer Probleme, die erst einmal gelöst werden wollten, geht heute endlich wieder eine neue Folge unseres Podcasts online. “Feministische Netzkultur – Spielwiese oder Kriegsgebiet? Interdisziplinäre Betrachtung einer Netzlandschaft” lautete der Titel von Svenja Schröders Vortrag im November 2009, der Einblicke in die deutschsprachige (queer-)feministische Blogosphäre und Vernetzungen auf Seiten wie facebook oder twitter gibt. Svenja Schröder (M. Sc.) ist wissenschaftliche Mitarbeiterin am Lehrstuhl für kollaborative lehr- und lernunterstützende Systeme an der Uni Duisburg Essen. Sie forscht zu Kollaboration im Web 2.0 (v.a. twitter) und ist in der Hacker- und queer-feministischen Szene unterwegs.
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      <pubDate>Fri, 26 Feb 2010 02:00:00 GMT</pubDate>
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      <title>SWR2: Ärzte made in Kuba</title>
      <link>http://www.swr.de/swr2/programm/sendungen/wissen/archiv/aerzte-made-in-kuba/-/id=660334/nid=660334/did=5866244/13mud43/index.html</link>
      <description>Das Gesundheitssystem Kubas ist eines der Aushängeschilder der Revolution von 1959. Die auf der Insel praktizierte Medizin genießt bis heute international einen guten Ruf. Ein Beweis ist die niedrige Kindersterblichkeit, die es mit den höchst entwickelten Staaten aufnehmen kann. Kubanische Ärzte halfen 1998 in Honduras, als der Hurrikan „Mitch“ das Land verwüstete und Tausende Menschen medizinische Versorgung benötigten. Gleichzeitig hatte der damalige kubanische Präsident Fidel Castro eine Idee: Statt Ärzte ins Ausland zu schicken, sollten künftig junge Menschen in Havanna Medizin studieren, um später in ihren zumeist armen Heimatländern zu praktizieren. An der „Lateinamerikanischen Schule für Medizin“ erhalten heute alljährlich über 2000 angehende Ärzte ihr Diplom; die Kosten des Studiums trägt die kubanische Regierung. Die Studierenden kommen aus fast allen Ländern Lateinamerikas und der Karibik, aber auch aus Afrika - und sogar aus den USA. Von Karl-Ludolf Hübener
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      <pubDate>Fri, 26 Feb 2010 02:00:00 GMT</pubDate>
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      <title>Die Geschichte der Globalisierungskritik und ihrer Protestformen</title>
      <link>http://www.netzpolitik.org/2010/die-geschichte-der-globalisierungskritik-und-ihrer-protestformen/</link>
      <description>Sambagruppen, Straßentheater-Aktivisten, in pink und silber gekleidete Feen und Cheerleader und Clownsarmeen: Die Proteste der Globalisierungskritiker sehen oft eher nach Stadtfest aus als nach Demo. Lustig, spielerisch, kreativ will man gegen die Mächtigen der Welt protestieren. Aber auch Straßenschlachten und Auseinandersetzungen mit der Polizei prägen bis heute unser Bild von der globalisierungskritischen Bewegung. Anfang der 2000er Jahre erfreute sich vor allem Attac, das Netzwerk aus Organisationen und Einzelmitgliedern, wachsender Mitgliederzahlen. Doch der anfangs innovative Ansatz, eine Plattform für andere Organisationen zu sein, scheint bereits nach 10 Jahren überholt: Während sich attac im Moment schwer tut, von der aktuellen Wirtschaftskrise zu profitieren, sind kleine Organisationen sehr erfolgreich, die ihren Protest vor allem durch das Internet organisieren. Dort können Leute mit minimalem Zeiteinsatz und ohne sich mit einer großen Organsation herumschlagen zu müssen, punktuell aktiv werden. Während attac noch “Mitglieder” hat, brauchen Initiativen wie campact.de nur noch Aktivisten.
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      <pubDate>Wed, 24 Feb 2010 02:00:00 GMT</pubDate>
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      <title>Talx: Andreas Haderlein - Trend- und Zukunftsforscher</title>
      <link>http://frankfurt-talx.de/wordpress/?p=80</link>
      <description>Andreas Haderlein ist Mitarbeiter am Zukunftsinstitut  Kelkheim, das sich selbst als einer der einflussreichsten Think-Tanks der europäischen Trend- und Zukunftsforschung bezeichnent. Dort beschäftigt sich der Medien- und Kulturanthropologe mit der Zukunft von Gesellschaft, Unternehmen und Kultur. Als Leiter der Zukunftsakademie und der Onlineredaktion arbeitet er daran, den gesellschaftlichen und soziokulturellen Wandel begreifbar zu machen, zu moderieren und die Zukunft als Chance zu begreifen. Einer seiner Schwerpunkte dabei ist die Zukunft der Medien. Bei Talx wagen wir einen Blick zurück auf das vergangene Jahrzehnt und einen Blick in das gerade angebrochene neue Jahrzehnt des 21. Jahrhunderts.
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      <pubDate>Tue, 23 Feb 2010 20:00:00 GMT</pubDate>
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      <title>BR2: Tiefenökologie – Wenn Philosophie praktisch wird</title>
      <link>http://www.br-online.de/wissen-bildung/collegeradio/medien/ethik/tiefenoekologie/</link>
      <description>Als der norwegische Philosoph Arne Naess 1973 den Begriff der "deep ecology" prägte, hatte er folgende Grundidee vor Augen: er wollte in Abgrenzung zur "oberflächlichen Ökologie", die sich mit dem Anspruch auf eine saubere Umwelt befasst, das Recht auf eine tiefer gehende Befriedigung menschlicher Grundbedürfnisse formulieren. Dazu stellte Naess ein Gerüst aus acht Grundsätzen auf, die den Menschen als Teil des "Erdhaushaltes" auf seine natürliche Größe herunterstutzt. Jene ethischen Gebote gehen vom gleichen Wert aller Lebewesen aus, von der Notwendigkeit, die Vielfalt des Lebens zu respektieren, von der zu großen Anzahl und Machtfülle des Menschen, von der Notwendigkeit der gesellschaftlichen Neuorientierung und der Verpflichtung zu handeln. Erst wenn der Mensch sein Leben in Einklang mit dem Ganzen bringe, gelänge ihm die Überwindung seines gespaltenen Bewusstseins, so predigen die Anhänger der Tiefenökologie. Nicht das ständige Hochschrauben der Lebensstandards, sondern der Zuwachs an Lebensqualität gebe die Befriedigung, am ganzheitlichen Entwurf für ein besseres und friedlicheres Zusammenleben teilzuhaben. Sein Höhepunkt ist erreicht, wenn jeder einzelne die gleiche Achtsamkeit den eigenen Belangen wie denen der Natur zufließen lässt und zu einer neuen Wahrnehmung der Welt gelangt. 
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      <pubDate>Tue, 23 Feb 2010 20:00:00 GMT</pubDate>
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      <title>Zeit des Zorns. Kapitalismus, Arbeit und Krise</title>
      <link>http://audioarchiv.blogsport.de/2010/02/23/ditfurth-zeit-des-zorns/</link>
