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    <title>Schweineherbst Podcast</title>
    <link>http://www.schweineherbst.de</link>
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    <language>de-de</language>
    <lastBuildDate>Wed, 1 Sep 2010 12:00:00 GM</lastBuildDate>  
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      <title>Prof. Hans-Peter Dürr - "Warum es ums Ganze geht"</title>
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      <description>Prof. Hans-Peter Dürr, "Warum es ums Ganze geht. Neues Denken für eine Welt im Umbruch". Geist und Materie, Physik und Transzendenz. Atombomben und Atomkraftwerke. Isolieren und ganzheitliches Denken. Homöopathie und Gentechnik.</description>
      <pubDate>Wed, 1 Sep 2010 12:00:00 GM</pubDate> 
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      <title>Wie verändert das Internet unsere Welt?</title>
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      <description>Kaum ein neues Medium wird so unterschiedlich bewertet wie das Internet. Die einen verbinden mit ihm den Untergang des Abendlandes, sie haben Furcht vor Kindern, die nicht mehr richtig lesen und schreiben können, vor einer Gesellschaft, die nur noch Diskurse im Cyberspace führt. Andere verbinden mit dem Internet lauter Revolutionen, sie träumen von neuen Kommunikations- und Arbeitsformen, die dieses Medium eingeführt hat. Michael Maier, Buchautor, Internet-Unternehmer und Journalist, erklärt, wie und warum sich unser Leben mit dem Internet verändert.</description>
      <pubDate>Mon, 30 Aug 2010 12:00:00 GM</pubDate> 
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      <title>Das Geheimnis des Lesens - Wie wir lernen, Texte zu entschlüsseln</title>
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      <description>Wer Kindern das Lesen beibringt, steht vor einer paradoxen Aufgabe: Die Lehrkraft muss eine Kunst unterrichten, von der sie selbst nicht genau weiß, wie sie funktioniert. Doch allmählich enträtseln Forscher, wie es uns gelingt, aus Buchstaben Sinn zu machen. Auch die Didaktik macht Fortschritte. Neue Methoden helfen Schülern, die trotz jahrelangen Unterrichts selbst einfache Texte nicht verstehen. In sogenannten „Lautlese-Tandems“ arbeiten Schüler, die besser lesen können, mit schwächeren Kindern. Die sogenannten „Lese-Trainer“ üben mit den „Lese-Sportlern“, Texte laut und synchron zu lesen. Die Schwächeren werden dabei nachweislich besser – einige steigen sogar selbst zu Trainern auf. Auch fortgeschrittene Schüler können von den Erkenntnissen der Leseforschung profitieren, indem sie etwa mit dem Programm „Textdetektive“ Lesestrategien erlernen.</description>
      <pubDate>Sun, 29 Aug 2010 12:00:00 GM</pubDate> 
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      <title>„Der Prophet schätzte starke Frauen“ - Islamische Feministinnen kämpfen für Reformen</title>
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      <description>Der Koran ist nicht frauenfeindlich. Frauenfeindlich sind die Männer, die ihn im patriarchalen Sinn interpretieren." Diese Position galt in der muslimischen Welt noch vor wenigen Jahren als revolutionär. Heute wird sie etwa von der iranischen Friedensnobelpreisträgerin Schirin Ebadi vertreten, und weltweit fordern immer mehr Musliminnen Gleichberechtigung und Emanzipation mit Verweis auf den Koran. Der "Islamische Feminismus" ist im Begriff, sich zu einer ernst zu nehmenden islamischen Reformbewegung zu entwickeln – und ist zugleich von einer Vielfalt an Positionen und schwer zu überbrückenden Gegensätzen geprägt. Wie hat sich der "Islamische Feminismus" historisch entwickelt? Und welche Strömungen sind derzeit aktuell?</description>
      <pubDate>Mon, 23 Aug 2010 12:00:00 GM</pubDate> 
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      <title>Unübersichtliches Netzwerk - Wie funktioniert unser Gehirn?</title>
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      <description>Die Neurowissenschaften konnten in den letzten Jahren viele neue Erkenntnisse mit neuen bildgebenden Verfahren über Aufbau und Funktion unseres Gehirns sammeln. Deutlich wird, dass unser edelstes Organ wie ein Netzwerk aufgebaut ist, das kein Zentrum mit einem obersten Lenker besitzt. Es besteht vielmehr aus Neuronengruppen, die sich je nach Input und Aufgabe situativ zu Aktivierungsmustern zusammenschließen können. Der Hirnforscher Professor Michael Madeja, Geschäftsführer der gemeinnützigen Hertie-Stiftung für Neurowissenschaften, erläutert die Geheimnisse dieses grandiosen Netzwerks in unserem Kopf. </description>
      <pubDate>Fri, 20 Aug 2010 02:00:00 GM</pubDate> 
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      <title>Burn out - Arbeiten bis zum Umfallen
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      <link>http://www.swr.de/swr2/programm/sendungen/wissen/archiv/burnout/-/id=660334/nid=660334/did=6575688/13ithc5/index.html</link>
      <description>Die Leistungsgesellschaft und die ökonomische Krise erzeugen einen immensen Druck auf die Arbeitnehmer. Die müssen auf der einen Seite flexibel, engagiert, motiviert sein, um Höchstleistungen erbringen zu können, auf der anderen Seite müssen sie sich oft mit prekären Arbeitsverhältnissen und Lohnpolitiken abfinden. Kaum verwunderlich, dass Angst- und Depressionserkrankungen zunehmen, dass immer mehr Ratgeber den Buchmarkt erobern, die angeblich zeigen, wie man mit dem Druck zurecht kommt. Der Arbeitssoziologe Professor G. Günter Voß zeigt politische und ökonomische Ursachen dieses gefährlichen Trends auf. </description>
      <pubDate>Wed, 17 Aug 2010 02:00:00 GM</pubDate> 
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      <title>Konsumismus: Konformität und Selbstbefreiung - Gespräch mit dem Soziologen Zygmunt Bauman
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      <link>http://www.dradio.de/dlf/sendungen/essayunddiskurs/1206234/</link>
      <description>Wo der Konsum einer ersten Bürgerpflicht gleichzukommen scheint, ist der Königsweg zum Glück nur ein schmaler, riskanter Pfad. Zu fragen wäre folglich, welche Spielräume an Selbstbefreiung der Konformitätsdruck den Menschen noch lässt. Darüber unterhält sich Jochen Rack mit dem polnisch-britischen Soziologen und Philosophen Zygmunt Bauman. </description>
      <pubDate>Thu, 22 Jul 2010 02:00:00 GM</pubDate> 
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      <title>Mit Faulheit die Welt retten
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      <link>http://wissen.dradio.de/index.40.de.html?dram:article_id=4211</link>
      <description>Vom Recht auf Arbeit sprechen die Gewerkschaften, und von Altbundeskanzler Gerhard Schröder stammt der Satz: "Es gibt kein Recht auf Faulheit in unserer Gesellschaft."

Angesichts der Sommerferien und der Wetterlage hat sich unser Autor Michael Lissek ein paar Gedanken zum Thema Faulheit und Arbeit gemacht. Und er kommt dabei zu gänzlich anderen Schlüssen als Schröder und Arbeitgeberpräsident Dieter Hundt: Etwas mehr Faulheit könnte die Welt retten, denn Arbeit macht krank - Stichwort Burn-out - und Geld ja bekanntlich nicht glücklich.</description>
      <pubDate>Mon, 19 Jul 2010 02:00:00 GM</pubDate> 
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      <title>"Die Simpsons" und die Kunstgeschichte - Lauter Zitate und Anspielungen
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      <link>http://www.swr.de/swr2/programm/sendungen/wissen/archiv/simpsons/-/id=660334/nid=660334/did=6450806/cph987/index.html</link>
      <description>Die Comicserie "Die Simpsons" ist besonders auch bei vielen Intellektuellen beliebt, denn es geht dort auf ironische und parodistische Weise auch um die Auseinandersetzung mit wichtigen Kunstwerken des Abendlandes. Ob Michelangelo, Van Gogh oder Jasper Johns - mit manchmal subversiver Geste werden die ach so erhabenen Künstler und deren Kunstwerke von den Simpsons vom Sockel gestoßen und bekommen eine neue Bedeutung. Der Kunsthistoriker Henry Keazor erläutert diese noch unbekannte Seite der Kultserie.
Henry Keazor studierte Kunstgeschichte, Germanistik und Musikwissenschaft an der Universität Heidelberg und an der Pariser Sorbonne. Er promovierte 1996 und war bis 2005 wissenschaftlicher Mitarbeiter am kunsthistorischen Institut in Florenz bzw. am kunstgeschichtlichen Institut in Frankfurt. Er habilitierte sich 2005 und war zunächst Gastprofessor an der Universität Mainz, danach Heisenberg-Stipendiat der Deutschen Forschungsgemeinschaft. Seit September 2008 hat er den Lehrstuhl für Kunstgeschichte an der Universität des Saarlandes inne. Seine Arbeitsschwerpunkte sind u. a.: französische und italienische Barockmalerei, Kunst und deren Rezeption in Literatur und Medien, das Phänomen der (Kunst-)Fälschung, Musikvideos.</description>
      <pubDate>Mon, 12 Jul 2010 02:00:00 GM</pubDate> 
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      <title>Renaissance der Utopien - Zur Aktualität von Ernst Bloch
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      <link>http://www.swr.de/swr2/programm/sendungen/wissen/archiv/bloch/-/id=660334/nid=660334/did=6450518/1oyoh5u/index.html</link>
      <description>"Denken heißt Überschreiten!", "Es kommt darauf an, das Hoffen zu lernen" - Sätze des Philosophen Ernst Bloch findet man überall. Sein antizipierendes Denken von Utopie und Hoffnung animiert bis heute all jene "Mangelwesen", denen das vorgefundene Leben nicht genug ist. Blochs Schriften sind ihnen Begründung der Sehnsucht nach einer anderen, einer besseren Welt.
Detlef Berentzen besucht anlässlich des 125. Geburtstags von Ernst Bloch einige der Vielen, die aktuell mit Leben und Philosophie des Hoffnungsträgers umgehen, ihn diskutieren, erforschen, kritisieren, editieren, besingen und von ihm das Denken Richtung Zukunft lernen wollen.Von Detlef Berentzen</description>
      <pubDate>Sat, 10 Jul 2010 02:00:00 GM</pubDate> 
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      <title>Wissen aus der Teeküche - Wie wir nebenbei lernen</title>
      <link>http://www.swr.de/swr2/programm/sendungen/wissen/archiv/wissen/-/id=660334/nid=660334/did=6450360/180h3mt/index.html</link>
      <description>Etwa 70 Prozent unserer Lernprozesse laufen nebenbei ab, so die Wissens-Forschung. Wir lernen durch unsere Hobbys, im Familienkreis, in Alltagssituationen, im Ehrenamt, im Internet und am Arbeitsplatz. Dort allerdings nicht unbedingt nur am Schreibtisch oder im Schulungsraum, sondern im Austausch mit den Kollegen, beim Plausch in der Teeküche und natürlich stets bei der Lösung eines Problems. Wie dieses Wissen genutzt werden kann, darüber machen sich Forscher und Unternehmer Gedanken. Die einen schlagen "story-telling" als Management-Methode vor, andere suchen nach Möglichkeiten, wie informell Gelerntes auch als Qualifikation gewertet werden kann. Schon Jugendlichen soll bewusst gemacht werden, dass alles, was sie außerhalb der Schule lernen, Teil ihrer Bildung und damit wichtig ist.</description>
      <pubDate>Tue, 08 Jul 2010 02:00:00 GM</pubDate>
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      <title>Wachstum über alles - Wie viel Bio verträgt die Natur?</title>
      <link>http://www.swr.de/swr2/programm/sendungen/swr2-forum/-/id=660214/nid=660214/did=6289720/101pej8/index.html</link>
      <description>„Das EU-Bio-Label prangt auf immer mehr Produkten. Jeder Discounter hat mittlerweile eine eigene Bio-Marke, die "ökologisch gerechten Genuss" erschwinglich macht. Da die heimische Nachfrage das Angebot bei weitem übertrifft, werden Bio-Produkte aus aller Welt importiert. Dies hat Folgen für die Landwirtschaft der exportierenden Länder, denn in der EU-Bio-Richtlinie ist zum Beispiel nicht definiert, wie viel Wasser beim Bio-Anbau verbraucht werden darf. Der CO2-Ausstoß ist ebenfalls nicht begrenzt. Auch auf Bio-Höfen werden Landarbeiter wegen fehlender Sozial-Standards ausgebeutet. Und Massentierhaltung findet man dort auch – nur eben in Bio-Qualität. Verträgt sich all das noch mit der ursprünglichen Öko-Intention? Sorgt der hiesige Bio-Boom dafür, dass die Standards immer weiter sinken?</description>
      <pubDate>Wed, 15 Jun 2010 02:00:00 GM</pubDate>
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      <title>Wirtschaftsethik als Studienfach</title>
      <link>http://www.swr.de/swr2/programm/sendungen/wissen/archiv/manager/-/id=660334/nid=660334/did=6289954/1tog1an/index.html</link>
      <description>„Es gibt Wirtschaft, es gibt Ethik - aber es gibt keine Wirtschaftsethik“, urteilte der Soziologe Niklas Luhmann Ende der 80er-Jahre. Das Gegenteil beweisen wollen mittlerweile mehrere Wirtschaftsethik-Professoren an zehn deutschen Universitäten. Aufgerüttelt durch Finanzkrise und Skandale um maßlose oder korrupte Manager wollen auch immer mehr Ökonomiestudenten lernen, wie sie bei ihrer künftigen Arbeit in Unternehmen bestimmte moralische Prinzipien durchsetzen können, ohne den wirtschaftlichen Erfolg zu gefährden. Dabei geht es um faire Geschäftsbeziehungen, sozialverträgliche Arbeitsbedingungen und hohe Standards für den Umweltschutz. Wirtschaftsethik-Studenten lernen, auf welche Weise sich solche Anliegen in unterschiedlichen Branchen etablieren lassen und wo Konfliktfelder liegen.</description>
      <pubDate>Thu, 10 Jun 2010 02:00:00 GM</pubDate>
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      <title>Re-Feudalisierung und Privatisierung der Macht? Zur Bilderberg-Konferenz 2010</title>
      <link>http://www.dradio.de/dlf/sendungen/hintergrundpolitik/1195261/</link>
      <description>Die sogenannten Bilderberg-Konferenzen finden seit 1954 jährlich an wechselnden, möglichst geheim gehaltenen Orten statt. Angeblich sind die Treffen rein privater Natur, doch wenn die Mächtigen aus Wirtschaft und Adel Politiker zum geheimen Gespräch laden, wundern sich auch Menschen, die keinen Verschwörungstheorien anhängen.</description>
      <pubDate>Sun, 31 May 2010 02:00:00 GM</pubDate>
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      <title>Unterricht in Terror - Die "School of the Americas" und die Militarisierung Lateinamerikas</title>
      <link>http://www.swr.de/swr2/programm/sendungen/wissen/archiv/-/id=660334/nid=660334/did=6268396/19j0ry5/index.html</link>
      <description>Mehr als 60.000 Militärs aus Süd- und Mittelamerika wurden an der "United States Army School of the Americas" ausgebildet. Seit sechs Jahrzehnten dient die spanischsprachige Militärakademie in Fort Benning, Georgia, der Sicherung des US-Imperiums in Lateinamerika. Ihre Absolventen bildeten ein grenzübergreifendes militärisches Netzwerk, das die Gesellschaften südlich des Rio Grande mit Terror, Folter, Entführungen und Massenhinrichtungen überzog. Die meisten der sogenannten Contras etwa, die im nikaraguanischen Bürgerkrieg systematischen Terror gegen die Zivilbevölkerung ausübten, waren in Fort Benning ausgebildet worden. Menschenrechtsaktivisten gilt die "Schule der beiden Amerikas" deshalb als "Schule der Mörder und Folterer", deren Schließung sie seit 20 Jahren fordern.</description>
      <pubDate>Mon, 31 May 2010 02:00:00 GM</pubDate>
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      <title>Nieten in Nadelstreifen - kein Ende in Sicht: Warum Manager keine Atomphysiker werden können.</title>
      <link>http://wissen.dradio.de/index.39.de.html?dram:article_id=3035</link>
      <description>Spätestens seit dem Bestseller von Günter Ogger sind sie zum geflügelten Wort geworden: "Nieten in Nadelstreifen". Gemeint waren und sind Manager in Führungspositionen, die nach Meinung der Öffentlichkeit vor allem durch Fehlleistungen von sich reden machen.

