annalist hat einen interessanten Vortrag von/mit Frank A. Schneider ausgegraben, der von seinem Weg als einem jungen linken, selbsterklärtermaßen sexistischen, Indie-Musikjournalisten zum überzeugten Vertreter der feministischen Sprache erzählt:
“Formulierungen wie ‘man/frau’ und das Binnen-I lehnen wir aus stilistischen und Ästhetischen Gründen ab”. Wer in linken deutschen Medien in einer nicht-ausschließlich männlichen Form schreiben möchte, kennt diesen Satz, der scheinbar keiner weiteren Erklärung bedarf. Welche stilistischen und Ästhetischen Essentials ihm eigentlichen zugrunde liegen, wird in der Regel nicht gesagt. Frank Apunkt Schneider versteht sich als Feminist und publiziert regelmäßig in Deutschland und Österreich. Er berichtet aus seinen eigenen diesbezüglichen Erfahrungen, und stellt Vermutungen an, warum deutsche Medien mit geschlechtsneutralen Formen ein Problem haben, Österreichische hingegen nicht.
- Der Rumms! und die Linke
- Ein freundliches Fuck You
- Medienlese der letzten 14 Tage oder so
- Rumms! - zur Krise auf den Finanzmärkten
- "...und alle fangen vor Freude an zu weinen!"
0 Comments on "Die Diktatur des man. Von der Schwierigkeit, in linken deutschen Medien geschlechtsneutral zu sprechen. Bericht aus der weitgehend beschissenen Praxis."
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