      <description>Auf Einladung der Redical [M] stellte Jutta Ditfurth  im Januar 2010 einige der Kernthesen ihres neuen Buches »Zeit des Zorns – Streitschrift für eine gerechte Gesellschaft« (München 2009) in Göttingen vor. Ihr Vortrag ist eine Mischung aus gesellschafts- und ideologiekritischer Zusammenschau auf die aktuelle Weltwirtschaftskrise und Abschweifung.
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      <pubDate>Tue, 23 Feb 2010 00:00:00 GMT</pubDate>
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      <title>Tadzio Müller - Grüner Kapitalismus</title>
      <link>http://audioarchiv.blogsport.de/2010/02/21/agruener-kapitalismusa-gesellschaftliche-naturverhaeltnisse-im-21-jahrhundert/</link>
      <description>Aus einer regulationstheoretischen Perspektive stellt Müller Überlegungen über die ökologischen Modernisierungsversuche des Kapitalismus, über Potentiale des Staates, im Namen von Umwelt- und Klimaschutz Kontrolle auszuüben und über die Möglichkeiten linker Intervention dagegen an. 
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      <pubDate>Mon, 22 Feb 2010 00:00:00 GMT</pubDate>
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      <title>ARD: Protestbewegung in den USA "Nehmt den Großbanken das Geld weg!"</title>
      <link>http://www.tagesschau.de/wirtschaft/moveyourmoney100.html</link>
      <description>Während die mit Steuergeldern geretteten US-Finanzriesen ihren Top-Mitarbeitern Millionen-Boni zahlen, entsteht eine Gegenbewegung. Protestler rufen dazu auf, zu kleinen unabhängigen Banken zu wechseln. Ein Appell an die Zivilcourage und den Kampfgeist der Amerikaner Von Lena Bodewein, NDR-Hörfunkstudio New York
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      <pubDate>Wed, 17 Feb 2010 00:00:00 GMT</pubDate>
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      <title>SWR2: Unkonventionell oder mainstreamig - Was ist die wahre Elite? </title>
      <link>http://www.swr.de/swr2/programm/sendungen/wissen/archiv/-/id=660334/nid=660334/did=5815836/108d44g/index.html</link>
      <description>Seit unsere Hochschullandschaft um die Elite-Leuchttürme bereichert worden ist, diskutiert die Öffentlichkeit über die Frage, was wir unter Elite verstehen wollen: eine Geldelite, eine effiziente Leistungselite, die das Bruttosozialprodukt steigert? Kennzeichen der eigentlichen Elite ist ihre Unkonventionalität: Man ist weder links noch rechts, weder modern noch konservativ, weder schüchtern noch karrieresüchtig, weder grüblerisch noch oberflächlich, nein, man ist alles zugleich. Das klingt nach Indifferenz; tatsächlich aber liegt hier das Geheimnis noch jeder Höchstleistung, die irgendwo, ob in Politik, Wirtschaft oder Kultur, erbracht worden ist. Konstantin Sakkas, Journalist und Philosoph, zeigt, welcher Elitebegriff aus seiner Sicht am sinnvollsten erscheint. 
Konstantin Sakkas (*1982) studierte Rechtswissenschaften, Philosophie und Geschichte und schloss sein Studium an der Freien Universität Berlin 2009 mit dem Magister ab. Gegenwärtig promoviert er bei Professor Bernhard H.F. Taureck (TU Braunschweig) über Hannah Arendt. Er arbeitet seit mehreren Jahren als freier Autor für Presse und Rundfunk.
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      <pubDate>Mon, 11 Feb 2010 00:00:00 GMT</pubDate>
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      <title>SWR2: Strafvollzug als Profit-Center - Privatisierung in deutschen Gefängnissen </title>
      <link>http://www.swr.de/swr2/programm/sendungen/wissen/archiv/-/id=660334/nid=660334/did=5815226/15nbet3/index.html</link>
      <description>Mit der JVA Offenburg eröffnete im Juni 2009 das erste teilprivatisierte Gefängnis in Baden-Württemberg. Rund 40 Prozent aller Aufgaben werden in Offenburg von der Firma Kötter gemanagt, einem Unternehmen, das bisher vor allem in der Sicherheits- und Reinigungsbranche tätig ist. Das Justizministerium erhofft sich dadurch Einsparungen von 200.000 Euro im Jahr. Kritiker verweisen auf die JVA Hünfeld in Hessen, die 2005 als erstes teilprivatisiertes Gefängnis in Deutschland in Betrieb ging. Bei einem Vergleich hat sich ergeben, dass ein privat betriebener Haftplatz teurer ist als ein staatlicher. Welche Argumente haben Befürworter und Kritiker? Welche Folgen für den Strafvollzug haben solche Teilprivatisierungen? Von Christine Werner
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      <pubDate>Thu, 11 Feb 2010 00:00:00 GMT</pubDate>
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      <title>WDR5: Erlebte Geschichten - Esther Bejerano </title>
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      <description>Sie überlebte die Hölle / Esther Bejerano und das Mädchenorchester von Auschwitz / Eine Sendung von Albert Wiedenhöfer / Esther Bejerano ist jetzt 85 Jahre alt - und sie wird nicht müde, Musik zu machen und davon zu erzählen, dass sie Auschwitz überlebt hat. Im vergangenen Jahr beschritt sie musikalisches Neuland: Mit der Kölner Saxophon Mafia zusammen trat sie auf die Bühne, gemeinsam kreierten sie einen neuen Musikstil. 1924 in Saarlouis als Tochter eines Kantors geboren, wurde sie 1943 mit weiteren 1000 Juden in Viehwaggons zum Abtransport nach Auschwitz gesteckt. Im Lager schleppte sie Steine, meldete sich für das Mädchenorchester, spielte dort Akkordeon - und überlebte. Bei einem Todesmarsch 1945 konnte sie fliehen. Ab den 80er Jahren, als sie aus Israel nach Deutschland zurückgekehrt war, trat sie mit der Band "Coincidence" auf, die jiddische und antifaschistische Lieder spielt. / Redaktion: Mark vom Hofe © WDR 2010
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      <pubDate>Tue, 09 Feb 2010 00:00:00 GMT</pubDate>
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      <title>WDR5: Kapitalismus ohne Wachstum </title>
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      <description>Gibt es eine Wirtschaftsordnung ohne Zwang zum Mehr? Gäste: Roger de Weck, Ökonom und Publizist; Reinhard Loske, Grüner Umweltsenator Bremen; Moderation: Jürgen Wiebicke © WDR 2010
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      <pubDate>Mon, 08 Feb 2010 00:00:00 GMT</pubDate>
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      <title>War Flipper schwul? Homosexualität bei Tieren</title>
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      <description>Masturbierende Schimpansen, Gruppenorgien bei männlichen Delfinen? Bis vor kurzem taten sich Verhaltensbiologen schwer, Homosexualität im Tierreich anzuerkennen, mittlerweile ist klar, dass das Phänomen genauso stark verbreitet ist wie unter Menschen. Das betrifft nicht nur Flipper, sondern auch männliche Gorillas, die in Junggesellentrupps leben und bevorzugt mit Männern über Jahre hinweg verkehren. Volker Sommer, Professor für evolutionäre Anthropologie am University College London, schildert Phänomene und Ursachen der tierischen Homosexualität.