Auch die andauernde Finanzkrise ist reich an Beispielen. Woran liegt das? Auch am BWL-Studium. Das sagt zumindest Florian Pfeffel. Er ist Wirtschaftsethiker an der Accadis Hochschule Bad Homburg.</description>
      <pubDate>Thu, 27 May 2010 02:00:00 GM</pubDate>
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      <title>Es geht um mehr als nur um Gier - Die sozialen Ursachen der Finanzkrise</title>
      <link>http://www.swr.de/swr2/programm/sendungen/wissen/archiv/-/id=660334/nid=660334/did=6247694/un5nd8/index.html</link>
      <description>Wenn über die Ursachen der Finanzkrise geredet wird, dominieren zwei Erklärungsmuster: Einmal geht es um die Gier als anthropologische Konstante, zum anderen um das System des Kapitalismus. Auf soziale Interessen und gesellschaftliche Kräfte wird dagegen so gut wie nicht eingegangen. Dabei kommt es gerade auf folgende Ursachen der Krise an: auf die Deregulierung des Finanzsektors und auf die drastische Zunahme höherer Einkommen und Vermögen. Professor Michal Hartmann, Soziologe und Eliteforscher an der TU Darmstadt, zeigt, warum die Krise etwas mit der Kluft zwischen Arm und Reich zu tun hat.

* Zum Autor:
Michael Hartmann wurde 1952 geboren, ab 1971 Studium der Politikwissenschaften, Germanistik, Soziologie, Philosophie, Psychologie und Geschichte, 1979 Promotion zum Dr. phil.; 1983 Habilitation. Seit 1999 ist Hartmann Professor für Soziologie an der TU Darmstadt. Arbeitsschwerpunkte: Eliteforschung, Industrie- und Organisationssoziologie, Managementsoziologie, Globalisierung und nationale Wirtschaftsstrukturen.</description>
      <pubDate>Tue, 25 May 2010 02:00:00 GM</pubDate>
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      <title>Hurra, wir dürfen zahlen! Der Selbstbetrug der Mittelschicht</title>
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      <description>Ulrike Herrmann, "Hurra, wir dürfen zahlen! Der Selbstbetrug der Mittelschicht". Unterstützt die Mittelschicht eine Politik, die ihr selbst schadet? Sind die Gründe eine heftige Abgrenzung von der Unterschicht und die Illusion, zur Oberschicht zu gehören?</description>
      <pubDate>Mon, 24 May 2010 02:00:00 GM</pubDate>
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      <title>Von Hegel zu Marx zu Lenin - Vorträge von Hannah Arendt und Franz Borkenau.</title>
      <link>http://wissen.dradio.de/index.88.de.html?dram:article_id=2855</link>
      <description>Zunächst beleuchtet die Philosophin Hannah Arendt in ihrem Vortrag aus dem Jahr 1953 den Weg von Hegel zu Marx und somit posthum auch die Ursprünge der Linkspartei. 'Von Marx zu Lenin' heißt der Beitrag von 1956, den wir Franz Borkenau zu verdanken haben. Der Geschichtsphilosoph und Soziologe wurde 1900 in Wien geboren und starb 1957 in Zürich.</description>
      <pubDate>Fri, 21 May 2010 02:00:00 GM</pubDate>
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      <title>Fragen an den Autor: A. Weber - "Biokapital"</title>
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      <description>Dr. Andreas Weber, "Biokapital. Die Versöhnung von Ökonomie, Natur und Menschlichkeit". Brauchen wir ein neues Gesellschaftsmodell? Ist Naturschutz Grundvoraussetzung der Wirtschaft? Wo ist die politische Diskussion geblieben?</description>
      <pubDate>Fri, 14 May 2010 02:00:00 GM</pubDate>
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      <title>Der Neue Feminismus - Feuchtgebiet oder Trockenübung?</title>
      <link>http://www.swr.de/swr2/programm/sendungen/wissen/archiv/-/id=660334/nid=660334/did=6163570/11fsdej/index.html</link>
      <description>"Feminismus" ist in den letzten Jahrzehnten zum Unwort mutiert. Doch seit einiger Zeit macht der "Neue Feminismus" Furore. Studentinnen belegen Seminare über feministische Theorien; junge Frauen lesen popfeministische Magazine und Bücher wie "Wir Alphamädchen" oder "Feuchtgebiete". Darin wird postuliert: Feminismus ist cool - und notwendig. Geschlechterforschung, Popfeminismus und junge Frauen selbst räumen auf unterschiedliche Weise mit der Illusion auf, die Gleichberechtigung sei längst erreicht. Allerdings findet der "Neue Feminismus" vor allem in Hochschulzirkeln und in den Medien statt. Migrantinnen, alleinerziehende Mütter oder Hartz-IV-Empfängerinnen spielen darin keine Rolle; Themen wie häusliche Gewalt, Missbrauch und sexuelle Ausbeutung gelten weiterhin als "uncool". Welche Ziele haben sich die "Neuen Feministinnen" tatsächlich auf die Fahnen geschrieben – und steckt dahinter mehr als eine kurzfristige Mode?</description>
      <pubDate>Wed, 12 May 2010 02:00:00 GM</pubDate>
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      <title>Woher weht der Zeitgeist - Was bleibt von der "Postmoderne"?</title>
      <link>http://www.swr.de/swr2/programm/sendungen/wissen/-/id=660374/nid=660374/did=6130548/173uvro/index.html</link>
      <description>Vor kurzem noch war das Schlagwort der "Postmoderne" in aller Munde: Architektur, Kunst, Literatur und Philosophie schienen in eine neue Epoche eingetreten zu sein, modische Begriffe eines "anything goes" machten die Runde. Das Spielerische und Verspielte hatte Konjunktur, eine aller Realität enthobene Leichtigkeit sollte den Zeitgeist färben. Heute aber, in Zeiten der Krise, ist es, als schlüge die Gesellschaft auf harte Realitäten auf. Ist vom jüngsten Zeitgeist mehr geblieben als die Erinnerung an einen "Tanz auf dem Vulkan"? Oder nahm dieser Zeitgeist vorweg, was heute die Szene beherrscht: der ungedeckte Wechsel, die Luftbuchung, die Verschuldung ohne Sicherheiten? Was also bleibt von der "Postmoderne"? Professor Hans-Joachim Lenger, Philosoph und Medientheoretiker, gibt Antworten. Prof. Dr. Hans-Joachim Lenger lehrt Philosophie an der Hochschule für Bildende Künste in Hamburg.</description>
      <pubDate>Fri, 07 May 2010 02:00:00 GM</pubDate>
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      <title>„Trau keinem über Dreißig!”- Die Studenten-Revolte in den USA</title>
      <link>http://www.swr.de/swr2/programm/sendungen/wissen/archiv/-/id=660334/nid=660334/did=6155888/s8aj5l/index.html</link>
      <description>Um 1960 begann an US-Universitäten eine Rebellion, die die 60er-Jahre und den Ausgang des Vietnam-Krieges entscheidend beeinflusste. „Es gibt eine Zeit, da Ihr Eure Körper in das Getriebe der Maschinen werfen und den ganzen Apparat blockieren müsst“, rief Mario Savio, der Kopf des Free Speech Movement, der ersten, erfolgreichen Studentenbewegung, die in Berkeley begann und zum Vorbild für europäische Kommilitonen wurde. Ab 1967 sprachen US-Studenten offen von Revolution. Auf dem Höhepunkt des Vietnam-Krieges fanden an der Hälfte der 2.500 US-Universitäten Demonstrationen statt. Polizisten und Nationalgardisten erschossen neun junge Menschen; Hunderte wurden verletzt. Ein Berater von US-Präsident Nixon sah Fallschirmjäger in Washington D.C. in Stellung gehen: „Das können nicht die Vereinigten Staaten von Amerika sein,” dachte er, „dieses Land führt Krieg gegen sich selbst!”</description>
      <pubDate>Sun, 02 May 2010 02:00:00 GM</pubDate>
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      <title>Werden Langzeitarbeitslose zum Feindbild?</title>
      <link>http://www1.swr.de/podcast/xml/swr2/forum.xml</link>
      <description>Auslaufmodell Solidarität, Moderation: Jürgen Heilig, SWR2 Forum vom 29.04.2010. 
Es diskutieren: Prof. Dr. Wilhelm Heitmeyer ¿ Soziologe, Universität Bielefeld, Kerstin Schwenn ¿ FAZ-Parlamentskorrespondentin für Sozialpolitik, Berlin, Prof. Dr. Klaus Tenfelde ¿ Wirtschaftshistoriker, Ruhr-Universität Bochum</description>
      <pubDate>Sun, 02 May 2010 02:00:00 GM</pubDate>
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      <title>Bürger an die Macht - Vom Volksbegehren und Online-Protesten</title>
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      <description>Die Politik braucht ein kritisches Korrektiv. Dieser Meinung sind in Deutschland offenbar immer mehr Bürger. Sie wollen den Bundestag per Online-Petition dazu zwingen, sich mit der Transaktionssteuer zu befassen oder mit einem Volksbegehren mehr Erzieherinnen für die Kindertagesstätten durchdrücken. Sie beteiligen sich an Internet-Kampagnen und Protestaktionen von demokratiepolitischen Netzwerken. Sogar eine Stiftung zur Förderung politischer Bewegungen gibt es mittlerweile, die von Bürgern mit Vermögen gegründet wurde. Wie kommt es zur neuen Lust am Mitmischen? Wie erfolgreich ist ein Einspruch per Mausklick? Und wie verändern politisch aktive Bürger langfristig die Parteiendemokratie?</description>
      <pubDate>Sun, 25 Apr 2010 02:00:00 GM</pubDate>
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      <title>Dreiste Drahtzieher? Lobbyisten als "fünfte Gewalt"</title>
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      <description>Lärmschutz, Atommüll-Lager oder Energiesparlampen - bevor Parlamentarier in Berlin oder Straßburg Gesetze beschließen, beraten sie darüber nicht nur in ihren politischen Gremien. Interessenvertreter unterschiedlichster Art versuchen, Abgeordnete und Ministerriegen zu beeinflussen. Auch manche Volksvertreter arbeiten mehr oder weniger offen als Lobbyisten, wenn sie gut bezahlte Nebenjobs betreiben oder im Dienste von Verbänden stehen. Regierungsmitglieder wechseln oftmals nahtlos vom Mandat in die Industrie-Karriere. Ihr politisches Insiderwissen, das sie in einem von der öffentlichen Hand bezahlten Amt erworben haben, nutzt dann nur noch finanzstarken Unternehmen. Verfassungsrichter warnen vor der Grauzone zwischen Politik und Wirtschaft. Sie befürchten, dass Lobbyisten die demokratischen Entscheidungswege schleichend unterwandern. Die Mehrheit der Bürger hat die Klientel-Politik satt und klagt z.B. über Steuervergünstigungen für Besserverdiener oder Hoteliers.</description>
      <pubDate>Sun, 25 Apr 2010 02:00:00 GMT</pubDate>
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      <title>Am Anfang war die Geste - Vom Ursprung der Sprache</title>
      <link>http://www.swr.de/swr2/programm/sendungen/wissen/archiv/-/id=660334/nid=660334/did=6123986/5pdqbp/index.html</link>
      <description>Der amerikanische Anthropologe und Primatenforscher Michael Tomasello vermutet, dass die Kommunikation der Menschen untereinander zuerst in den natürlichen Gesten des Zeigens und der Pantomime entstanden ist. Auch der belgische Computerexperte Luc Steels forscht über die Ursprünge der Sprache, die sich nach Ansicht der beiden Wissenschaftler nur in einem sozialen Miteinander entwickeln konnte. Und sie ist, anders als dies Noam Chomsky annimmt, auch kein Produkt der genetischen Evolution, sondern eine kulturelle Erfindung.</description>
      <pubDate>Sun, 25 Apr 2010 02:00:00 GMT</pubDate>
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      <title>Weniger ist mehr - Wie geht man mit dem Informations-Crash um?</title>
      <link>http://www.swr.de/swr2/programm/sendungen/wissen/archiv/-/id=660334/nid=660334/did=6095606/lweb4o/index.html</link>
      <description>Jeden Tag werden wir mit nutzlosen und auch irreführenden Informationen zugeschüttet, die uns kaum bereichern dürften. Das führt letztlich dazu, dass wir uns auf unser scheinbares Wissen nicht mehr verlassen können und sollten, das betrifft fast alle Bereiche: die Medizin, die Bildung, die Altersvorsorge, die Finanzkrise. Überall gibt es zuviel Fakten, Interpretationen, Gerüchte. Diese Flut zwingt den Konsumenten zur neuen Askese, zur Informationssouveränität. Der Finanzwissenschaftler Professor Max Otte zeigt Wege auf, um mit dem Info-Crash fertig werden zu können. von Max Otte </description>
      <pubDate>Mon, 19 Apr 2010 02:00:00 GMT</pubDate>
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      <title>Schwarzbuch Deutsche Bahn von Christian Esser und Astrid Randerath</title>
      <link>http://pcast.sr-online.de/feeds/fragen/feed.xml</link>
      <description>Fragen an den Autor: Christian Esser und Astrid Randerath: Schwarzbuch Deutsche Bahn vom 11.04.2010 </description>
      <pubDate>Thu, 15 Apr  2010 02:00:00 GMT</pubDate>
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      <title>Der Zwang zur Rendite - Wie unfrei macht uns der freie Markt?</title>
      <link>http://www.swr.de/swr2/programm/sendungen/swr2-forum/rueckschau/-/id=660194/nid=660194/did=6031370/1wvpfaw/index.html</link>
      <description>Es diskutieren: Prof. em. Dr. Friedhelm Hengsbach SJ, Wirtschafts- und Sozialethiker, Hochschule Sankt Georgen, Frankfurt am Main 
Prof. Dr. Rolf Langhammer, Wirtschaftswissenschaftler, Institut für Weltwirtschaft, Kiel
Dr. Ulrich Thielemann, Wirtschaftsethiker, Universität St. Gallen
Das Ziel hieß: weltweites Wachstum, internationale Finanzgeschäfte, Privatisierung staatlicher Betriebe – überall Wettbewerb. Als richtig galt, was der Markt verlangte – bis die Finanz- und Wirtschaftskrise den Glauben an unregulierte Märkte erschüttert hat. Kritiker wie Ulrich Thielemann finden wieder Gehör. Sie beschreiben, welche Zwänge die freie Wirtschaft produziert. Und fordern: Rendite darf nicht das wichtigste Unternehmensziel sein. Und: Die politische Öffentlichkeit muss mehr Einfluss auf die Wirtschaft bekommen. Wie lässt sich angesichts globaler Konkurrenz eine "menschliche Marktwirtschaft" (Angela Merkel) erreichen? </description>
      <pubDate>Wed, 31 Mar  2010 02:00:00 GMT</pubDate>