Volker Sommer hat am University College London einen Lehrstuhl für Evolutionäre Anthropologie inne und gilt laut dem letzten Cicero-Ranking als einer der wichtigsten Naturwissenschaftler Deutschlands, die zur öffentlichen Meinungsbildung beitragen. Schwerpunkt seiner Forschungen ist die Verhaltensökologie von Primaten. Gleichgeschlechtliches Sexualverhalten thematisierte er zunächst in seinem Klassiker "Wider die Natur ? Homosexualität und Evolution" (München: C.H. Beck 1990) und zuletzt (als Herausgeber, mit Paul Vasey) in "Homosexual Behaviour in Animals. An Evolutionary Perspective" (Cambridge: Cambridge University Press, 2006).
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      <pubDate>Mon, 08 Feb 2010 00:00:00 GMT</pubDate>
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      <title>MDR: Demokratie 2.0</title>
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      <description>Die junge Generation, die mit Internet und Digitaltechnik aufgewachsen ist, sieht immer mehr ihren Lebensraum bedroht. Nun nutzt sie die Möglichkeiten der digitalen Welt, sich zu vernetzen und für Freiheit und Offenheit in diesem Lebensraum zu kämpfen. </description>
      <pubDate>Sat, 06 Feb 2010 00:00:00 GMT</pubDate>
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      <title>SWR2: Selber denken! Zur Entwicklung der "Philosophischen Cafés"</title>
      <link>http://www.swr.de/swr2/programm/sendungen/wissen/archiv/-/id=660334/nid=660334/did=5797650/pk3zt2/index.html</link>
      <description>Das Leben provoziert Fragen. Immer schon. Man will die Welt erkennen, ihr denkend auf den Grund gehen. Gerade in der unübersichtlichen Postmoderne gibt es ein zunehmendes Bedürfnis nach Antworten. Der Erfolg der "Philosophischen Cafés" belegt das. Seit Marc Sautet Anfang der 90er-Jahre begann, die Philosophie neu und praktisch zu verorten, ist sie zu einem frei verfügbaren "Basis-Vitamin" gegen den alltäglichen Kältestrom geworden. Detlef Berentzen hat "Cafés" besucht, in denen Philosophie lebendig wird, erörtert aber auch das Wirken von Marc Sautet und aktuelle Entwicklungen der praktischen Philosophie. Von Detlef Berentzen </description>
      <pubDate>Sat, 06 Feb 2010 00:00:00 GMT</pubDate>
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      <title>SWR2: Ohne Staub kein Regen</title>
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      <description>Bei allen Versuchen, Vorhersagen über das Klima der Zukunft zu machen, haben die Forscher ein großes Problem: Staub. Sie wissen zu wenig über Schwebteilchen wie Sandstaub, Vulkanasche, Pilzsporen, Salzkristalle oder sogar von Bruchstücken von Tierhaaren in der Atmosphäre. Diese winzigen Partikel lassen die Tröpfchen der Wolken entstehen, so viel ist klar. Aber dann wird es konfus: Manchmal gibt es Wolken, die viel Sonnenwärme ins Weltall zurückstrahlen. Oder Wolken, die die Wärme wie eine Bettdecke am Boden halten. Aus manchen regnet es schnell und heftig, andere lösen sich auf, bevor auch nur ein Tropfen fällt. Chemiker, Physiker und Klimatologen versuchen jetzt genau herauszufinden, welche Rolle welche Art von Staub dabei spielt. Von Rainer B. Langen</description>
      <pubDate>Tue, 02 Feb 2010 00:00:00 GMT</pubDate>
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      <title>SWR2: Schmerz und der Sinn des Lebens</title>
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      <description>Die Komfort- und Spaßgesellschaft kennt nur noch wenige Tabus: Eines davon ist der Schmerz. Von der modernen Medizin wird erwartet, dass sie das Leben schmerzfrei macht und die stechenden, nagenden, aufwühlenden Qualen des Menschen endgültig beseitigt. Dabei gehört es seit der griechischen Antike zum Grundwissen der Europäer, dass Schmerz die Basis aller Kultur darstellt. Bis ins Kleinste hinein werden Kunst, Religion, Wissenschaft, Moral und Alltag von Schmerzerfahrungen geprägt – und vorangetrieben. Seit Jahrtausenden versuchen Völker, sich dem Schmerz zu stellen und ihm einen Sinn zu geben. Stimmt es also, dass es ohne Schmerz kein Bewusstsein gibt, wie etwa Joseph Beuys glaubte? Und welche Folgen hat es, wenn unsere Gesellschaft schmerzliche Erfahrungen verdrängt? (Produktion: 2009)Von Volker Demuth</description>
      <pubDate>Fri, 29 Jan 2010 00:00:00 GMT</pubDate>
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      <title>SWR2: Geld allein macht nicht fleißig - Wie Belohnung funktioniert</title>
      <link>http://www.swr.de/swr2/programm/sendungen/wissen/archiv/-/id=660334/nid=660334/did=5775178/v804ih/index.html</link>
      <description>Belohnung schwächt die Eigenmotivation. Dieses überraschende Ergebnis bestätigen mittlerweile mehr als 100 Studien weltweit. Es gilt für Kinder genauso wie für Erwachsene, für Manager wie für Fußballspieler, für Künstler ebenso wie für den durchschnittlichen Arbeitnehmer. Der Grund: Kreativität und Antrieb leiden, wenn die eigene Leistung in bezahlbare Münze umgerechnet wird. Die Schlussfolgerungen aus diesen Forschungsresultaten stellen viele Mechanismen in Frage, nach denen unsere Gesellschaft funktioniert. Manager wären erfolgreicher ohne Boni-Zahlungen, Kinder würden sich besser entfalten ohne das Versprechen einer materiellen Belohnung, Musiker wären kreativer ohne Plattenvertrag, Schriftsteller ohne Literaturpreis. Damit sind die Grundannahmen des Behaviorismus erschüttert. Verhalten lässt sich eben nicht durch Belohnung oder Sanktionen allein steuern. Nun wollen die Forscher den inneren Mechanismen auf die Spur kommen, die Menschen motivieren. Von Sonja Striegl</description>
      <pubDate>Tue, 28 Jan 2010 00:00:00 GMT</pubDate>
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      <title>philosophisches Radio: Globale Gerechtigkeit</title>
      <link>http://www.wdr5.de/nachhoeren/das-philosophische-radio.html</link>
      <description>Studiogast: Stefan Gosepath, Philosoph: Moderator: Jürgen Wiebicke © WDR 2009</description>
      <pubDate>Wed, 27 Jan 2010 00:00:00 GMT</pubDate>
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      <title>SWR2: Brüche und Kontinuitäten - 50 Jahre Unabhängigkeit Afrikas</title>
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      <description>In diesem Jahr feiern viele Länder Afrikas ihre Freiheit. Im Rückblick zeigt sich, dass die Freiheit zwei Gesichter hat: Auf der einen Seite geht es um Demokratisierung, Modernisierung, auf der anderen um Vetternwirtschaft, ethnische Konflikte, antidemokratische Tendenzen. Der Afrikawissenschaftler Professor Andreas Eckert von der Humboldt-Universität zu Berlin schildert diese beiden Seiten.Zu Andreas Eckert: Andreas Eckert, geboren 1964, Studium der Geschichte, Journalistik und Romanistik; 1995 Promotion im Fach Mittlere und Neuere Geschichte der Universität Hamburg. Von 2002 bis 2007 war Andreas Eckert Professor für Neuere Geschichte, Schwerpunkt Geschichte Afrikas an der Universität Hamburg. 2005 hatte er eine Gastprofessur an der Indiana University, Bloomington. Im Jahre 2006 war er "Directeur d'Etudes" an der Maison des Sciences de l'Homme, Paris, 2007 Gastprofessor im Department of History, Harvard University. Seit 1.4. 2007: Professor für die Geschichte Afrikas an der Humboldt Universität zu Berlin und seit Oktober 2008 Geschäftsführender Direktor des Instituts für Asien- und Afrikawissenschaften.Von Andreas Eckert</description>
      <pubDate>Wed, 27 Jan 2010 00:00:00 GMT</pubDate>
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      <title>dradio: Die Liebe der Europäer zur Hähnchenbrust</title>
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      <description>Bis vor zehn Jahren war die Welt der Geflügelbauern in Ghana noch in Ordnung. Sie versorgten ihre Kundschaft mit Frischhuhn, das sie selber züchteten und auf die Märkte des Landes brachten. Doch dann überschwemmten tiefgefrorene Hähnchenteile aus Europa zu Dumpingpreisen das Land. Dagegen konnte die heimische Geflügelwirtschaft nicht konkurrieren und eine gesamte Branche brach zusammen. Wie viele Arbeitsplätze verloren gingen, ist schwer zu schätzen, sicher ist allerdings: Nicht nur die meisten Bauern mussten ihre Höfe schießen. Auch der Umsatz von Brütereien, Futtermühlen, Schlachthäusern und Transportunternehmen brach zusammen. Von Bettina Rühl</description>
      <pubDate>Fri, 22 Jan 2010 00:00:00 GMT</pubDate>
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      <title>SWR2: "Wir sind Feinde jeglicher Macht" - Der russische Anarchist Michail Bakunin</title>
      <link>http://www.swr.de/swr2/programm/sendungen/wissen/archiv/-/id=660334/nid=660334/did=5708550/33gr5k/index.html</link>
      <description>Er war mit allen rebellischen Geistern Europas in Verbindung: der russische Anarchist Michail Bakunin (1814 - 1876). Den Freiheitskampf der Polen unterstützte er ebenso wie die Unruhen und Umsturzversuche in Italien, Frankreich und Spanien. Seine revolutionären Aktivitäten in Deutschland bescherten Bakunin 1849 mehr als ein Jahrzehnt Kerker und sibirische Verbannung. Als alternder Flüchtling kehrte der russische Adelige nach Europa zurück und entwickelte nun klare Vorstellungen von dem, was seiner Meinung nach dem selbstbestimmten Leben des Einzelnen und ganzer Völker entgegenstand: der Staat mit seiner hierarchisch organisierten Gesellschaft und Gewalt. Bakunins Gegenentwurf war die Anarchie, soll heißen: Leben ohne Zwang, Ausbeutung, Gewalt und Kontrolle von oben. Im Ringen um Anhängerschaft im linken Europa war Karl Marx sein Antipode, der ihn regelrecht bekämpfte. Bakunins Ideen werden bis heute kritisch diskutiert – auch unter den jungen Anarchisten, die sich jedes Jahr im russischen Heimatdorf des Revolutionärs mit seinen Schriften auseinandersetzen. Von Gisela Erbslöh</description>
      <pubDate>Tue, 19 Jan 2010 00:00:00 GMT</pubDate>
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      <title>Food-coops - eine Alternative zum "toten Essen"?</title>
      <link>http://www.freie-radios.net/portal/content.php?id=31626</link>
      <description>Wie und wo bekommen wir unser Essen her? Wie sehr denken wir darüber nach, was wir essen?
Eine Alternative zum alltäglichen Einkauf im Supermarkt ist das Food-coop-Konzept, das eine gesellschaftliche sowie politische Dimension hat.
Der Beitrag stellt anhand der Vorratskammer im Leipziger Osten die Idee der food-coops vor. von Freia Stöckel</description>
      <pubDate>Tue, 19 Jan 2010 00:00:00 GMT</pubDate>
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      <title>dradio: Kafka, Kanzler und da knackt nichts - Aus dem Inneren eines Überwachungsstaates</title>
      <link>http://www.dradio.de/dlf/programmtipp/dasfeature/1067847/</link>
      <description>Von Holger Siemann