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      <title>Krise, Klima, Ka­pi­tal: Wachs­tums­wahn oder Kli­ma­ge­rech­tig­keit?</title>
      <link>http://diskursiv.blogsport.de/kapitalismuskritik-vortragsreihe/krise-klima-kapital-wachstumswahn-oder-klimagerechtigkeit/</link>
      <description>Dass so­wohl der Ka­pi­ta­lis­mus als auch das Klima in der Krise ste­cken, ist be­kannt. Seit ei­ni­ger zeit scheint sich aber eine tra­di­tio­nel­le Front­stel­lung zu ver­än­dern. War frü­her ‘die Öko­no­mie’ der Feind ‘der Um­welt’, sol­len die bei­den sich nun ge­gen­sei­tig ret­ten: die Um­welt ret­tet die Wirt­schaft durch grü­nes Wachs­tum, die Wirt­schaft ret­tet die Um­welt eben­falls durch grü­nes Wachs­tum. Was aber, wenn es eben das Wirt­schafts­wachs­tum ist, dass den Kern des Pro­blems dar­stellt? Was für Al­ter­na­ti­ven gibt es? Und na­tür­lich: wie ver­hal­ten sich diese Fra­gen zur Mo­bi­li­sie­rung zum Kli­ma­gip­fel in Ko­pen­ha­gen…?
Re­fe­rent: Tad­zio Mül­ler lebt in Ber­lin, wo er, nach Jah­ren des glo­ba­li­sie­rungs­kri­ti­schen Gip­fel­hop­pings, in der ent­ste­hen­den glo­ba­len Kli­ma­ge­rech­tig­keits­be­we­gung aktiv ist (ge­nau­er: www.​gegenstromberlin.​net). Den Klau­en der aka­de­mi­schen Lohnar­beit ent­kom­men schreibt er ge­ra­de eine Stu­die über den ‚grü­nen Ka­pi­ta­lis­mus‘ für die Ro­sa-​Lu­xem­burg Stif­tung. </description>
      <pubDate>Fri, 16 Mar 2010 02:00:00 GMT</pubDate>
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      <title>SWR2: Sklavin oder Superfrau - Wie sich Frauen in Westafrika durchsetzen </title>
      <link>http://www.swr.de/swr2/programm/sendungen/wissen/-/id=660374/nid=660374/did=6000810/u726md/index.html</link>
      <description>Bis heute werden in Westafrika kleine Mädchen für ein Handgeld in die Stadt verkauft. Dort müssen sie bis zu 16 Stunden ohne Lohn im Haushalt arbeiten. Viele junge Frauen vom Land sind mangels Schulbildung zum Straßenhandel gezwungen oder zur Prostitution. In den Familien tragen Frauen die Hauptlast der Versorgung. Doch neue Gesetze, gezielte Förderung und Aufklärung sollen dafür sorgen, dass den Frauen ein unabhängigeres Leben gelingen kann. Im westafrikanischen Burkina Faso etwa steuern bereits mancherorts Bürgermeisterinnen die Geschicke eines Dorfes. Eine Journalistin deckt gesellschaftliche Missstände auf, eine Modemacherin betreibt erfolgreich internationale Geschäfte. Die Ministerin für Menschenrechte in Burkina Faso hat es aus eigener Kraft ganz nach oben geschafft. Sie und andere westafrikanische "Superfrauen" setzen sich energisch für die Rechte und Bedürfnisse ihrer Geschlechtsgenossinnen ein. Von Rolf Pflücke</description>
      <pubDate>Fri, 16 Mar 2010 02:00:00 GMT</pubDate>
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      <title>Robert Misik: Politik der Paranoia</title>
      <link>http://huffduffer.com/korbinian/15977</link>
      <description>Ängstliche Konservative versuchen die Deutungshoheit über unsere Gesellschaft an sich zu reißen. Dazu bedienen sie sich einer "Politik der Paranoia". Sagt der österreichische Autor Robert Misik in seinem gleichnamigen Buch. Sie verlangen seit langem »weniger Staat«, zumindest in der Wirtschaft; wenn es um die Bespitzelung der Bürger geht, sehen sie das nicht so eng. Sie haben die Finanzströme dereguliert, die Sozialsysteme betrachten sie als unmoralisch, weil die Faulen dadurch belohnt werden. Misiks Plädoyer zeigt, dass eine moderne Politik der sozialen Gerechtigkeit den konservativen Konzepten überlegen ist. Robert Misik kommt heute im Blue Moon vorbei, um zu erklären, was er damit meint und wie man das Problem möglichweise lösen kann. Ab 22 Uhr mit Holger Klein. </description>
      <pubDate>Tue, 16 Mar 2010 02:00:00 GMT</pubDate>
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      <title>dradio Philosophie - Technische Innovation und Gesellschaft</title>
      <link>http://wissen.dradio.de/index.88.de.html?dram:article_id=1269</link>
      <description>Um die Begriffe Innovation, Gesellschaft, Recht, Wissen und Technik geht es im dieser Hörsaal-Sendung - mit einem verlesenen Manuskript vom Philosophen Emmanuel Mesthene.Mit Innovation und Immobilität befasst sich Helmut Klages, Professor für Soziologie an der Technischen Universität Berlin. Sein Vortrag ist im zweiten Teil der Sendung zu hören.
Emmanuel Mesthene war Philosoph und lehrte dreizehn Jahre lang an der Rutgers Universität in New Jersey. Zuvor war er Direktor eines technologie- und sozialwissenschaftlichen Programms an der Harvard-Universität und beriet die US-Regierung in Fachfragen. Mesthene starb 1990 im Alter von 69 Jahren. Das im Hörsaal vorgelesene Manuskript schrieb er 1968.
Helmut Klages wurde 1930 geboren und lehrte seit 1975 an der Deutschen Hochschule für Verwaltungswissenschaften in Speyer. 1987 wurde er dort zum Rektor ernannt; ein Amt, das er bis 1989 inne hatte. Klages wandte sich des Öfteren gegen die allgemeine Meinung, in modernen Gesellschaften vollziehe sich ein Wandel der Werte. Der Soziologe erhielt vor knapp einem Jahr für seine außergewöhnlichen ehrenamtlichen Initiativen das Bundesverdienstkreuz am Bande. Den vorliegenden Vortrag hat er 1970 gehalten.
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      <pubDate>Tue, 16 Mar 2010 02:00:00 GMT</pubDate>
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      <title>SWR2 Korruption verhindern</title>
      <link>http://www.swr.de/swr2/programm/sendungen/wissen/archiv/-/id=660334/nid=660334/did=5926894/2abo65/index.html</link>
      <description>Korruption spielt nicht nur hinter den noblen Türen der Großindustrie. Sie spielt vor der Haustür vieler Bürger, entzieht sich dem Blick der Korruptionsbekämpfer in den Verwaltungen, verlagert sich in Bereiche, die vor kritischen Blicken verborgen bleiben. Staatliches Handeln wandert ab in Privatgesellschaften. Dorthin, wo Geld bewegt wird, ohne dass eine Aufsicht die Bewegungen ernstlich überprüfen würde. Funktionierende Netzwerke werden kaum entdeckt. Sie schließen sich nach außen ab. Das nüchterne Fazit eines Oberstaatsanwalts: Die Jagd auf Korruption bedeutet, mit der Postkutsche hinter einem Porsche herzufahren. Prävention statt Strafverfolgung - darin sehen Ermittler und Fachleute den einzigen Ausweg. Denn wo sich Korruption erst verbreitet, ist es meistens schon zu spät. Von Wilm Hüffer
 </description>
      <pubDate>Tue, 16 Mar 2010 02:00:00 GMT</pubDate>
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      <title>Wie aktuell ist das utopische Denken Ernst Blochs?</title>
      <link>http://audioarchiv.blogsport.de/2010/02/27/ernst-bloch/</link>
      <description>Im SWR 2 Forum führten Prof. Dr. Burghart Schmidt (Philosoph und langjähriger Mitarbeiter von Ernst Bloch), Prof. Dr. Martin Seel (Philosoph, Universität Frankfurt a. M.) und Dr. Peter Zudeick (Bloch-Biograph und Journalist) ein recht informatives Gespräch zur Frage »Wie aktuell ist das utopische Denken von Ernst Bloch?«.
 </description>
      <pubDate>Mon, 15 Mar 2010 02:00:00 GMT</pubDate>
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      <title>BR2: Interlektuelle - Plädoyer für die Rettung einer gefährdeten Position</title>
      <link>http://audioarchiv.blogsport.de/2010/03/10/intellektuelle/</link>
      <description>Markus Metz und Georg Seeßlen beschreiben in ihrem Radio-Essay Aufstieg, Niedergang und erneuten Aufstieg des Intellektualismus und seiner Gegner. Eine Ideen- und Sozial-Geschichte der Intellektuellen, vom 19. Jahrhundert bis heute.
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      <pubDate>Sat, 13 Mar 2010 02:00:00 GMT</pubDate>
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      <title>Der Gestus der Kritischen Theorie. Versuch einer Einführung</title>
      <link>http://audioarchiv.blogsport.de/2009/03/05/der-gestus-der-kritischen-theorie-versuch-einer-einfuehrung/</link>
      <description>Kurzbeschreibung: Vortrag von Fabian Kettner (Arbeitskreis Rote Ruhr Uni), gehalten auf dem Antifacamp 2008.
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      <pubDate>Wed, 10 Mar 2010 02:00:00 GMT</pubDate>
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      <title>Macker – Über ¿männliches? Dominanzverhalten in der linken Szene</title>
      <link>http://audioarchiv.blogsport.de/2010/03/08/macker/</link>
      <description>Radio Island aus Leipzig hat ein Feature über Phänomene »männlichen Theorie- und Aktionsmackertums« in der sog. linken Szene gemacht. Zu Wort kommen Menschen aller Geschlechter, darunter auch – mit sehr interessanten Überlegungen – Bini Adamczak.
 </description>
      <pubDate>Wed, 10 Mar 2010 02:00:00 GMT</pubDate>
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      <title>SWR2: Tuning für die Neuronen - Wie optimiert lernt das Gehirn?</title>
      <link>http://www.swr.de/swr2/programm/sendungen/wissen/archiv/-/id=660334/nid=660334/did=5898960/1n73m9n/index.html</link>
      <description>Erfahrungs- und Lernprozesse in frühester Kindheit haben die Funktion, bestimmte neuronale Areale zu verbessern. Dabei gilt der Grundsatz: Use it or lose it. Synapsen, die nicht angeregt und benötigt werden, werden aussortiert, solche, die durch Lernprozesse aktiviert werden, bleiben erhalten. Um die Zahl der Synapsen zu erhöhen, ist deshalb eine anregende interessante Umwelt wichtig, die im Gehirn des Kindes neuronale Spuren hinterlässt.
Professor Anna Katharina Braun, Neurobiologin an der Universität Magdeburg, zeigt, welche neuronalen Konsequenzen bestimmte Lernprozesse haben. Prof. Anna Katharina Braun lehrt an der Universität Magdeburg und leitet am Institut für Biologie die Abteilung Zoologie/Entwicklungsneurobiologie.
 </description>
      <pubDate>Tue, 09 Mar 2010 02:00:00 GMT</pubDate>
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      <title>SWR2: Jugendpolitik – Realität und Visionen</title>
      <link>http://www.swr.de/swr2/programm/sendungen/wissen/archiv/-/id=660334/nid=660334/did=5898842/2eaode/index.html</link>
      <description>Worum geht es eigentlich gerade in der Jugendpolitik? Bei dieser Frage zucken nicht nur politische Laien mit den Schultern. Auch Berufspolitiker müssen erschreckend oft passen. Dabei ist Politik für die 14- bis 27-Jährigen nicht weniger wichtig als die Steuer- oder Verteidigungspolitik: Es gilt die hohe Armut unter Jugendlichen zu bekämpfen und ihnen eine gute Schulbildung zu ermöglichen. Man muss ihnen ausreichend Ausbildungs- und Studienplätze zur Verfügung stellen, die Gesundheit fördern und sie zu mündigen Konsumenten, Mediennutzern und Demokraten machen. Das zumindest ist die Vision. Doch wie sieht die deutsche Jugendpolitik in der Realität aus? Vertreter der Jugendverbände und Jugendhilfe stellen ihr kein gutes Zeugnis aus, und auch viele Forscher mahnen Verbesserungen an. Von Beate Krol
 </description>
      <pubDate>Tue, 09 Mar 2010 02:00:00 GMT</pubDate>
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      <title>Vom Verfallsdatum des Kapitalismus </title>
      <link>http://audioarchiv.blogsport.de/2009/11/10/verfallsdatum-kapitalismus/</link>
      <description>Sachzwang FM hat zum ersten (mir bekannten) mal einen Vortrag von Robert Kurz (»Exit! Krise und Kritik der Warengesellschaft«) zur Grundlage einer Sendung genommen. Dieser wurde Ende September 2009 in Karlsruhe aufgezeichnet und analysiert Ursachen und Verlauf der aktuellen Weltwirtschaftskrise.
 </description>
      <pubDate>Sat, 27 Feb 2010 02:00:00 GMT</pubDate>
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      <title>Svenja Schröder: Feministische Netzkultur </title>
      <link>http://agqueerstudies.de/svenja-schroder-feministische-netzkultur-2/</link>
      <description>Nach einer Pause aufgrund technischer Probleme, die erst einmal gelöst werden wollten, geht heute endlich wieder eine neue Folge unseres Podcasts online. “Feministische Netzkultur – Spielwiese oder Kriegsgebiet? Interdisziplinäre Betrachtung einer Netzlandschaft” lautete der Titel von Svenja Schröders Vortrag im November 2009, der Einblicke in die deutschsprachige (queer-)feministische Blogosphäre und Vernetzungen auf Seiten wie facebook oder twitter gibt. Svenja Schröder (M. Sc.) ist wissenschaftliche Mitarbeiterin am Lehrstuhl für kollaborative lehr- und lernunterstützende Systeme an der Uni Duisburg Essen. Sie forscht zu Kollaboration im Web 2.0 (v.a. twitter) und ist in der Hacker- und queer-feministischen Szene unterwegs.
 </description>
      <pubDate>Fri, 26 Feb 2010 02:00:00 GMT</pubDate>
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      <title>SWR2: Ärzte made in Kuba</title>
      <link>http://www.swr.de/swr2/programm/sendungen/wissen/archiv/aerzte-made-in-kuba/-/id=660334/nid=660334/did=5866244/13mud43/index.html</link>
      <description>Das Gesundheitssystem Kubas ist eines der Aushängeschilder der Revolution von 1959. Die auf der Insel praktizierte Medizin genießt bis heute international einen guten Ruf. Ein Beweis ist die niedrige Kindersterblichkeit, die es mit den höchst entwickelten Staaten aufnehmen kann. Kubanische Ärzte halfen 1998 in Honduras, als der Hurrikan „Mitch“ das Land verwüstete und Tausende Menschen medizinische Versorgung benötigten. Gleichzeitig hatte der damalige kubanische Präsident Fidel Castro eine Idee: Statt Ärzte ins Ausland zu schicken, sollten künftig junge Menschen in Havanna Medizin studieren, um später in ihren zumeist armen Heimatländern zu praktizieren. An der „Lateinamerikanischen Schule für Medizin“ erhalten heute alljährlich über 2000 angehende Ärzte ihr Diplom; die Kosten des Studiums trägt die kubanische Regierung. Die Studierenden kommen aus fast allen Ländern Lateinamerikas und der Karibik, aber auch aus Afrika - und sogar aus den USA. Von Karl-Ludolf Hübener
 </description>
      <pubDate>Fri, 26 Feb 2010 02:00:00 GMT</pubDate>
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      <title>Die Geschichte der Globalisierungskritik und ihrer Protestformen</title>
      <link>http://www.netzpolitik.org/2010/die-geschichte-der-globalisierungskritik-und-ihrer-protestformen/</link>
      <description>Sambagruppen, Straßentheater-Aktivisten, in pink und silber gekleidete Feen und Cheerleader und Clownsarmeen: Die Proteste der Globalisierungskritiker sehen oft eher nach Stadtfest aus als nach Demo. Lustig, spielerisch, kreativ will man gegen die Mächtigen der Welt protestieren. Aber auch Straßenschlachten und Auseinandersetzungen mit der Polizei prägen bis heute unser Bild von der globalisierungskritischen Bewegung. Anfang der 2000er Jahre erfreute sich vor allem Attac, das Netzwerk aus Organisationen und Einzelmitgliedern, wachsender Mitgliederzahlen. Doch der anfangs innovative Ansatz, eine Plattform für andere Organisationen zu sein, scheint bereits nach 10 Jahren überholt: Während sich attac im Moment schwer tut, von der aktuellen Wirtschaftskrise zu profitieren, sind kleine Organisationen sehr erfolgreich, die ihren Protest vor allem durch das Internet organisieren. Dort können Leute mit minimalem Zeiteinsatz und ohne sich mit einer großen Organsation herumschlagen zu müssen, punktuell aktiv werden. Während attac noch “Mitglieder” hat, brauchen Initiativen wie campact.de nur noch Aktivisten.
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      <pubDate>Wed, 24 Feb 2010 02:00:00 GMT</pubDate>
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      <title>Talx: Andreas Haderlein - Trend- und Zukunftsforscher</title>
      <link>http://frankfurt-talx.de/wordpress/?p=80</link>
      <description>Andreas Haderlein ist Mitarbeiter am Zukunftsinstitut  Kelkheim, das sich selbst als einer der einflussreichsten Think-Tanks der europäischen Trend- und Zukunftsforschung bezeichnent. Dort beschäftigt sich der Medien- und Kulturanthropologe mit der Zukunft von Gesellschaft, Unternehmen und Kultur. Als Leiter der Zukunftsakademie und der Onlineredaktion arbeitet er daran, den gesellschaftlichen und soziokulturellen Wandel begreifbar zu machen, zu moderieren und die Zukunft als Chance zu begreifen. Einer seiner Schwerpunkte dabei ist die Zukunft der Medien. Bei Talx wagen wir einen Blick zurück auf das vergangene Jahrzehnt und einen Blick in das gerade angebrochene neue Jahrzehnt des 21. Jahrhunderts.
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      <pubDate>Tue, 23 Feb 2010 20:00:00 GMT</pubDate>
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      <title>BR2: Tiefenökologie – Wenn Philosophie praktisch wird</title>
      <link>http://www.br-online.de/wissen-bildung/collegeradio/medien/ethik/tiefenoekologie/</link>
      <description>Als der norwegische Philosoph Arne Naess 1973 den Begriff der "deep ecology" prägte, hatte er folgende Grundidee vor Augen: er wollte in Abgrenzung zur "oberflächlichen Ökologie", die sich mit dem Anspruch auf eine saubere Umwelt befasst, das Recht auf eine tiefer gehende Befriedigung menschlicher Grundbedürfnisse formulieren. Dazu stellte Naess ein Gerüst aus acht Grundsätzen auf, die den Menschen als Teil des "Erdhaushaltes" auf seine natürliche Größe herunterstutzt. Jene ethischen Gebote gehen vom gleichen Wert aller Lebewesen aus, von der Notwendigkeit, die Vielfalt des Lebens zu respektieren, von der zu großen Anzahl und Machtfülle des Menschen, von der Notwendigkeit der gesellschaftlichen Neuorientierung und der Verpflichtung zu handeln. Erst wenn der Mensch sein Leben in Einklang mit dem Ganzen bringe, gelänge ihm die Überwindung seines gespaltenen Bewusstseins, so predigen die Anhänger der Tiefenökologie. Nicht das ständige Hochschrauben der Lebensstandards, sondern der Zuwachs an Lebensqualität gebe die Befriedigung, am ganzheitlichen Entwurf für ein besseres und friedlicheres Zusammenleben teilzuhaben. Sein Höhepunkt ist erreicht, wenn jeder einzelne die gleiche Achtsamkeit den eigenen Belangen wie denen der Natur zufließen lässt und zu einer neuen Wahrnehmung der Welt gelangt. 
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      <pubDate>Tue, 23 Feb 2010 20:00:00 GMT</pubDate>
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      <title>Zeit des Zorns. Kapitalismus, Arbeit und Krise</title>
      <link>http://audioarchiv.blogsport.de/2010/02/23/ditfurth-zeit-des-zorns/</link>
      <description>Auf Einladung der Redical [M] stellte Jutta Ditfurth  im Januar 2010 einige der Kernthesen ihres neuen Buches »Zeit des Zorns – Streitschrift für eine gerechte Gesellschaft« (München 2009) in Göttingen vor. Ihr Vortrag ist eine Mischung aus gesellschafts- und ideologiekritischer Zusammenschau auf die aktuelle Weltwirtschaftskrise und Abschweifung.
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      <pubDate>Tue, 23 Feb 2010 00:00:00 GMT</pubDate>
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      <title>Tadzio Müller - Grüner Kapitalismus</title>
      <link>http://audioarchiv.blogsport.de/2010/02/21/agruener-kapitalismusa-gesellschaftliche-naturverhaeltnisse-im-21-jahrhundert/</link>
      <description>Aus einer regulationstheoretischen Perspektive stellt Müller Überlegungen über die ökologischen Modernisierungsversuche des Kapitalismus, über Potentiale des Staates, im Namen von Umwelt- und Klimaschutz Kontrolle auszuüben und über die Möglichkeiten linker Intervention dagegen an. 
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      <pubDate>Mon, 22 Feb 2010 00:00:00 GMT</pubDate>
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      <title>ARD: Protestbewegung in den USA "Nehmt den Großbanken das Geld weg!"</title>
      <link>http://www.tagesschau.de/wirtschaft/moveyourmoney100.html</link>
      <description>Während die mit Steuergeldern geretteten US-Finanzriesen ihren Top-Mitarbeitern Millionen-Boni zahlen, entsteht eine Gegenbewegung. Protestler rufen dazu auf, zu kleinen unabhängigen Banken zu wechseln. Ein Appell an die Zivilcourage und den Kampfgeist der Amerikaner Von Lena Bodewein, NDR-Hörfunkstudio New York
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      <pubDate>Wed, 17 Feb 2010 00:00:00 GMT</pubDate>
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      <title>SWR2: Unkonventionell oder mainstreamig - Was ist die wahre Elite? </title>
      <link>http://www.swr.de/swr2/programm/sendungen/wissen/archiv/-/id=660334/nid=660334/did=5815836/108d44g/index.html</link>
      <description>Seit unsere Hochschullandschaft um die Elite-Leuchttürme bereichert worden ist, diskutiert die Öffentlichkeit über die Frage, was wir unter Elite verstehen wollen: eine Geldelite, eine effiziente Leistungselite, die das Bruttosozialprodukt steigert? Kennzeichen der eigentlichen Elite ist ihre Unkonventionalität: Man ist weder links noch rechts, weder modern noch konservativ, weder schüchtern noch karrieresüchtig, weder grüblerisch noch oberflächlich, nein, man ist alles zugleich. Das klingt nach Indifferenz; tatsächlich aber liegt hier das Geheimnis noch jeder Höchstleistung, die irgendwo, ob in Politik, Wirtschaft oder Kultur, erbracht worden ist. Konstantin Sakkas, Journalist und Philosoph, zeigt, welcher Elitebegriff aus seiner Sicht am sinnvollsten erscheint. 
Konstantin Sakkas (*1982) studierte Rechtswissenschaften, Philosophie und Geschichte und schloss sein Studium an der Freien Universität Berlin 2009 mit dem Magister ab. Gegenwärtig promoviert er bei Professor Bernhard H.F. Taureck (TU Braunschweig) über Hannah Arendt. Er arbeitet seit mehreren Jahren als freier Autor für Presse und Rundfunk.
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      <pubDate>Mon, 11 Feb 2010 00:00:00 GMT</pubDate>
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      <title>SWR2: Strafvollzug als Profit-Center - Privatisierung in deutschen Gefängnissen </title>
      <link>http://www.swr.de/swr2/programm/sendungen/wissen/archiv/-/id=660334/nid=660334/did=5815226/15nbet3/index.html</link>
      <description>Mit der JVA Offenburg eröffnete im Juni 2009 das erste teilprivatisierte Gefängnis in Baden-Württemberg. Rund 40 Prozent aller Aufgaben werden in Offenburg von der Firma Kötter gemanagt, einem Unternehmen, das bisher vor allem in der Sicherheits- und Reinigungsbranche tätig ist. Das Justizministerium erhofft sich dadurch Einsparungen von 200.000 Euro im Jahr. Kritiker verweisen auf die JVA Hünfeld in Hessen, die 2005 als erstes teilprivatisiertes Gefängnis in Deutschland in Betrieb ging. Bei einem Vergleich hat sich ergeben, dass ein privat betriebener Haftplatz teurer ist als ein staatlicher. Welche Argumente haben Befürworter und Kritiker? Welche Folgen für den Strafvollzug haben solche Teilprivatisierungen? Von Christine Werner
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      <pubDate>Thu, 11 Feb 2010 00:00:00 GMT</pubDate>
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      <title>WDR5: Erlebte Geschichten - Esther Bejerano </title>
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      <description>Sie überlebte die Hölle / Esther Bejerano und das Mädchenorchester von Auschwitz / Eine Sendung von Albert Wiedenhöfer / Esther Bejerano ist jetzt 85 Jahre alt - und sie wird nicht müde, Musik zu machen und davon zu erzählen, dass sie Auschwitz überlebt hat. Im vergangenen Jahr beschritt sie musikalisches Neuland: Mit der Kölner Saxophon Mafia zusammen trat sie auf die Bühne, gemeinsam kreierten sie einen neuen Musikstil. 1924 in Saarlouis als Tochter eines Kantors geboren, wurde sie 1943 mit weiteren 1000 Juden in Viehwaggons zum Abtransport nach Auschwitz gesteckt. Im Lager schleppte sie Steine, meldete sich für das Mädchenorchester, spielte dort Akkordeon - und überlebte. Bei einem Todesmarsch 1945 konnte sie fliehen. Ab den 80er Jahren, als sie aus Israel nach Deutschland zurückgekehrt war, trat sie mit der Band "Coincidence" auf, die jiddische und antifaschistische Lieder spielt. / Redaktion: Mark vom Hofe © WDR 2010
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      <pubDate>Tue, 09 Feb 2010 00:00:00 GMT</pubDate>
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      <title>WDR5: Kapitalismus ohne Wachstum </title>
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      <description>Gibt es eine Wirtschaftsordnung ohne Zwang zum Mehr? Gäste: Roger de Weck, Ökonom und Publizist; Reinhard Loske, Grüner Umweltsenator Bremen; Moderation: Jürgen Wiebicke © WDR 2010
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      <pubDate>Mon, 08 Feb 2010 00:00:00 GMT</pubDate>
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      <title>War Flipper schwul? Homosexualität bei Tieren</title>
      <link>http://www.swr.de/swr2/programm/sendungen/wissen/archiv/-/id=660334/nid=660334/did=5797942/18hhlcm/index.html</link>
      <description>Masturbierende Schimpansen, Gruppenorgien bei männlichen Delfinen? Bis vor kurzem taten sich Verhaltensbiologen schwer, Homosexualität im Tierreich anzuerkennen, mittlerweile ist klar, dass das Phänomen genauso stark verbreitet ist wie unter Menschen. Das betrifft nicht nur Flipper, sondern auch männliche Gorillas, die in Junggesellentrupps leben und bevorzugt mit Männern über Jahre hinweg verkehren. Volker Sommer, Professor für evolutionäre Anthropologie am University College London, schildert Phänomene und Ursachen der tierischen Homosexualität.