Ein junger Mann erfährt durch eine Panne bei seinem Mobilfunkbetreiber, dass er von Verfassungsschutz und BKA abgehört wird. In einer Zeitung, der Polizisten die Abhörprotokolle verkauft haben, liest er ein Gespräch seiner Freundin im Wortlaut. Die Schlagzeile, seine Verhaftung als angeblicher Gründer der terroristischen Vereinigung "Militante Gruppe" stehe unmittelbar bevor, lässt ihn wochenlang bei jedem Geräusch hochschrecken.

Nach sieben Jahren vergeblicher Bemühung um Aufklärung, nach Hausdurchsuchung und schließlich doch noch erfolgter Verhaftung zieht das Bundesverfassungsgericht eine Grenze. Der "Terrorist" erhält Akteneinsicht, das Verfahren wird eingestellt. Obwohl die Geheimdienste sich der Aufklärung verweigern, lässt sich die paranoide Geisteshaltung der Ermittler anhand ihrer eigenen Aufzeichnungen nachvollziehen. Ist das ein seltener Glücksfall? Oder ist es ein Unglücksfall - weil alles andere als selten? In Deutschland wird 30-mal mehr abgehört als in den USA.</description>
      <pubDate>Tue, 19 Jan 2010 00:00:00 GMT</pubDate>
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      <title>SWR2: Wachstum macht noch keinen Wohlstand</title>
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      <description>"Unser Land braucht Arbeit, dafür brauchen wir Wachstum", erklärte Angela Merkel gebetsmühlenhaft in ihrem Wahlkampf. Sie stand damit nicht alleine: "Wachstumskräfte mobilisieren" gehört seit jeher zum Wortbaukasten deutscher Politik. Frankreichs Präsident Sarkozy hat dagegen bereits gefordert, sich vom Bruttoinlandsprodukt als Erfolgsmaßstab zu verabschieden. Auch in den Wirtschaftswissenschaften werden die Schwächen dieses Gradmessers deutlich: Wirtschaftswachstum führt eben auch zu steigendem Ressourcenverbrauch und Klimaerwärmung. Umgekehrt werden Kindererziehung oder ehrenamtliche Tätigkeiten überhaupt nicht als volkswirtschaftliche Leistung verbucht. Der Heidelberger Umweltökonom Hans Diefenbacher hat deshalb für die alte Bundesregierung ein Konzept für einen nationalen Wohlfahrtsindex entwickelt, das Glück und Wohlstand einer Nation besser erfassen soll. Erstaunliches Ergebnis: Nach diesen Zahlen geht es in Deutschland seit acht Jahren kontinuierlich bergab.

Prof. Hans Diefenbacher lehrt Volkswirtschaft an der Universität Heidelberg und leitet den Bereich Frieden und Nachhaltige Entwicklung an der Forschungsstätte der Evangelischen Studiengemeinschaft. Er ist außerdem Beauftragter für Umweltfragen bei der Evangelischen Kirche Deutschland. Nach seinem Studium der Volkswirtschaft in Freiburg und Heidelberg, promovierte Hans Diefenbacher 1983 und habilitierte sich im Jahr 2000 zum Thema "Gerechtigkeit und Nachhaltigkeit". Er ist Mitglied in mehreren Vereinigungen, so u. a. bei der Vereinigung Deutscher Wissenschaftler, der Society for International Development, der International Association of Energy Economists und bei der Internationalen Martin-Buber-Gesellschaft.
Von Hans Diefenbacher</description>
      <pubDate>Tue, 19 Jan 2010 00:00:00 GMT</pubDate>
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      <title>SWR2: Ökologie auf Türkisch</title>
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      <description>Sonne, Wind und Wasser hat die Türkei in Hülle und Fülle, ihren Energiebedarf deckt sie bisher aber vorwiegend aus Kohle, Öl und Erdgas. Um mit der steigenden Nachfrage nach Strom mitzukommen, will die Regierung nun in die Atomenergie einsteigen. Die Bevölkerung ist von dieser Aussicht weniger begeistert. Aber auch Wasser ist ein Stoff, aus dem Konflikte entstehen. 22 Staudämme hat der Staat errichtet, und es sollen noch mehr werden: Um die Wasserversorgung, vor allem für die Landwirtschaft, zu sichern und Strom zu gewinnen. Das führt nicht nur, wie im Fall des Atatürk Staudamms, zu Konflikten mit den Nachbarstaaten, die klagen, dass Ihnen zu wenig Wasser übrig bleibe. Der Ilisu Staudamm wird einen gewaltigen See aufstauen. Unermessliche Kulturschätze sollen dafür im Wasser versinken, darunter die Stadt Hasankeyf, eine der ältesten Siedlungen der Menschheitsgeschichte. Mehr als 50.000 Menschen müssen ihr Heim verlassen und umgesiedelt werden.
Von Susanne Güsten, Eva Schindele und Gabor Paal</description>
      <pubDate>Tue, 19 Jan 2010 00:00:00 GMT</pubDate>
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      <title>SWR2: Irre oder ganz normal? - Über den Umgang mit psychisch Kranken</title>
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      <description>Wir sperren sie weg, weil sie uns verunsichern und Angst machen: die Schizophrenen, die Paranoiden oder die Manisch-Depressiven. Und wir stempeln diese Menschen als unnormal ab, obwohl wir intuitiv wissen, dass es nur eine schmale Grenze zwischen den Normalen und den angeblich Verrückten gibt. Deshalb stellt sich ja auch immer wieder die Frage: Wer ist in unserer Gesellschaft eigentlich verrückt, und besteht unser Problem nicht in der selbstverordneten Normalität? Manfred Lütz, Psychiater, Psychotherapeut, Theologe und Bestsellerautor, wirft einen ungewohnten, teilweise sogar humoristisch-ironischen Blick auf das Thema und zeigt, dass wir die Falschen behandeln.

* Zum Autor:
Manfred Lütz, geboren 1954, Studium der Humanmedizin, katholischen Theologie und Philosophie, 1979 Approbation als Arzt, danach Diplom in katholischen Theologie; 1989 Facharzt für Nervenheilkunde, 1991 Facharzt für Psychiatrie; seit 1997 Chefarzt des Alexianer-Krankenhauses in Köln. Von Manfred Lütz</description>
      <pubDate>Tue, 19 Jan 2010 00:00:00 GMT</pubDate>
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      <title>Frank Apunkt Schneider: Die Diktatur des “man” </title>
      <link>http://agqueerstudies.de/frank-apunkt-schneider-die-diktatur-des-man/</link>
      <description>“Formulierungen wie ‘man/frau’ und das Binnen-I lehnen wir aus stilistischen und Ästhetischen Gründen ab”. Wer in linken deutschen Medien in einer nicht-ausschließlich männlichen Form schreiben möchte, kennt diesen Satz, der scheinbar keiner weiteren Erklärung bedarf. Welche stilistischen und Ästhetischen Essentials ihm eigentlichen zugrunde liegen, wird in der Regel nicht gesagt. Frank Apunkt Schneider versteht sich als Feminist und publiziert regelmäßig in Deutschland und Österreich. Er berichtet aus seinen eigenen diesbezüglichen Erfahrungen, und stellt Vermutungen an, warum deutsche Medien mit geschlechtsneutralen Formen ein Problem haben, Österreichische hingegen nicht. Von Frank Apunkt Schneider
</description>
      <pubDate>Tue, 19 Jan 2010 00:00:00 GMT</pubDate>
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      <title>SWR2: Die Revolution findet im Roman statt - Der politische Schriftsteller B. Traven</title>
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      <description>Für manche Kritiker sind die Romane des vor 40 Jahren verstorbenen, deutschsprachigen Autors B. Traven nichts als linker, anarchistischer und vulgärer Kitsch. Andere Leser wiederum sehen in ihnen eine tiefgründige Sozialkritik. Für sie ist B. Traven ein politischer Schriftsteller, der in seinen Werken - so etwa in "Die Weiße Rose" oder im "Totenschiff" - die negativen Seiten eines verantwortungslosen Kapitalismus aufzeigt, aber auch gesellschaftliche Missstände und Menschenrechtsverletzungen energisch anprangert. Seine Bücher schienen den Nerv der Zeit getroffen zu haben, sie erreichten Millionenauflagen, wurden zu wahren Best- und Longsellern. Und auch heute, in Zeiten der Wirtschaftskrise und der Migrationsproblematik, stellt sich erneut die Frage nach der Aktualität seiner Texte. Von Rolf Cantzen</description>
      <pubDate>Tue, 19 Jan 2010 00:00:00 GMT</pubDate>
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      <title>SWR2: Kapitalismus abwracken</title>
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      <description>"Hast Du schon gehört? Das ist das Ende vom Kapitalismus!" (Peter Licht) - intelligente Songtexte interpretieren bereits die Forderungen, die noch eindeutiger von erregten Kritikern zu hören sind: "Zeit für eine andere Gesellschaft!", "Kapitalismus abwracken!", "Eat the Bankers!". Man will die Welt nicht länger nur interpretiert sehen, sondern sie verändern: Ob der globalen Finanzkrise wird einmal mehr die "Systemfrage" gestellt.

Der untote Marx steht wieder auf, die "Kritische Theorie" wird reanimiert, selbst die Neoliberalen betreiben das Geschäft der Anpassung an die neuen Verhältnisse. Das Denken ändert scheinbar die Richtung: Mit der neuen Kapitalismuskritik ist viel Neues, viel Bedenkenswertes unterwegs. Detlef Berentzen hat sich auf den Weg zu Konservativen, Bedenkenträgern, Kritikern und Radikalen gemacht und die tatsächlichen Chancen für einen "Dritten Weg" erkundet.  Von Detlef Berentzen</description>
      <pubDate>Tue, 19 Jan 2010 00:00:00 GMT</pubDate>
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      <title>SWR2: Die Ökonomie dominiert alles - Warum die Studentenproteste gerechtfertigt sind</title>
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      <description>Gesine Schwan, ehemalige Präsidentin der Viadrina-Universität in Frankfurt/Oder, hielt vor einigen Tagen an der Universität in Tübingen einen Vortrag. Ursprünglich hieß das Thema: "Demokratie und nachhaltige Politik". Doch gleich nebenan protestierten die Studenten gegen den Bolognaprozess und die Studiengebühren. Daraufhin veränderte Schwan spontan das Thema: Ihr Vortrag verwandelte sich in eine scharfe Kritik an der Ökonomisierung der Bildung, die für Schwan auch etwas mit der Finanzkrise zu tun hat.

Gesine Schwan studierte Romanistik, Geschichte, Philosophie und Politikwissenschaft in Berlin und Freiburg, 1970 Promotion, ab 1971 Assistenz-Professorin an der FU Berlin. Sie habilitierte sich 1975 und lehrte ab 1977 als Professorin für Politikwissenschaft. 1992 – 1995 Dekanin am Otto-Suhr-Institut. Ab 1999 bis 2008 war Gesine Schwan Präsidentin der Viadrina-Universität in Frankfurt/Oder. Neben ihrer wissenschaftlichen Karriere arbeitete sie in verschiedenen politischen Gremien mit. Der Öffentlichkeit bekannt wurde Gesine Schwan vor allem durch ihre Kandidatur für das Amt der Bundestagspräsidentin in den Jahren 2004 und 2008/2009. Von Gesine Schwan</description>
      <pubDate>Tue, 19 Jan 2010 00:00:00 GMT</pubDate>
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      <title>SWR2: Arm im reichen Land - Die Ursachen eines sozialen Problems</title>
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      <description>Armut in Deutschland hat sich von einem Tabu- zu einem Topthema gewandelt, das in Talkshows, im Radio und in Zeitungen debattiert wird. Man spricht zwar jetzt viel mehr darüber, aber gleichzeitig nimmt man Armut nicht als Kardinalproblem wahr, das gilt vor allem für Politiker. Armut wird deshalb in der Bundesrepublik nicht konsequent bekämpft, sie wird stattdessen geleugnet, verharmlost oder ideologisch entsorgt. Professor Christoph Butterwegge, Armutsexperte von der Universität in Köln, zeigt, wie unsere Gesellschaft mit Armut umgeht.

Christoph Butterwegge ist Professor für Politikwissenschaft an der Universität Köln und Mitglied der Forschungsstelle für interkulturelle Studien. In seinen zahlreichen Veröffentlichungen widmet sich Butterwegge den Themen Friedenspolitik, Rechtsextremismus, demografischer Wandel und Armut. Besonders Kinderarmut ist ein Schwerpunktthema Christoph Butterwegges.
Von Christoph Butterwegge</description>
      <pubDate>Tue, 19 Jan 2010 00:00:00 GMT</pubDate>
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      <title>SWR2: Atomsuppe im Glas - Das Ende der Wiederaufarbeitungsanlage Karlsruhe</title>
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      <description>Von der einstigen Pilotanlage zur Wiederaufbereitung von Brennelementen aus deutschen Kernkraftwerken sind außer verstrahlten Gebäuden noch 60.000 Liter "Atomsuppe" übrig. Das flüssige Gift aus 20 Jahren Versuchsbetrieb lagert wenige Kilometer von der Karlsruher Innenstadt entfernt, auf dem Gelände des Forschungszentrums. 12 Kilogramm Plutonium, etwa 600 Kilogramm Uran und jede Menge Spaltprodukte wie Cäsium- oder Strontium-Isotope befinden sich dort in riesigen Edelstahltanks. Die selbst erhitzende Mischung muss ständig gerührt und gekühlt werden.

Seit die Pilotanlage zur Wiederaufbereitung 1991 gestoppt wurde, war klar, dass die gefährlich strahlende Restbrühe an einen sicheren Platz gebracht werden muss. So wurde eine eigens auf die Atomsuppe zugeschnittene Verglasungsanlage in Karlsruhe gebaut. Seit ungefähr zwei Jahren steht sie bereit, doch immer neue Sicherheitslücken bei der Verarbeitung wurden aufgespürt. Das hat die Anlage enorm verteuert. Heute belaufen sich die Kosten auf rund 2,6 Milliarden Euro für die Verglasung der Atomsuppe und den Rückbau der verstrahlten Anlagen. Von Anja Braun</description>
      <pubDate>Tue, 19 Jan 2010 00:00:00 GMT</pubDate>
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      <title>SR2: System Error - Warum der Freie Markt zur Unfreiheit führt</title>
      <link>http://www.sr-online.de/sr2/1334/970012.html</link>
      <description>Wirtschaftspolitische Diskussionen werden bei uns oft in Extreme geführt: Da steht auf der einen Seite ein völlig freier Markt, auf der anderen Seite eine sozialistische Planwirtschaft.

Führen vielleicht beide Extreme zu Unfreiheit? Können völlige Deregulierung und Privatisierung ebenso zu Unterdrückung führen wie eine Kommandowirtschaft?

Ist Gewinn gut, aber das Streben nach maximalem Gewinn, der immer noch gesteigert werden muss, eine Zwangsjacke für alle Beteiligten? Zeigen Sprüche wie "Es gibt keine Alternative!" oder "Wir haben keine Wahl!", dass demokratische Freiheiten bedroht sind?</description>
      <pubDate>Tue, 19 Jan 2010 00:00:00 GMT</pubDate>
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      <title>SWR2: Gemein-Freiheit - Vorboten einer freien digitalen Kultur</title>
      <link>http://www.swr.de/swr2/programm/sendungen/wissen/archiv/-/id=660334/nid=660334/did=5420026/14jng3k/index.html</link>
      <description>Zitieren, kopieren und collagieren - die Sprache des 21. Jahrhunderts ist digital. Texte, Musik, Bewegtbilder lassen sich in Sekundenbruchteilen körperlos rund um den Erdball schicken. Die binäre Information ist so flüchtig geworden wie der Gedanke selbst. Ort und Zeit spielen im virtuellen Gedanken- und Ideenaustausch keine Rolle. Ganz gleich, ob Kunst, Kultur oder Wissenschaft - im virtuellen globalen Netzwerk des Internet wird gemeinsam an einer neuen Kultur gebaut, mit neuen Regeln und Werten.

Die Wissenschaft bietet mit "Open Access" einen offenen Zugang zu ihrer Forschung. Und der Lizenzbaukasten "Creative Commons" soll bisherige rechtliche nationale Schranken überbrücken und den Ideenaustausch im Netz rechtlich absichern und fördern. Denn die Vision einer freien digitalen Kultur rüttelt am Wertesystem, das sich auf den Buchdruck gründet und aus geistigen Werken besteht, die oft nur Einzelne besitzen. Sie verweist auf eine überlieferte Metapher: Die jeweils lebende Generation steht auf den "Schultern von Riesen". Das heißt, alle Menschen schöpfen unentwegt aus dem kulturellen Erbe und arbeiten mit ihren Ideen und Werken daran weiter. Von Sebastian M. Krämer</description>
      <pubDate>Tue, 19 Jan 2010 00:00:00 GMT</pubDate>
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      <title>SWR2: Erfolgsprämie garantiert - Die Zukunftsfähigkeit der Demokratie</title>
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      <description>Zukunft jetzt - Wie wir leben, lernen, arbeiten (9)
Von Otfried Höffe

Man mag an der parlamentarischen Demokratie viel kritisieren, etwa die Tatsache, dass die Politiker nur in Vier-Jahres-Zyklen denken oder dass jede Lösung eines Problems immer nur aus einem etwas schalen Kompromiss bestehen kann. Auf der anderen Seite überwiegen die Vorteile, Demokratien verfügen über wichtige Ressourcen: eine engagierte Bürgerschaft, ein hohes Bildungsniveau, eine Ordnung, die ein flexibles Reagieren auf wichtige Herausforderungen möglich macht. Otfried Höffe, Professor für Philosophie an der Universität Tübingen, zeigt, wie zukunftsfähig die parlamentarische Demokratie ist.

Prof. Otfried Höffe, geb. 1943, lehrt Philosophie an der Universität in Tübingen mit dem Schwerpunkt Ethik. In seinen zahlreichen Büchern bemüht er sich zum einen um eine Aktualisierung der ethischen Maximen von Immanuel Kant, zum anderen nimmt er immer wieder Stellung zu aktuellen Fragen etwa der Stammzellforschung oder der sozialen Gerechtigkeit. </description>
      <pubDate>Tue, 19 Jan 2010 00:00:00 GMT</pubDate>
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      <title>SWR2: Arbeit 2.0 - Die Zukunft der Industriegesellschaft</title>
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      <description>Zukunft jetzt - Wie wir leben, lernen, arbeiten (7)
Von Ulrich Klotz

Der relativ neue Begriff "New Economy" ist in der alten Welt angekommen. Doch was ist damit gemeint? Geht es um eine neue Wirtschaftsstruktur? Ja, denn dieser Begriff will deutlich machen, dass es in Wirtschaft und Gesellschaft verstärkt um immaterielle Werte geht, damit verlieren traditionelle Maßstäbe und ökonomische Regeln ihren Sinn. Es dominieren eben nicht mehr Rohstoffe, Kapital und Arbeit, sondern Kreativität, Ideen und Netzwerke. Ulrich Klotz, der sich beim Vorstand der IG-Metall lange mit der Digitalisierung beschäftigte, beschreibt die neue Arbeitswelt.