Volker Sommer hat am University College London einen Lehrstuhl für Evolutionäre Anthropologie inne und gilt laut dem letzten Cicero-Ranking als einer der wichtigsten Naturwissenschaftler Deutschlands, die zur öffentlichen Meinungsbildung beitragen. Schwerpunkt seiner Forschungen ist die Verhaltensökologie von Primaten. Gleichgeschlechtliches Sexualverhalten thematisierte er zunächst in seinem Klassiker "Wider die Natur ? Homosexualität und Evolution" (München: C.H. Beck 1990) und zuletzt (als Herausgeber, mit Paul Vasey) in "Homosexual Behaviour in Animals. An Evolutionary Perspective" (Cambridge: Cambridge University Press, 2006).
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      <pubDate>Mon, 08 Feb 2010 00:00:00 GMT</pubDate>
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      <title>MDR: Demokratie 2.0</title>
      <link>http://www.mdr.de/mdr-figaro/hoerspiel/feature/7068891.html</link>
      <description>Die junge Generation, die mit Internet und Digitaltechnik aufgewachsen ist, sieht immer mehr ihren Lebensraum bedroht. Nun nutzt sie die Möglichkeiten der digitalen Welt, sich zu vernetzen und für Freiheit und Offenheit in diesem Lebensraum zu kämpfen. </description>
      <pubDate>Sat, 06 Feb 2010 00:00:00 GMT</pubDate>
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      <title>SWR2: Selber denken! Zur Entwicklung der "Philosophischen Cafés"</title>
      <link>http://www.swr.de/swr2/programm/sendungen/wissen/archiv/-/id=660334/nid=660334/did=5797650/pk3zt2/index.html</link>
      <description>Das Leben provoziert Fragen. Immer schon. Man will die Welt erkennen, ihr denkend auf den Grund gehen. Gerade in der unübersichtlichen Postmoderne gibt es ein zunehmendes Bedürfnis nach Antworten. Der Erfolg der "Philosophischen Cafés" belegt das. Seit Marc Sautet Anfang der 90er-Jahre begann, die Philosophie neu und praktisch zu verorten, ist sie zu einem frei verfügbaren "Basis-Vitamin" gegen den alltäglichen Kältestrom geworden. Detlef Berentzen hat "Cafés" besucht, in denen Philosophie lebendig wird, erörtert aber auch das Wirken von Marc Sautet und aktuelle Entwicklungen der praktischen Philosophie. Von Detlef Berentzen </description>
      <pubDate>Sat, 06 Feb 2010 00:00:00 GMT</pubDate>
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      <title>SWR2: Ohne Staub kein Regen</title>
      <link>http://www.swr.de/swr2/programm/sendungen/wissen/archiv/-/id=660334/nid=660334/did=5796992/1c2sry6/index.html</link>
      <description>Bei allen Versuchen, Vorhersagen über das Klima der Zukunft zu machen, haben die Forscher ein großes Problem: Staub. Sie wissen zu wenig über Schwebteilchen wie Sandstaub, Vulkanasche, Pilzsporen, Salzkristalle oder sogar von Bruchstücken von Tierhaaren in der Atmosphäre. Diese winzigen Partikel lassen die Tröpfchen der Wolken entstehen, so viel ist klar. Aber dann wird es konfus: Manchmal gibt es Wolken, die viel Sonnenwärme ins Weltall zurückstrahlen. Oder Wolken, die die Wärme wie eine Bettdecke am Boden halten. Aus manchen regnet es schnell und heftig, andere lösen sich auf, bevor auch nur ein Tropfen fällt. Chemiker, Physiker und Klimatologen versuchen jetzt genau herauszufinden, welche Rolle welche Art von Staub dabei spielt. Von Rainer B. Langen</description>
      <pubDate>Tue, 02 Feb 2010 00:00:00 GMT</pubDate>
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      <title>SWR2: Schmerz und der Sinn des Lebens</title>
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      <description>Die Komfort- und Spaßgesellschaft kennt nur noch wenige Tabus: Eines davon ist der Schmerz. Von der modernen Medizin wird erwartet, dass sie das Leben schmerzfrei macht und die stechenden, nagenden, aufwühlenden Qualen des Menschen endgültig beseitigt. Dabei gehört es seit der griechischen Antike zum Grundwissen der Europäer, dass Schmerz die Basis aller Kultur darstellt. Bis ins Kleinste hinein werden Kunst, Religion, Wissenschaft, Moral und Alltag von Schmerzerfahrungen geprägt – und vorangetrieben. Seit Jahrtausenden versuchen Völker, sich dem Schmerz zu stellen und ihm einen Sinn zu geben. Stimmt es also, dass es ohne Schmerz kein Bewusstsein gibt, wie etwa Joseph Beuys glaubte? Und welche Folgen hat es, wenn unsere Gesellschaft schmerzliche Erfahrungen verdrängt? (Produktion: 2009)Von Volker Demuth</description>
      <pubDate>Fri, 29 Jan 2010 00:00:00 GMT</pubDate>
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      <title>SWR2: Geld allein macht nicht fleißig - Wie Belohnung funktioniert</title>
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      <description>Belohnung schwächt die Eigenmotivation. Dieses überraschende Ergebnis bestätigen mittlerweile mehr als 100 Studien weltweit. Es gilt für Kinder genauso wie für Erwachsene, für Manager wie für Fußballspieler, für Künstler ebenso wie für den durchschnittlichen Arbeitnehmer. Der Grund: Kreativität und Antrieb leiden, wenn die eigene Leistung in bezahlbare Münze umgerechnet wird. Die Schlussfolgerungen aus diesen Forschungsresultaten stellen viele Mechanismen in Frage, nach denen unsere Gesellschaft funktioniert. Manager wären erfolgreicher ohne Boni-Zahlungen, Kinder würden sich besser entfalten ohne das Versprechen einer materiellen Belohnung, Musiker wären kreativer ohne Plattenvertrag, Schriftsteller ohne Literaturpreis. Damit sind die Grundannahmen des Behaviorismus erschüttert. Verhalten lässt sich eben nicht durch Belohnung oder Sanktionen allein steuern. Nun wollen die Forscher den inneren Mechanismen auf die Spur kommen, die Menschen motivieren. Von Sonja Striegl</description>
      <pubDate>Tue, 28 Jan 2010 00:00:00 GMT</pubDate>