Ulrich Klotz, geb. 1948, Dipl.-Ing., nach Forschungs- und Entwicklungsarbeiten in Computerindustrie und Werkzeugmaschinenbau befasste er sich seit den achtziger Jahren beim Vorstand der IG Metall mit dem Themenfeld Computer und Zukunft der Arbeit. Daneben war er Stiftungsprofessor an der Hochschule für Gestaltung in Offenbach und ist Autor von zahlreichen Veröffentlichungen zum Thema Arbeit, Technik und Innovation. </description>
      <pubDate>Tue, 19 Jan 2010 00:00:00 GMT</pubDate>
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      <title>SWR2: Gleiche Bildungschancen für alle - Die Zukunft der vorschulischen Erziehung</title>
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      <description>Zukunft jetzt - Wie wir lernen, leben, arbeiten (6)
Von Wassilios Fthenakis

In Deutschland gibt es für die Erziehung der Kinder zwischen drei und sechs Jahren ganz unterschiedliche Bildungspläne mit unterschiedlichen Lernzielen und Lerninhalten. Dieses föderale Chaos muss überwunden werden, ebenso wie die Tatsache, dass die meisten Bildungspläne für die Vorschule nicht den veränderten Bedingungen postmoderner Gesellschaften angepasst sind. Sie blenden die Bedürfnisse von Migrantenkindern aus, sind zu sehr auf nationalstaatliche Belange fokussiert, sie blenden ebenfalls Lernorte wie die Familie oder den Verein aus. Das meint der international renommierte Bildungsforscher Professor Wassilios Fthenakis. Er zeigt, wie die Vorschule der Zukunft aussieht.

Prof. Wassilios Fthenakis, geb. 1937, war lange Zeit Direktor des Staatsinstituts für Frühpädagogik in München, wo er maßgebliche Impulse für eine neue Erziehung im Vorschulalter setzte. Er ist seit 2002 ordentlicher Professor für Entwicklungspsychologie und Anthropologie an der Freien Universität Bozen. Er hat die Bildungspläne für Deutschland mit ausgearbeitet, um in der vorschulischen Erziehung einheitliche Standards zu gewährleisten. </description>
      <pubDate>Tue, 19 Jan 2010 00:00:00 GMT</pubDate>
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      <title>SWR2: Vom Staatsbürger zum Bürgerstaat - Die Gesellschaft der Zukunft</title>
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      <description>Zukunft jetzt - Wie wir leben, lernen, arbeiten (5)
Von Reinhard K. Sprenger

Sind wir eigentlich nur Untertanen, die vom Staat kontrolliert werden, die brav ihre Steuern zahlen müssen, obwohl sie gar nicht genau wissen, was mit dem Geld passiert? Oder sind wir mündige aufgeklärte Bürger, die vom Staat auch als solche wahrgenommen und respektiert werden? Für den Unternehmensberater und Bestsellerautor Reinhard K. Sprenger steht die Antwort fest: Der moderne Staat ist nicht mehr für den Bürger da, sondern umgekehrt: der Bürger für den Staat. Und genau das muss sich in Zukunft ändern. Wie der neue Bürgerstaat aussehen könnte, skizziert Sprenger in seinem Vortrag.

Dr. Reinhard K. Sprenger, geb. 1953, studierte Philosophie, Psychologie, Betriebswirtschaft und Geschichte des Sports. Er war Referent beim Kultusminister des Landes Nordrhein-Westfalen, Leiter der Abteilung „Personalentwicklung und Training“ bei einer großen Firma; heute gilt er als meistgelesener Managementautor, der in seinen Bestsellern Themen wie Motivation, Selbstvertrauen oder Führung durch Vertrauen behandelt. </description>
      <pubDate>Tue, 19 Jan 2010 00:00:00 GMT</pubDate>
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      <title>SWR2: Weniger Auslese, mehr Chancengleichheit - Die Zukunft des dreigliedrigen Schulsystems</title>
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      <description>Zukunft jetzt - Wie wir lernen, leben, arbeiten (4)
Von Ulrich Herrmann

Deutschland steht in Europa mit diesem spezifischen System allein auf weiter Flur, in den meisten anderen Ländern werden die Kinder viel länger gemeinsam unterrichtet, und die soziale Selektion spielt eine weitaus geringere Rolle als bei uns. In Deutschland heißt es nach vier Schuljahren: Die Guten ins Töpfchen, die Schlechten ins Kröpfchen, die Kinder werden nach fragwürdigen Kriterien viel zu früh bewertet und dann auf Schultypen verteilt, wobei diejenigen, die auf die Hauptschule müssen, die Verlierer des Systems sind. Ulrich Herrmann, emeritierter Professor für Pädagogik, zeigt, warum dieses System nicht mehr zukunftsfähig ist.

Prof. Ulrich Herrmann, geb. 1939, lehrte Allgemeine und Historische Pädagogik an der Universität in Tübingen, ab 1994 war er Professor für Pädagogik an der Universität Ulm und Leiter des Seminars für Pädagogik. Seit 2004 ist er im Ruhestand und mischt sich mit zahlreichen Publikationen und Vorträgen in die bildungspolitische Debatte seit den PISA-Tests ein. Er ist ein überzeugter Gegner des dreigliedrigen Schulsystems. </description>
      <pubDate>Tue, 19 Jan 2010 00:00:00 GMT</pubDate>
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      <title>SWR2: Der virtuelle Arbeitsplatz - Das Büro der Zukunft</title>
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      <description>Zukunft jetzt - Wie wir leben, lernen, arbeiten (3)
Von Norbert Bolz

Heute fährt man nicht mehr zur Arbeit und kommt dann müde nach Hause, sondern die Arbeit kommt nach Hause und fährt dann erledigt zur Firma zurück. Dank der neuen digitalen Medien hat sich die Arbeit im 21. Jahrhundert vom Arbeitsplatz befreit, was sich am zeitgemäßen Büro zeigt: Der Teleworker von heute sagt nämlich: Mein Büro ist, wo mein Internetanschluss ist. Professor Norbert Bolz, Medien- und Kommunikationswissenschaftler an der TU Berlin, erläutert die sozialen Veränderungen im digitalen Zeitalter.

Norbert Bolz ( Quelle: privat)

Prof. Norbert Bolz, geb. 1953, ist Medien- und Kommunikationswissenschaftler, der an der TU Berlin lehrt. Er entwickelte eine Medientheorie, die sich an Nietzsche, Benjamin und McLuhan anlehnt. Kommunikation ist für Bolz in erster Linie ein Religionsersatz, das Göttliche zeigt sich für ihn heute etwa in der neuen Netzwerkkultur, die das Internet möglich gemacht hat. In seinen Büchern reflektiert er über den Konsumismus, die soziale Gerechtigkeit, die digitalen Medien und neue Arbeitsformen. </description>
      <pubDate>Tue, 19 Jan 2010 00:00:00 GMT</pubDate>
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      <title>SWR2: Die Zukunft der schulischen Erziehung</title>
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      <description>Zukunft jetzt - Wie wir lernen, leben, arbeiten (1)
Von Bernhard Bueb 

Eine gute Schule erkennt man daran, dass sich Schüler und Lehrer dort wohl fühlen, dass es nicht nur um das Lernen für den Kopf, sondern um das Lernen mit allen Sinnen geht, dass dort nicht stur gepaukt und belehrt, sondern mit Freude etwas für das Leben gelernt wird, dass dort Musik ebenso wichtig ist wie die binomischen Formeln. Das alles weiß man, dennoch gibt es bis heute nur sehr wenige Schulen, die das beherzigen. Dabei gäbe es für das deutsche Bildungssystem eine echte Chance, aus dem PISA-Tal herauszukommen, und die liegt in einer richtig verstandenen Ganztagsschule. Bernhard Bueb, ehemaliger Leiter der Eliteschule Schloss Salem, zeigt, warum in dieser Schulform die Zukunft liegt.

Portraitfoto von Dr. Berhard Bueb

Dr. Bernhard Bueb, geb. 1938, wurde einer breiten Öffentlichkeit bekannt als Leiter des Eliteinternats Schloss Salem, wo er entscheidene Neuerungen einführte, die sich besonders auf die Zusammensetzung der Schülerschaft auswirkten. Grosse öffentliche Resonanz erzielte er auch mit seinem Buch „Lob der Disziplin“, in dem er zeigt, dass Ordnung, Disziplin und Gehorsam wichtige Stützen für die Kinder auf dem Weg zur inneren Unabhängigkeit sind.</description>
      <pubDate>Tue, 19 Jan 2010 00:00:00 GMT</pubDate>
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      <title>Horst Stowasser Diagonose: Kapitalismus - Therapie: Anarchie Teil 2</title>
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      <description>Horst Stowasser, wohl einer der bekanntesten Anarchisten Deutschlands, hielt kurz vor seinem unerwarteten Tod eine Vortrag in Mainz, den ich hier, leicht gekürzt, in zwei Teilen wiedergebe.</description>
      <pubDate>Tue, 19 Jan 2010 00:00:00 GMT</pubDate>
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      <title>Horst Stowasser Diagonose: Kapitalismus - Therapie: Anarchie Teil 1</title>
      <link>http://www.freie-radios.net/portal/content.php?id=30451</link>
      <description>Horst Stowasser, wohl einer der bekanntesten Anarchisten Deutschlands, hielt kurz vor seinem unerwarteten Tod eine Vortrag in Mainz, den ich hier, leicht gekürzt, in zwei Teilen wiedergebe.</description>
      <pubDate>Tue, 19 Jan 2010 00:00:00 GMT</pubDate>
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      <title>SWR2: Versuchslabor Afrika - Klinische Tests in Entwicklungsländern</title>
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      <description>Ein neues Medikament zu entwickeln kostet nicht nur Zeit und Geld. Bevor es auf den Markt kommt, muss es getestet werden, und zwar an Menschen. Während es Pharmakonzernen immer schwerer fällt, in westlichen Ländern freiwillige Testpersonen dafür zu finden, blüht der Markt in Russland, Brasilien, Indien und Afrika. Hier schauen Behörden oft nicht genau hin, Ärzten in weißen Kitteln wird blind vertraut, und mancher Patient ist froh, überhaupt ein Medikament zu bekommen. Eine ganze Industrie hat sich darauf spezialisiert, in aller Welt klinische Versuche durchzuführen. Doch während Pharmakonzerne satte Gewinne einfahren, bleiben die teuren, neu entwickelten Medikamente für ehemalige Testpersonen meist unerreichbar. Ein Blick hinter die Kulissen der pharmazeutischen Industrie im südlichen Afrika. Von Corinna Arndt</description>
      <pubDate>Tue, 19 Jan 2010 00:00:00 GMT</pubDate>
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      <title>SWR2: Landraub - Wie die Reichen der Welt den Ärmsten Ackerland nehmen</title>
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      <description>Reiche Staaten mit geringer eigener Nahrungsmittelproduktion und internationale Konzerne erwerben in atemberaubendem Tempo Agrarflächen in zum Teil bitterarmen Entwicklungsländern. Die Investoren wissen, dass Nahrungsmittel langfristig knapper und teurer werden, weil die Zahl der Menschen steigt, weil Anbauflächen für Biosprit beansprucht und durch Misswirtschaft und Klimawandel weniger ertragreich werden. Besonders betroffen ist Kambodscha. Unter dem extrem korrupten Hun-Sen-Regime ist „land grabbing“ seit langem üblich. Firmen aus Kuwait und Qatar z.B. erwerben Hunderttausende Hektar besten Ackerlands und versprechen Infrastruktur. Sie wollen mit modernsten Methoden Reis im Land der Khmer anbauen und in ihre Länder exportieren. Was bedeutet das weltweit zunehmende „land grabbing“ für die Subsistenzbauern, die Agrarstruktur und Ernährungssicherheit der betroffenen Länder? Von Thomas Kruchem </description>
      <pubDate>Tue, 19 Jan 2010 00:00:00 GMT</pubDate>
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      <title>SWR2: Transparent und basisdemokratisch - Die Zukunft des Unternehmens - Zukunft jetzt - Wie wir leben, lernen, arbeiten</title>
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      <description>Unzufriedenheit, mangelndes Engagement, Angst, Ziellosigkeit, Verlust des Realitätssinns, Selbstüberschätzung, Mangel an ethischer Orientierung - das scheinen die bestimmenden Handlungs- und Reaktionsmuster vieler unserer Manager zu sein. Gerade in Zeiten größer werdender Komplexität, in der auch die Gefahr plötzlicher Krisen vorhanden ist, brauchen wir ganz andere Muster, die auf Kreativität, Flexibilität, Krisenbewältigung und Transparenz hinauslaufen. Die Wirtschaftswissenschaftler und Managementberater Hans A. Wüthrich, Stefan Kaduk und Dirk Osmetz von der Universität der Bundeswehr München erläutern diese Alternativen.

Stefan Kaduk, Dirk Osmetz, Hans A. Wüthrich (v on rechts nach links)

Dr. Stefan Kaduk arbeitet am Institut für Entwicklung zukunftsfähiger Organisationen an der Universität der Bundeswehr München und hat zusammen mit dem Wirtschaftswissenschaftler Dr. Dirk Osmetz und dem Inhaber des Lehrstuhls für Internationales Management an der Bundeswehr-Universität, Hans A. Wüthrich, das Musterbrecherprojekt initiiert. Das Ziel ist: intelligentere Formen der Führung in Unternehmen zu entwickeln und zu realisieren.
Von Hans A. Wüthrich, Stefan Kaduk und Dirk Osmetz</description>
      <pubDate>Tue, 19 Jan 2010 00:00:00 GMT</pubDate>
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      <title>SWR2: Der Fliege einen Ausweg zeigen - Wittgenstein über die Aufgabe der Philosophie</title>
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      <description>Ganze Sinfonien konnte er pfeifen, begann aber in Berlin und Manchester ein Studium der Ingenieurwissenschaften. Einen wirklichen Neuanfang wagte er im philosophischen Denken: Ludwig Wittgenstein. Während des Ersten Weltkrieges diktierte der junge Ingenieur, angeregt von Grundlagenproblemen der Mathematik und Logik, seinen „Tractatus logico-philosophicus“. Er konzentrierte seine Aufmerksamkeit auf die symbolischen Formen unseres sprachlichen Handelns.

Aber die jugendliche Hoffnung, mit einem Schlag und für immer alle Probleme der Philosophie gelöst zu haben, erwies sich als eine Illusion. In der zweiten Lebenshälfte dachte Wittgenstein dann auch über unsere Alltagssprache nach. Wittgenstein führte ein Selbstgespräch über die vielfältigen Weisen, in denen wir in Beruf und Familie, in Politik und Öffentlichkeit miteinander reden. Der einstige Professor der Universität Cambridge prägt zu Beginn des 21. Jahrhunderts die Debatte über Geist und Welt, über Verstehen und Missverstehen auf eine nachhaltige Weise. Von Konrad Lindner</description>
      <pubDate>Tue, 19 Jan 2010 00:00:00 GMT</pubDate>
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      <title>BR-2: Alles öko, oder was? - Die komplizierten Wahrheiten der Ökobilanzen</title>
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      <description>Äpfel aus Chile, Energiesparlampen mit Quecksilber, Pfandflaschen versus Milchtüte. Verbraucher wollen wissen, wie sie ihr Alltagsleben umweltverträglich gestalten können. Ökobilanzen sind aber nicht immer leicht nachzuvollziehen. Ein Feature von Miriam Stumpfe.</description>
      <pubDate>Tue, 19 Jan 2010 00:00:00 GMT</pubDate>
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      <title>Attac: Prinzip Partnerschaft - Solidarische Ökonomie</title>
      <link>http://schweineherbst.de/2009/04/02/podcast-prinzip-partnerschaft-solidarische-konomie</link>
      <description>"Das Prinzip Partnerschaft - Die Entstehung eines kooperativen Weltbilds" ist eine 30-Minuten Audiodoku. Diese unterstreicht die Erfahrungen und den Weg der Solidarischen Ökonomie.

Das Leben, so wird uns gelehrt, ist ein Kampf. Zwischen Geschwistern, um den größten Nachtisch, im Sandkasten, um die Schaufel, in der Schule, um gute Noten. Um Schönheit und Stärke läuft der Konkurrenzkampf in der Liebe. Um Geld und Anerkennung im Beruf. Um Ressourcen und Macht zwischen Staaten - koste es was es wolle.

Und bislang hatte die tiefsitzende Überzeugung, dass das Leben letztlich aus einem Konkurrenzkampf aller gegen alle besteht auch den Segen der Naturwissenschaft...</description>
      <pubDate>Tue, 19 Jan 2010 00:00:00 GMT</pubDate>
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      <title>SWR2: Der Westen braucht mehr Demut! - Der Weg zum nachhaltigen Weltregieren</title>
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      <description>An der Spitze der Weltpolitik verschieben sich die Machtverhältnisse: Die USA werden früher oder später ihre wirtschaftliche und politische Führungsrolle verlieren, China und Indien werden dafür umso wichtiger werden. Damit dieser Machtwechsel friedlich vonstatten geht, muss sich in der Weltpolitik einiges ändern, meint Harald Müller, Direktor der Hessischen Stiftung für Friedens- und Konfliktforschung in Frankfurt.

Westliche Regierungen treten oft mit dem Anspruch des moralisch Überlegenen auf: Sie wurden frei gewählt - im Gegensatz zu manch anderem Staatschef. "Wir" - das sind die, die Freiheit, Demokratie und Menschenrechte hochhalten, und diese Wertvorstellungen werden dabei oft als das Ergebnis einer "christlich-jüdischen" Tradition gesehen. Aus Müllers Sicht ist diese Haltung kontraproduktiv. Er fordert vom Westen mehr Demut: Denn aus Sicht der anderen ist die westliche Kultur in ihren Wertvorstellungen auch nicht immer glaubwürdig.