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      <title>philosophisches Radio: Globale Gerechtigkeit</title>
      <link>http://www.wdr5.de/nachhoeren/das-philosophische-radio.html</link>
      <description>Studiogast: Stefan Gosepath, Philosoph: Moderator: Jürgen Wiebicke © WDR 2009</description>
      <pubDate>Wed, 27 Jan 2010 00:00:00 GMT</pubDate>
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      <title>SWR2: Brüche und Kontinuitäten - 50 Jahre Unabhängigkeit Afrikas</title>
      <link>http://www.swr.de/swr2/programm/sendungen/wissen/unabhaegigkeit-afrikas/-/id=660374/nid=660374/did=5698360/8cgn1/index.html</link>
      <description>In diesem Jahr feiern viele Länder Afrikas ihre Freiheit. Im Rückblick zeigt sich, dass die Freiheit zwei Gesichter hat: Auf der einen Seite geht es um Demokratisierung, Modernisierung, auf der anderen um Vetternwirtschaft, ethnische Konflikte, antidemokratische Tendenzen. Der Afrikawissenschaftler Professor Andreas Eckert von der Humboldt-Universität zu Berlin schildert diese beiden Seiten.Zu Andreas Eckert: Andreas Eckert, geboren 1964, Studium der Geschichte, Journalistik und Romanistik; 1995 Promotion im Fach Mittlere und Neuere Geschichte der Universität Hamburg. Von 2002 bis 2007 war Andreas Eckert Professor für Neuere Geschichte, Schwerpunkt Geschichte Afrikas an der Universität Hamburg. 2005 hatte er eine Gastprofessur an der Indiana University, Bloomington. Im Jahre 2006 war er "Directeur d'Etudes" an der Maison des Sciences de l'Homme, Paris, 2007 Gastprofessor im Department of History, Harvard University. Seit 1.4. 2007: Professor für die Geschichte Afrikas an der Humboldt Universität zu Berlin und seit Oktober 2008 Geschäftsführender Direktor des Instituts für Asien- und Afrikawissenschaften.Von Andreas Eckert</description>
      <pubDate>Wed, 27 Jan 2010 00:00:00 GMT</pubDate>
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      <title>dradio: Die Liebe der Europäer zur Hähnchenbrust</title>
      <link>http://www.dradio.de/dkultur/sendungen/weltzeit/1104303/</link>
      <description>Bis vor zehn Jahren war die Welt der Geflügelbauern in Ghana noch in Ordnung. Sie versorgten ihre Kundschaft mit Frischhuhn, das sie selber züchteten und auf die Märkte des Landes brachten. Doch dann überschwemmten tiefgefrorene Hähnchenteile aus Europa zu Dumpingpreisen das Land. Dagegen konnte die heimische Geflügelwirtschaft nicht konkurrieren und eine gesamte Branche brach zusammen. Wie viele Arbeitsplätze verloren gingen, ist schwer zu schätzen, sicher ist allerdings: Nicht nur die meisten Bauern mussten ihre Höfe schießen. Auch der Umsatz von Brütereien, Futtermühlen, Schlachthäusern und Transportunternehmen brach zusammen. Von Bettina Rühl</description>
      <pubDate>Fri, 22 Jan 2010 00:00:00 GMT</pubDate>
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      <title>SWR2: "Wir sind Feinde jeglicher Macht" - Der russische Anarchist Michail Bakunin</title>
      <link>http://www.swr.de/swr2/programm/sendungen/wissen/archiv/-/id=660334/nid=660334/did=5708550/33gr5k/index.html</link>
      <description>Er war mit allen rebellischen Geistern Europas in Verbindung: der russische Anarchist Michail Bakunin (1814 - 1876). Den Freiheitskampf der Polen unterstützte er ebenso wie die Unruhen und Umsturzversuche in Italien, Frankreich und Spanien. Seine revolutionären Aktivitäten in Deutschland bescherten Bakunin 1849 mehr als ein Jahrzehnt Kerker und sibirische Verbannung. Als alternder Flüchtling kehrte der russische Adelige nach Europa zurück und entwickelte nun klare Vorstellungen von dem, was seiner Meinung nach dem selbstbestimmten Leben des Einzelnen und ganzer Völker entgegenstand: der Staat mit seiner hierarchisch organisierten Gesellschaft und Gewalt. Bakunins Gegenentwurf war die Anarchie, soll heißen: Leben ohne Zwang, Ausbeutung, Gewalt und Kontrolle von oben. Im Ringen um Anhängerschaft im linken Europa war Karl Marx sein Antipode, der ihn regelrecht bekämpfte. Bakunins Ideen werden bis heute kritisch diskutiert – auch unter den jungen Anarchisten, die sich jedes Jahr im russischen Heimatdorf des Revolutionärs mit seinen Schriften auseinandersetzen. Von Gisela Erbslöh</description>
      <pubDate>Tue, 19 Jan 2010 00:00:00 GMT</pubDate>
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    <item>
      <title>Food-coops - eine Alternative zum "toten Essen"?</title>
      <link>http://www.freie-radios.net/portal/content.php?id=31626</link>
      <description>Wie und wo bekommen wir unser Essen her? Wie sehr denken wir darüber nach, was wir essen?
Eine Alternative zum alltäglichen Einkauf im Supermarkt ist das Food-coop-Konzept, das eine gesellschaftliche sowie politische Dimension hat.
Der Beitrag stellt anhand der Vorratskammer im Leipziger Osten die Idee der food-coops vor. von Freia Stöckel</description>
      <pubDate>Tue, 19 Jan 2010 00:00:00 GMT</pubDate>
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    <item>
      <title>dradio: Kafka, Kanzler und da knackt nichts - Aus dem Inneren eines Überwachungsstaates</title>
      <link>http://www.dradio.de/dlf/programmtipp/dasfeature/1067847/</link>
      <description>Von Holger Siemann

Ein junger Mann erfährt durch eine Panne bei seinem Mobilfunkbetreiber, dass er von Verfassungsschutz und BKA abgehört wird. In einer Zeitung, der Polizisten die Abhörprotokolle verkauft haben, liest er ein Gespräch seiner Freundin im Wortlaut. Die Schlagzeile, seine Verhaftung als angeblicher Gründer der terroristischen Vereinigung "Militante Gruppe" stehe unmittelbar bevor, lässt ihn wochenlang bei jedem Geräusch hochschrecken.

Nach sieben Jahren vergeblicher Bemühung um Aufklärung, nach Hausdurchsuchung und schließlich doch noch erfolgter Verhaftung zieht das Bundesverfassungsgericht eine Grenze. Der "Terrorist" erhält Akteneinsicht, das Verfahren wird eingestellt. Obwohl die Geheimdienste sich der Aufklärung verweigern, lässt sich die paranoide Geisteshaltung der Ermittler anhand ihrer eigenen Aufzeichnungen nachvollziehen. Ist das ein seltener Glücksfall? Oder ist es ein Unglücksfall - weil alles andere als selten? In Deutschland wird 30-mal mehr abgehört als in den USA.</description>
      <pubDate>Tue, 19 Jan 2010 00:00:00 GMT</pubDate>
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      <title>SWR2: Wachstum macht noch keinen Wohlstand</title>
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      <description>"Unser Land braucht Arbeit, dafür brauchen wir Wachstum", erklärte Angela Merkel gebetsmühlenhaft in ihrem Wahlkampf. Sie stand damit nicht alleine: "Wachstumskräfte mobilisieren" gehört seit jeher zum Wortbaukasten deutscher Politik. Frankreichs Präsident Sarkozy hat dagegen bereits gefordert, sich vom Bruttoinlandsprodukt als Erfolgsmaßstab zu verabschieden. Auch in den Wirtschaftswissenschaften werden die Schwächen dieses Gradmessers deutlich: Wirtschaftswachstum führt eben auch zu steigendem Ressourcenverbrauch und Klimaerwärmung. Umgekehrt werden Kindererziehung oder ehrenamtliche Tätigkeiten überhaupt nicht als volkswirtschaftliche Leistung verbucht. Der Heidelberger Umweltökonom Hans Diefenbacher hat deshalb für die alte Bundesregierung ein Konzept für einen nationalen Wohlfahrtsindex entwickelt, das Glück und Wohlstand einer Nation besser erfassen soll. Erstaunliches Ergebnis: Nach diesen Zahlen geht es in Deutschland seit acht Jahren kontinuierlich bergab.

Prof. Hans Diefenbacher lehrt Volkswirtschaft an der Universität Heidelberg und leitet den Bereich Frieden und Nachhaltige Entwicklung an der Forschungsstätte der Evangelischen Studiengemeinschaft. Er ist außerdem Beauftragter für Umweltfragen bei der Evangelischen Kirche Deutschland. Nach seinem Studium der Volkswirtschaft in Freiburg und Heidelberg, promovierte Hans Diefenbacher 1983 und habilitierte sich im Jahr 2000 zum Thema "Gerechtigkeit und Nachhaltigkeit". Er ist Mitglied in mehreren Vereinigungen, so u. a. bei der Vereinigung Deutscher Wissenschaftler, der Society for International Development, der International Association of Energy Economists und bei der Internationalen Martin-Buber-Gesellschaft.
Von Hans Diefenbacher</description>
      <pubDate>Tue, 19 Jan 2010 00:00:00 GMT</pubDate>
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      <title>SWR2: Ökologie auf Türkisch</title>
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      <description>Sonne, Wind und Wasser hat die Türkei in Hülle und Fülle, ihren Energiebedarf deckt sie bisher aber vorwiegend aus Kohle, Öl und Erdgas. Um mit der steigenden Nachfrage nach Strom mitzukommen, will die Regierung nun in die Atomenergie einsteigen. Die Bevölkerung ist von dieser Aussicht weniger begeistert. Aber auch Wasser ist ein Stoff, aus dem Konflikte entstehen. 22 Staudämme hat der Staat errichtet, und es sollen noch mehr werden: Um die Wasserversorgung, vor allem für die Landwirtschaft, zu sichern und Strom zu gewinnen. Das führt nicht nur, wie im Fall des Atatürk Staudamms, zu Konflikten mit den Nachbarstaaten, die klagen, dass Ihnen zu wenig Wasser übrig bleibe. Der Ilisu Staudamm wird einen gewaltigen See aufstauen. Unermessliche Kulturschätze sollen dafür im Wasser versinken, darunter die Stadt Hasankeyf, eine der ältesten Siedlungen der Menschheitsgeschichte. Mehr als 50.000 Menschen müssen ihr Heim verlassen und umgesiedelt werden.
Von Susanne Güsten, Eva Schindele und Gabor Paal</description>
      <pubDate>Tue, 19 Jan 2010 00:00:00 GMT</pubDate>
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      <title>SWR2: Irre oder ganz normal? - Über den Umgang mit psychisch Kranken</title>
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      <description>Wir sperren sie weg, weil sie uns verunsichern und Angst machen: die Schizophrenen, die Paranoiden oder die Manisch-Depressiven. Und wir stempeln diese Menschen als unnormal ab, obwohl wir intuitiv wissen, dass es nur eine schmale Grenze zwischen den Normalen und den angeblich Verrückten gibt. Deshalb stellt sich ja auch immer wieder die Frage: Wer ist in unserer Gesellschaft eigentlich verrückt, und besteht unser Problem nicht in der selbstverordneten Normalität? Manfred Lütz, Psychiater, Psychotherapeut, Theologe und Bestsellerautor, wirft einen ungewohnten, teilweise sogar humoristisch-ironischen Blick auf das Thema und zeigt, dass wir die Falschen behandeln.

* Zum Autor:
Manfred Lütz, geboren 1954, Studium der Humanmedizin, katholischen Theologie und Philosophie, 1979 Approbation als Arzt, danach Diplom in katholischen Theologie; 1989 Facharzt für Nervenheilkunde, 1991 Facharzt für Psychiatrie; seit 1997 Chefarzt des Alexianer-Krankenhauses in Köln. Von Manfred Lütz</description>
      <pubDate>Tue, 19 Jan 2010 00:00:00 GMT</pubDate>
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      <title>Frank Apunkt Schneider: Die Diktatur des “man” </title>
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      <description>“Formulierungen wie ‘man/frau’ und das Binnen-I lehnen wir aus stilistischen und Ästhetischen Gründen ab”. Wer in linken deutschen Medien in einer nicht-ausschließlich männlichen Form schreiben möchte, kennt diesen Satz, der scheinbar keiner weiteren Erklärung bedarf. Welche stilistischen und Ästhetischen Essentials ihm eigentlichen zugrunde liegen, wird in der Regel nicht gesagt. Frank Apunkt Schneider versteht sich als Feminist und publiziert regelmäßig in Deutschland und Österreich. Er berichtet aus seinen eigenen diesbezüglichen Erfahrungen, und stellt Vermutungen an, warum deutsche Medien mit geschlechtsneutralen Formen ein Problem haben, Österreichische hingegen nicht. Von Frank Apunkt Schneider
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      <pubDate>Tue, 19 Jan 2010 00:00:00 GMT</pubDate>
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      <title>SWR2: Die Revolution findet im Roman statt - Der politische Schriftsteller B. Traven</title>
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      <description>Für manche Kritiker sind die Romane des vor 40 Jahren verstorbenen, deutschsprachigen Autors B. Traven nichts als linker, anarchistischer und vulgärer Kitsch. Andere Leser wiederum sehen in ihnen eine tiefgründige Sozialkritik. Für sie ist B. Traven ein politischer Schriftsteller, der in seinen Werken - so etwa in "Die Weiße Rose" oder im "Totenschiff" - die negativen Seiten eines verantwortungslosen Kapitalismus aufzeigt, aber auch gesellschaftliche Missstände und Menschenrechtsverletzungen energisch anprangert. Seine Bücher schienen den Nerv der Zeit getroffen zu haben, sie erreichten Millionenauflagen, wurden zu wahren Best- und Longsellern. Und auch heute, in Zeiten der Wirtschaftskrise und der Migrationsproblematik, stellt sich erneut die Frage nach der Aktualität seiner Texte. Von Rolf Cantzen</description>
      <pubDate>Tue, 19 Jan 2010 00:00:00 GMT</pubDate>
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      <title>SWR2: Kapitalismus abwracken</title>
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      <description>"Hast Du schon gehört? Das ist das Ende vom Kapitalismus!" (Peter Licht) - intelligente Songtexte interpretieren bereits die Forderungen, die noch eindeutiger von erregten Kritikern zu hören sind: "Zeit für eine andere Gesellschaft!", "Kapitalismus abwracken!", "Eat the Bankers!". Man will die Welt nicht länger nur interpretiert sehen, sondern sie verändern: Ob der globalen Finanzkrise wird einmal mehr die "Systemfrage" gestellt.