Prof. Harald Müller, Studium der Germanistik, Soziologie, Philosophie und Politikwissenschaften, 1984 Gastprofessor am Center for International Relations der Johns Hopkins University in Bologna/Italien, 1984 – 1986 Abteilungsleiter für Sicherheitspolitik am Centre for European Policy Studies in Brüssel, 1994 Habilitation, 1994 – 1998 Privatdozent an der TU Darmstadt, seit 1995 Vorstandsmitglied der HSFK und seit 1996 Geschäftsführendes Vorstandsmitglied der HSFK. Harald Müller ist u. a. Mitglied der Wehrstrukturkommission der Bundesregierung und im Stiftungsrat der Deutschen Stiftung Friedensforschung und seit 2007 Direktoriumsmitglied des Exzellenzclusters der Universität Frankfurt "Die Herausbildung normativer Ordnungen". Er hat mehrere Schriften zum Thema „nukleare Abrüstung und Rüstungskontrolle“ und zu weltpolitischen Fragen herausgegeben.</description>
      <pubDate>Tue, 19 Jan 2010 00:00:00 GMT</pubDate>
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      <title>SWR2: Wegwerf-Kolonialismus - Giftmüllexport in Entwicklungsländer</title>
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      <description>Die Industriestaaten ertrinken in ihrem Problemmüll. Vor allem die Entsorgung schwermetall- und schadstoffhaltigen Elektronikmülls ist in der EU, Japan oder den USA sehr teuer. Billiger ist es, Giftmüll zum „Recycling“ in arme Entwicklungsländer abzuschieben, wo er jedoch die Umwelt gefährdet und die Ärmsten der Armen schwersten gesundheitlichen Gefahren aussetzt bis hin zu Krebs und Veränderungen des Erbguts. Seit den 90er-Jahren wird deshalb mit der „Basler Konvention“ und dem „Basel Ban Amendment“ versucht, dem Giftmüllexport in arme Länder einen Riegel vorzuschieben - mit begrenztem Erfolg: Während sich die EU bemüht, die Konventionen umzusetzen, versucht zum Beispiel Japan, in seinem „Hinterhof“ Giftmüllkolonien einzurichten. Von Thomas Kruchem</description>
      <pubDate>Tue, 19 Jan 2010 00:00:00 GMT</pubDate>
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      <title>SWR2: Boykottieren oder kaufen - Moral und Konsum</title>
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      <description>Jeder Konsument hat eigentlich eine große Macht: Er kann aus moralischen Gründen darauf verzichten, ein Objekt seiner Begierde zu kaufen, weil er das mit seinen Werten und ethischen Maximen nicht vereinbaren kann und will. Erinnert sei an den Konsumboykott in Sachen Shell, als der Konzern eine Ölplattform im Meer versenken wollte, erinnert sei an die Diskussion darüber, ob man sein Nokia-Handy zurückgeben müsse, um die Firma unter Druck zu setzen. Diese Art des moralischen Konsums kommt immer mehr in Mode und verändert viele Rituale unserer Ökonomie. Wolfgang Ullrich, Professor für Kunstwissenschaft und Medientheorie an der Staatlichen Hochschule für Gestaltung in Karlsruhe, beleuchtet diese Seite der neuen Konsumkultur.

Wolfgang Ullrich, geb. 1967, Studium der Philosophie, Kunstgeschichte und Germanistik; Promotion 1994 mit einer Arbeit über das Spätwerk Heideggers. Seither freischaffender Autor, Unternehmensberater, Dozent. 1997-2003 Assistent am Lehrstuhl für Kunstgeschichte der Kunstakademie München; seit 2003 Gastprofessor für Kunsttheorie an der Kunsthochschule Hamburg. Ullrich beschäftigt sich schwerpunktmäßig mit Geschichte und Kritik des Kunstbegriffs, mit modernen Bildwelten sowie mit der Rolle und Funktion der Kunst in der Postmoderne.
Von Wolfgang Ullrich</description>
      <pubDate>Tue, 19 Jan 2010 00:00:00 GMT</pubDate>
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      <title>SWR2: Kapitalismus oder Sozialismus - Marx und die Wirtschaftskrise</title>
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      <description>Die Turbulenzen im Finanzsystem der Weltwirtschaft haben eine globale Krise ausgelöst, die nicht nur Großbanken und Konzerne erschüttert, sondern sogar Staaten an den Rand des Abgrunds führt. Steht damit ein Ende des Kapitalismus bevor, wie es Marx prophezeite? Immerhin verwundert es nicht, wenn linke Parteien sich über einen Zulauf freuen und in den Feuilletons über eine Renaissance von Marx debattiert wird. Hans-Martin Schönherr-Mann, Professor für Politikwissenschaft am Geschwister-Scholl-Institut der Universität München, fragt, ob das Denken von Marx Antworten auf die Krise geben kann.

Hans-Martin Schönherr-Mann, geboren 1952, 1982 Promotion in Philosophie, Politikwissenschaft, Neuere Geschichte, 1995 Habilitationsschrift zur Politischen Ethik am Ende des 20. Jahrhunderts, seit 2003 Professor für Politische Philosophie und Politische Theorie am Geschwister-Scholl-Institut für Politische Wissenschaft an der Universität München.
Von Hans-Martin Schönherr-Mann</description>
      <pubDate>Tue, 19 Jan 2010 00:00:00 GMT</pubDate>
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      <title>SWR2: Gas geben! - Leben im sozialen Tempodrom</title>
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      <description>„Live fast“ – dieses Motto der ersten Pop-Generation ist heute für viele zu einer Angstformel geworden. Schnell, schnell überall: Fastfood und Quickie, Blitzreden im Talk und politische Schnellschüsse, Eventkultur und mediale Häppchen. Konsumhektik, Erlebnisstress, Zeitdruck, Terminnot sind zu kollektiven Erfahrungen geworden. Tempomacherei, Verdichtung von Ereignissen und der Kult des Kurzfristigen strukturieren Alltag und Beruf. In der totalen Mobilmachung werden Leben oft wie Termingeschäfte geführt. Geschwindigkeit bestimmt im Kern die Erfahrungswelt heutiger Existenz. Wann sind die Grenzen dieser rasanten Lebenswelt erreicht; wie lässt sich ihr möglicherweise entgegensteuern?
Von Volker Demuth</description>
      <pubDate>Tue, 19 Jan 2010 00:00:00 GMT</pubDate>
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      <title>SWR2: Rassen und Rassismus</title>
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      <description>Aus der 12-teiligen Reihe:
"Evolution – Fluss des Lebens" (9)
Von Dirk Asendorpf

Menschen verschiedener Herkunftsregionen unterscheiden sich in Körperbau und Immunsystem. Besonders sichtbare Unterschiede gibt es in Hautfarbe und Augenform. Gerne ordnen Menschen einander anhand dieser Merkmale verschiedenen Rassen zu. Rassisten verbinden die Zuordnung auch noch mit Abwertung und Diskriminierung. Doch in Wahrheit sind sich die Menschen sehr viel ähnlicher als es den Anschein hat. Nur ein Sechstel aller genetischen Unterschiede hat mit der regionalen Herkunft zu tun. Mein Nachbar unterscheidet sich mit großer Wahrscheinlichkeit sehr viel stärker von mir als der Durchschnitts-Deutsche vom Durchschnitts-Afrikaner. </description>
      <pubDate>Tue, 19 Jan 2010 00:00:00 GMT</pubDate>
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      <title>SWR2: Gefangen im Hamsterrad - Arbeitssucht und Burnout</title>
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      <description>"Wenn die Arbeit gut läuft, empfinde ich ein Gefühl von Allmacht. Die Schwierigkeit ist, dass ich nicht aufhören kann." So beschreibt eine junge Frau ihr tägliches Leiden im Job. „Arbeitssucht“ wird von Experten nicht als Krankheit klassifiziert - aber dass sie existiert, zeigt sich auf Überstunden-Konten und Gehaltsabrechnungen; offenbart sich in Werkstätten und Büros, in denen das Licht rund um die Uhr brennt. Natürlich ist nicht jeder, der eine 60-Stunden-Woche pflegt, süchtig nach Arbeit. Aber die hohen Zahlen von Menschen mit Burnout-Syndrom belegen, dass der gesunde und souveräne Umgang mit Arbeit längst nicht jedem gelingt. Welche Rolle spielen die Ideale unserer modernen Leistungsgesellschaft bei Arbeitssucht und Burnout? Was steckt dahinter, wenn der Job wichtiger wird als Familie, Freunde und Hobbys? Und wie lässt sich das Hamsterrad stoppen? Von Beate Krol</description>
      <pubDate>Tue, 19 Jan 2010 00:00:00 GMT</pubDate>
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      <title>SWR2: Krank im Knast - Wie die Gesundheit unter Haftbedingungen leidet</title>
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      <description>Etwa 200.000 Häftlinge leben in deutschen Gefängnissen. Viele von ihnen sind bereits krank oder leiden an Süchten, wenn sie inhaftiert werden. Andere erkranken während der Haft. In Vollzugsanstalten verbreiten sich einige Krankheiten besonders schnell: HIV, Tuberkulose und Hepatitis kommen bei Gefangenen häufiger vor als im Bevölkerungsdurchschnitt, die Selbstmordrate ist etwa fünfmal so hoch. Viele Insassen haben psychische Krankheiten und leiden unter seelischer, körperlicher und sexueller Gewalt durch Mitgefangene oder Wärter. Forscher untersuchen, wie sie die gesundheitliche Situation in Gefängnissen verbessern können. Von Marcus Schwandner</description>
      <pubDate>Tue, 19 Jan 2010 00:00:00 GMT</pubDate>
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