Der untote Marx steht wieder auf, die "Kritische Theorie" wird reanimiert, selbst die Neoliberalen betreiben das Geschäft der Anpassung an die neuen Verhältnisse. Das Denken ändert scheinbar die Richtung: Mit der neuen Kapitalismuskritik ist viel Neues, viel Bedenkenswertes unterwegs. Detlef Berentzen hat sich auf den Weg zu Konservativen, Bedenkenträgern, Kritikern und Radikalen gemacht und die tatsächlichen Chancen für einen "Dritten Weg" erkundet.  Von Detlef Berentzen</description>
      <pubDate>Tue, 19 Jan 2010 00:00:00 GMT</pubDate>
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      <title>SWR2: Die Ökonomie dominiert alles - Warum die Studentenproteste gerechtfertigt sind</title>
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      <description>Gesine Schwan, ehemalige Präsidentin der Viadrina-Universität in Frankfurt/Oder, hielt vor einigen Tagen an der Universität in Tübingen einen Vortrag. Ursprünglich hieß das Thema: "Demokratie und nachhaltige Politik". Doch gleich nebenan protestierten die Studenten gegen den Bolognaprozess und die Studiengebühren. Daraufhin veränderte Schwan spontan das Thema: Ihr Vortrag verwandelte sich in eine scharfe Kritik an der Ökonomisierung der Bildung, die für Schwan auch etwas mit der Finanzkrise zu tun hat.

Gesine Schwan studierte Romanistik, Geschichte, Philosophie und Politikwissenschaft in Berlin und Freiburg, 1970 Promotion, ab 1971 Assistenz-Professorin an der FU Berlin. Sie habilitierte sich 1975 und lehrte ab 1977 als Professorin für Politikwissenschaft. 1992 – 1995 Dekanin am Otto-Suhr-Institut. Ab 1999 bis 2008 war Gesine Schwan Präsidentin der Viadrina-Universität in Frankfurt/Oder. Neben ihrer wissenschaftlichen Karriere arbeitete sie in verschiedenen politischen Gremien mit. Der Öffentlichkeit bekannt wurde Gesine Schwan vor allem durch ihre Kandidatur für das Amt der Bundestagspräsidentin in den Jahren 2004 und 2008/2009. Von Gesine Schwan</description>
      <pubDate>Tue, 19 Jan 2010 00:00:00 GMT</pubDate>
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      <title>SWR2: Arm im reichen Land - Die Ursachen eines sozialen Problems</title>
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      <description>Armut in Deutschland hat sich von einem Tabu- zu einem Topthema gewandelt, das in Talkshows, im Radio und in Zeitungen debattiert wird. Man spricht zwar jetzt viel mehr darüber, aber gleichzeitig nimmt man Armut nicht als Kardinalproblem wahr, das gilt vor allem für Politiker. Armut wird deshalb in der Bundesrepublik nicht konsequent bekämpft, sie wird stattdessen geleugnet, verharmlost oder ideologisch entsorgt. Professor Christoph Butterwegge, Armutsexperte von der Universität in Köln, zeigt, wie unsere Gesellschaft mit Armut umgeht.

Christoph Butterwegge ist Professor für Politikwissenschaft an der Universität Köln und Mitglied der Forschungsstelle für interkulturelle Studien. In seinen zahlreichen Veröffentlichungen widmet sich Butterwegge den Themen Friedenspolitik, Rechtsextremismus, demografischer Wandel und Armut. Besonders Kinderarmut ist ein Schwerpunktthema Christoph Butterwegges.
Von Christoph Butterwegge</description>
      <pubDate>Tue, 19 Jan 2010 00:00:00 GMT</pubDate>
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      <title>SWR2: Atomsuppe im Glas - Das Ende der Wiederaufarbeitungsanlage Karlsruhe</title>
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      <description>Von der einstigen Pilotanlage zur Wiederaufbereitung von Brennelementen aus deutschen Kernkraftwerken sind außer verstrahlten Gebäuden noch 60.000 Liter "Atomsuppe" übrig. Das flüssige Gift aus 20 Jahren Versuchsbetrieb lagert wenige Kilometer von der Karlsruher Innenstadt entfernt, auf dem Gelände des Forschungszentrums. 12 Kilogramm Plutonium, etwa 600 Kilogramm Uran und jede Menge Spaltprodukte wie Cäsium- oder Strontium-Isotope befinden sich dort in riesigen Edelstahltanks. Die selbst erhitzende Mischung muss ständig gerührt und gekühlt werden.

Seit die Pilotanlage zur Wiederaufbereitung 1991 gestoppt wurde, war klar, dass die gefährlich strahlende Restbrühe an einen sicheren Platz gebracht werden muss. So wurde eine eigens auf die Atomsuppe zugeschnittene Verglasungsanlage in Karlsruhe gebaut. Seit ungefähr zwei Jahren steht sie bereit, doch immer neue Sicherheitslücken bei der Verarbeitung wurden aufgespürt. Das hat die Anlage enorm verteuert. Heute belaufen sich die Kosten auf rund 2,6 Milliarden Euro für die Verglasung der Atomsuppe und den Rückbau der verstrahlten Anlagen. Von Anja Braun</description>
      <pubDate>Tue, 19 Jan 2010 00:00:00 GMT</pubDate>
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      <title>SR2: System Error - Warum der Freie Markt zur Unfreiheit führt</title>
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      <description>Wirtschaftspolitische Diskussionen werden bei uns oft in Extreme geführt: Da steht auf der einen Seite ein völlig freier Markt, auf der anderen Seite eine sozialistische Planwirtschaft.

Führen vielleicht beide Extreme zu Unfreiheit? Können völlige Deregulierung und Privatisierung ebenso zu Unterdrückung führen wie eine Kommandowirtschaft?

Ist Gewinn gut, aber das Streben nach maximalem Gewinn, der immer noch gesteigert werden muss, eine Zwangsjacke für alle Beteiligten? Zeigen Sprüche wie "Es gibt keine Alternative!" oder "Wir haben keine Wahl!", dass demokratische Freiheiten bedroht sind?</description>
      <pubDate>Tue, 19 Jan 2010 00:00:00 GMT</pubDate>
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      <title>SWR2: Gemein-Freiheit - Vorboten einer freien digitalen Kultur</title>
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      <description>Zitieren, kopieren und collagieren - die Sprache des 21. Jahrhunderts ist digital. Texte, Musik, Bewegtbilder lassen sich in Sekundenbruchteilen körperlos rund um den Erdball schicken. Die binäre Information ist so flüchtig geworden wie der Gedanke selbst. Ort und Zeit spielen im virtuellen Gedanken- und Ideenaustausch keine Rolle. Ganz gleich, ob Kunst, Kultur oder Wissenschaft - im virtuellen globalen Netzwerk des Internet wird gemeinsam an einer neuen Kultur gebaut, mit neuen Regeln und Werten.

Die Wissenschaft bietet mit "Open Access" einen offenen Zugang zu ihrer Forschung. Und der Lizenzbaukasten "Creative Commons" soll bisherige rechtliche nationale Schranken überbrücken und den Ideenaustausch im Netz rechtlich absichern und fördern. Denn die Vision einer freien digitalen Kultur rüttelt am Wertesystem, das sich auf den Buchdruck gründet und aus geistigen Werken besteht, die oft nur Einzelne besitzen. Sie verweist auf eine überlieferte Metapher: Die jeweils lebende Generation steht auf den "Schultern von Riesen". Das heißt, alle Menschen schöpfen unentwegt aus dem kulturellen Erbe und arbeiten mit ihren Ideen und Werken daran weiter. Von Sebastian M. Krämer</description>
      <pubDate>Tue, 19 Jan 2010 00:00:00 GMT</pubDate>
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      <title>SWR2: Erfolgsprämie garantiert - Die Zukunftsfähigkeit der Demokratie</title>
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      <description>Zukunft jetzt - Wie wir leben, lernen, arbeiten (9)
Von Otfried Höffe

Man mag an der parlamentarischen Demokratie viel kritisieren, etwa die Tatsache, dass die Politiker nur in Vier-Jahres-Zyklen denken oder dass jede Lösung eines Problems immer nur aus einem etwas schalen Kompromiss bestehen kann. Auf der anderen Seite überwiegen die Vorteile, Demokratien verfügen über wichtige Ressourcen: eine engagierte Bürgerschaft, ein hohes Bildungsniveau, eine Ordnung, die ein flexibles Reagieren auf wichtige Herausforderungen möglich macht. Otfried Höffe, Professor für Philosophie an der Universität Tübingen, zeigt, wie zukunftsfähig die parlamentarische Demokratie ist.

Prof. Otfried Höffe, geb. 1943, lehrt Philosophie an der Universität in Tübingen mit dem Schwerpunkt Ethik. In seinen zahlreichen Büchern bemüht er sich zum einen um eine Aktualisierung der ethischen Maximen von Immanuel Kant, zum anderen nimmt er immer wieder Stellung zu aktuellen Fragen etwa der Stammzellforschung oder der sozialen Gerechtigkeit. </description>
      <pubDate>Tue, 19 Jan 2010 00:00:00 GMT</pubDate>
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      <title>SWR2: Arbeit 2.0 - Die Zukunft der Industriegesellschaft</title>
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      <description>Zukunft jetzt - Wie wir leben, lernen, arbeiten (7)
Von Ulrich Klotz

Der relativ neue Begriff "New Economy" ist in der alten Welt angekommen. Doch was ist damit gemeint? Geht es um eine neue Wirtschaftsstruktur? Ja, denn dieser Begriff will deutlich machen, dass es in Wirtschaft und Gesellschaft verstärkt um immaterielle Werte geht, damit verlieren traditionelle Maßstäbe und ökonomische Regeln ihren Sinn. Es dominieren eben nicht mehr Rohstoffe, Kapital und Arbeit, sondern Kreativität, Ideen und Netzwerke. Ulrich Klotz, der sich beim Vorstand der IG-Metall lange mit der Digitalisierung beschäftigte, beschreibt die neue Arbeitswelt.

Ulrich Klotz, geb. 1948, Dipl.-Ing., nach Forschungs- und Entwicklungsarbeiten in Computerindustrie und Werkzeugmaschinenbau befasste er sich seit den achtziger Jahren beim Vorstand der IG Metall mit dem Themenfeld Computer und Zukunft der Arbeit. Daneben war er Stiftungsprofessor an der Hochschule für Gestaltung in Offenbach und ist Autor von zahlreichen Veröffentlichungen zum Thema Arbeit, Technik und Innovation. </description>
      <pubDate>Tue, 19 Jan 2010 00:00:00 GMT</pubDate>
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      <title>SWR2: Gleiche Bildungschancen für alle - Die Zukunft der vorschulischen Erziehung</title>
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      <description>Zukunft jetzt - Wie wir lernen, leben, arbeiten (6)
Von Wassilios Fthenakis

In Deutschland gibt es für die Erziehung der Kinder zwischen drei und sechs Jahren ganz unterschiedliche Bildungspläne mit unterschiedlichen Lernzielen und Lerninhalten. Dieses föderale Chaos muss überwunden werden, ebenso wie die Tatsache, dass die meisten Bildungspläne für die Vorschule nicht den veränderten Bedingungen postmoderner Gesellschaften angepasst sind. Sie blenden die Bedürfnisse von Migrantenkindern aus, sind zu sehr auf nationalstaatliche Belange fokussiert, sie blenden ebenfalls Lernorte wie die Familie oder den Verein aus. Das meint der international renommierte Bildungsforscher Professor Wassilios Fthenakis. Er zeigt, wie die Vorschule der Zukunft aussieht.

Prof. Wassilios Fthenakis, geb. 1937, war lange Zeit Direktor des Staatsinstituts für Frühpädagogik in München, wo er maßgebliche Impulse für eine neue Erziehung im Vorschulalter setzte. Er ist seit 2002 ordentlicher Professor für Entwicklungspsychologie und Anthropologie an der Freien Universität Bozen. Er hat die Bildungspläne für Deutschland mit ausgearbeitet, um in der vorschulischen Erziehung einheitliche Standards zu gewährleisten. </description>
      <pubDate>Tue, 19 Jan 2010 00:00:00 GMT</pubDate>
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      <title>SWR2: Vom Staatsbürger zum Bürgerstaat - Die Gesellschaft der Zukunft</title>
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      <description>Zukunft jetzt - Wie wir leben, lernen, arbeiten (5)
Von Reinhard K. Sprenger

Sind wir eigentlich nur Untertanen, die vom Staat kontrolliert werden, die brav ihre Steuern zahlen müssen, obwohl sie gar nicht genau wissen, was mit dem Geld passiert? Oder sind wir mündige aufgeklärte Bürger, die vom Staat auch als solche wahrgenommen und respektiert werden? Für den Unternehmensberater und Bestsellerautor Reinhard K. Sprenger steht die Antwort fest: Der moderne Staat ist nicht mehr für den Bürger da, sondern umgekehrt: der Bürger für den Staat. Und genau das muss sich in Zukunft ändern. Wie der neue Bürgerstaat aussehen könnte, skizziert Sprenger in seinem Vortrag.

Dr. Reinhard K. Sprenger, geb. 1953, studierte Philosophie, Psychologie, Betriebswirtschaft und Geschichte des Sports. Er war Referent beim Kultusminister des Landes Nordrhein-Westfalen, Leiter der Abteilung „Personalentwicklung und Training“ bei einer großen Firma; heute gilt er als meistgelesener Managementautor, der in seinen Bestsellern Themen wie Motivation, Selbstvertrauen oder Führung durch Vertrauen behandelt. </description>
      <pubDate>Tue, 19 Jan 2010 00:00:00 GMT</pubDate>
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      <title>SWR2: Weniger Auslese, mehr Chancengleichheit - Die Zukunft des dreigliedrigen Schulsystems</title>
      <link>http://www.swr.de/swr2/programm/sendungen/wissen/-/id=660374/nid=660374/did=5283388/1qkd6hy/index.html</link>
      <description>Zukunft jetzt - Wie wir lernen, leben, arbeiten (4)
Von Ulrich Herrmann

Deutschland steht in Europa mit diesem spezifischen System allein auf weiter Flur, in den meisten anderen Ländern werden die Kinder viel länger gemeinsam unterrichtet, und die soziale Selektion spielt eine weitaus geringere Rolle als bei uns. In Deutschland heißt es nach vier Schuljahren: Die Guten ins Töpfchen, die Schlechten ins Kröpfchen, die Kinder werden nach fragwürdigen Kriterien viel zu früh bewertet und dann auf Schultypen verteilt, wobei diejenigen, die auf die Hauptschule müssen, die Verlierer des Systems sind. Ulrich Herrmann, emeritierter Professor für Pädagogik, zeigt, warum dieses System nicht mehr zukunftsfähig ist.

Prof. Ulrich Herrmann, geb. 1939, lehrte Allgemeine und Historische Pädagogik an der Universität in Tübingen, ab 1994 war er Professor für Pädagogik an der Universität Ulm und Leiter des Seminars für Pädagogik. Seit 2004 ist er im Ruhestand und mischt sich mit zahlreichen Publikationen und Vorträgen in die bildungspolitische Debatte seit den PISA-Tests ein. Er ist ein überzeugter Gegner des dreigliedrigen Schulsystems. </description>
      <pubDate>Tue, 19 Jan 2010 00:00:00 GMT</pubDate>
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      <title>SWR2: Der virtuelle Arbeitsplatz - Das Büro der Zukunft</title>
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      <description>Zukunft jetzt - Wie wir leben, lernen, arbeiten (3)
Von Norbert Bolz

Heute fährt man nicht mehr zur Arbeit und kommt dann müde nach Hause, sondern die Arbeit kommt nach Hause und fährt dann erledigt zur Firma zurück. Dank der neuen digitalen Medien hat sich die Arbeit im 21. Jahrhundert vom Arbeitsplatz befreit, was sich am zeitgemäßen Büro zeigt: Der Teleworker von heute sagt nämlich: Mein Büro ist, wo mein Internetanschluss ist. Professor Norbert Bolz, Medien- und Kommunikationswissenschaftler an der TU Berlin, erläutert die sozialen Veränderungen im digitalen Zeitalter.

Norbert Bolz ( Quelle: privat)

Prof. Norbert Bolz, geb. 1953, ist Medien- und Kommunikationswissenschaftler, der an der TU Berlin lehrt. Er entwickelte eine Medientheorie, die sich an Nietzsche, Benjamin und McLuhan anlehnt. Kommunikation ist für Bolz in erster Linie ein Religionsersatz, das Göttliche zeigt sich für ihn heute etwa in der neuen Netzwerkkultur, die das Internet möglich gemacht hat. In seinen Büchern reflektiert er über den Konsumismus, die soziale Gerechtigkeit, die digitalen Medien und neue Arbeitsformen. </description>
      <pubDate>Tue, 19 Jan 2010 00:00:00 GMT</pubDate>
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      <title>SWR2: Die Zukunft der schulischen Erziehung</title>
      <link>http://www.swr.de/swr2/programm/sendungen/wissen/-/id=660374/nid=660374/did=5203866/19m0j2n/index.html</link>
      <description>Zukunft jetzt - Wie wir lernen, leben, arbeiten (1)
Von Bernhard Bueb 

Eine gute Schule erkennt man daran, dass sich Schüler und Lehrer dort wohl fühlen, dass es nicht nur um das Lernen für den Kopf, sondern um das Lernen mit allen Sinnen geht, dass dort nicht stur gepaukt und belehrt, sondern mit Freude etwas für das Leben gelernt wird, dass dort Musik ebenso wichtig ist wie die binomischen Formeln. Das alles weiß man, dennoch gibt es bis heute nur sehr wenige Schulen, die das beherzigen. Dabei gäbe es für das deutsche Bildungssystem eine echte Chance, aus dem PISA-Tal herauszukommen, und die liegt in einer richtig verstandenen Ganztagsschule. Bernhard Bueb, ehemaliger Leiter der Eliteschule Schloss Salem, zeigt, warum in dieser Schulform die Zukunft liegt.

Portraitfoto von Dr. Berhard Bueb

Dr. Bernhard Bueb, geb. 1938, wurde einer breiten Öffentlichkeit bekannt als Leiter des Eliteinternats Schloss Salem, wo er entscheidene Neuerungen einführte, die sich besonders auf die Zusammensetzung der Schülerschaft auswirkten. Grosse öffentliche Resonanz erzielte er auch mit seinem Buch „Lob der Disziplin“, in dem er zeigt, dass Ordnung, Disziplin und Gehorsam wichtige Stützen für die Kinder auf dem Weg zur inneren Unabhängigkeit sind.</description>
      <pubDate>Tue, 19 Jan 2010 00:00:00 GMT</pubDate>
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      <title>Horst Stowasser Diagonose: Kapitalismus - Therapie: Anarchie Teil 2</title>
      <link>http://www.freie-radios.net/portal/content.php?id=30453</link>
      <description>Horst Stowasser, wohl einer der bekanntesten Anarchisten Deutschlands, hielt kurz vor seinem unerwarteten Tod eine Vortrag in Mainz, den ich hier, leicht gekürzt, in zwei Teilen wiedergebe.</description>
      <pubDate>Tue, 19 Jan 2010 00:00:00 GMT</pubDate>
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      <title>Horst Stowasser Diagonose: Kapitalismus - Therapie: Anarchie Teil 1</title>
      <link>http://www.freie-radios.net/portal/content.php?id=30451</link>
      <description>Horst Stowasser, wohl einer der bekanntesten Anarchisten Deutschlands, hielt kurz vor seinem unerwarteten Tod eine Vortrag in Mainz, den ich hier, leicht gekürzt, in zwei Teilen wiedergebe.</description>
      <pubDate>Tue, 19 Jan 2010 00:00:00 GMT</pubDate>
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      <title>SWR2: Versuchslabor Afrika - Klinische Tests in Entwicklungsländern</title>
      <link>http://www.swr.de/swr2/programm/sendungen/wissen/archiv/-/id=660334/nid=660334/did=5364078/ut4ffx/index.html</link>
      <description>Ein neues Medikament zu entwickeln kostet nicht nur Zeit und Geld. Bevor es auf den Markt kommt, muss es getestet werden, und zwar an Menschen. Während es Pharmakonzernen immer schwerer fällt, in westlichen Ländern freiwillige Testpersonen dafür zu finden, blüht der Markt in Russland, Brasilien, Indien und Afrika. Hier schauen Behörden oft nicht genau hin, Ärzten in weißen Kitteln wird blind vertraut, und mancher Patient ist froh, überhaupt ein Medikament zu bekommen. Eine ganze Industrie hat sich darauf spezialisiert, in aller Welt klinische Versuche durchzuführen. Doch während Pharmakonzerne satte Gewinne einfahren, bleiben die teuren, neu entwickelten Medikamente für ehemalige Testpersonen meist unerreichbar. Ein Blick hinter die Kulissen der pharmazeutischen Industrie im südlichen Afrika. Von Corinna Arndt</description>
      <pubDate>Tue, 19 Jan 2010 00:00:00 GMT</pubDate>
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      <title>SWR2: Landraub - Wie die Reichen der Welt den Ärmsten Ackerland nehmen</title>
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      <description>Reiche Staaten mit geringer eigener Nahrungsmittelproduktion und internationale Konzerne erwerben in atemberaubendem Tempo Agrarflächen in zum Teil bitterarmen Entwicklungsländern. Die Investoren wissen, dass Nahrungsmittel langfristig knapper und teurer werden, weil die Zahl der Menschen steigt, weil Anbauflächen für Biosprit beansprucht und durch Misswirtschaft und Klimawandel weniger ertragreich werden. Besonders betroffen ist Kambodscha. Unter dem extrem korrupten Hun-Sen-Regime ist „land grabbing“ seit langem üblich. Firmen aus Kuwait und Qatar z.B. erwerben Hunderttausende Hektar besten Ackerlands und versprechen Infrastruktur. Sie wollen mit modernsten Methoden Reis im Land der Khmer anbauen und in ihre Länder exportieren. Was bedeutet das weltweit zunehmende „land grabbing“ für die Subsistenzbauern, die Agrarstruktur und Ernährungssicherheit der betroffenen Länder? Von Thomas Kruchem </description>
      <pubDate>Tue, 19 Jan 2010 00:00:00 GMT</pubDate>
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      <title>SWR2: Transparent und basisdemokratisch - Die Zukunft des Unternehmens - Zukunft jetzt - Wie wir leben, lernen, arbeiten</title>
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      <description>Unzufriedenheit, mangelndes Engagement, Angst, Ziellosigkeit, Verlust des Realitätssinns, Selbstüberschätzung, Mangel an ethischer Orientierung - das scheinen die bestimmenden Handlungs- und Reaktionsmuster vieler unserer Manager zu sein. Gerade in Zeiten größer werdender Komplexität, in der auch die Gefahr plötzlicher Krisen vorhanden ist, brauchen wir ganz andere Muster, die auf Kreativität, Flexibilität, Krisenbewältigung und Transparenz hinauslaufen. Die Wirtschaftswissenschaftler und Managementberater Hans A. Wüthrich, Stefan Kaduk und Dirk Osmetz von der Universität der Bundeswehr München erläutern diese Alternativen.

Stefan Kaduk, Dirk Osmetz, Hans A. Wüthrich (v on rechts nach links)

Dr. Stefan Kaduk arbeitet am Institut für Entwicklung zukunftsfähiger Organisationen an der Universität der Bundeswehr München und hat zusammen mit dem Wirtschaftswissenschaftler Dr. Dirk Osmetz und dem Inhaber des Lehrstuhls für Internationales Management an der Bundeswehr-Universität, Hans A. Wüthrich, das Musterbrecherprojekt initiiert. Das Ziel ist: intelligentere Formen der Führung in Unternehmen zu entwickeln und zu realisieren.
Von Hans A. Wüthrich, Stefan Kaduk und Dirk Osmetz</description>
      <pubDate>Tue, 19 Jan 2010 00:00:00 GMT</pubDate>
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      <title>SWR2: Der Fliege einen Ausweg zeigen - Wittgenstein über die Aufgabe der Philosophie</title>
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      <description>Ganze Sinfonien konnte er pfeifen, begann aber in Berlin und Manchester ein Studium der Ingenieurwissenschaften. Einen wirklichen Neuanfang wagte er im philosophischen Denken: Ludwig Wittgenstein. Während des Ersten Weltkrieges diktierte der junge Ingenieur, angeregt von Grundlagenproblemen der Mathematik und Logik, seinen „Tractatus logico-philosophicus“. Er konzentrierte seine Aufmerksamkeit auf die symbolischen Formen unseres sprachlichen Handelns.

Aber die jugendliche Hoffnung, mit einem Schlag und für immer alle Probleme der Philosophie gelöst zu haben, erwies sich als eine Illusion. In der zweiten Lebenshälfte dachte Wittgenstein dann auch über unsere Alltagssprache nach. Wittgenstein führte ein Selbstgespräch über die vielfältigen Weisen, in denen wir in Beruf und Familie, in Politik und Öffentlichkeit miteinander reden. Der einstige Professor der Universität Cambridge prägt zu Beginn des 21. Jahrhunderts die Debatte über Geist und Welt, über Verstehen und Missverstehen auf eine nachhaltige Weise. Von Konrad Lindner</description>
      <pubDate>Tue, 19 Jan 2010 00:00:00 GMT</pubDate>
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      <title>BR-2: Alles öko, oder was? - Die komplizierten Wahrheiten der Ökobilanzen</title>
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      <description>Äpfel aus Chile, Energiesparlampen mit Quecksilber, Pfandflaschen versus Milchtüte. Verbraucher wollen wissen, wie sie ihr Alltagsleben umweltverträglich gestalten können. Ökobilanzen sind aber nicht immer leicht nachzuvollziehen. Ein Feature von Miriam Stumpfe.</description>
      <pubDate>Tue, 19 Jan 2010 00:00:00 GMT</pubDate>
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      <title>Attac: Prinzip Partnerschaft - Solidarische Ökonomie</title>
      <link>http://schweineherbst.de/2009/04/02/podcast-prinzip-partnerschaft-solidarische-konomie</link>
      <description>"Das Prinzip Partnerschaft - Die Entstehung eines kooperativen Weltbilds" ist eine 30-Minuten Audiodoku. Diese unterstreicht die Erfahrungen und den Weg der Solidarischen Ökonomie.

Das Leben, so wird uns gelehrt, ist ein Kampf. Zwischen Geschwistern, um den größten Nachtisch, im Sandkasten, um die Schaufel, in der Schule, um gute Noten. Um Schönheit und Stärke läuft der Konkurrenzkampf in der Liebe. Um Geld und Anerkennung im Beruf. Um Ressourcen und Macht zwischen Staaten - koste es was es wolle.

Und bislang hatte die tiefsitzende Überzeugung, dass das Leben letztlich aus einem Konkurrenzkampf aller gegen alle besteht auch den Segen der Naturwissenschaft...</description>
      <pubDate>Tue, 19 Jan 2010 00:00:00 GMT</pubDate>
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