Du merkst nicht, wie die Tage vergehn,
auch wenn es so scheint, sie bleiben nicht stehn.
Sie tropfen stetig vor sich hin, wie ein Wasserhahn, der undicht ist.
Wenn du nachts hellwach in deinem Bett liegst, hörst du, wie es leise tickt.
Es ist 'ne Uhr in dir, sie läuft nur für dich,
sie erinnert dich dran, wie spät es ist.

Jeden Tag stirbt ein Teil von dir,
jeden Tag schwindet deine Zeit,
jeden Tag ein Tag, den du verlierst,
nichts bleibt für die Ewigkeit.

Jeder Atemzug kostet dich Sekunden,
wieviel Minuten kriegst du für dein Geld?
Los, wir schenken uns gegenseitig ein paar Stunden, schmeißen Jahre von uns weg.
Von gestern und für morgen leben, niemals für das Hier und Jetzt.
Du merkst, während du an deinen Plänen sitzt,
wie das Leben an dir vorüberzieht.

Jeden Tag stirbt ein Teil von dir,
jeden Tag schwindet deine Zeit,
jeden Tag ein Tag, den du verlierst,
nichts bleibt für die Ewigkeit.

Ewigkeit, Ewigkeit

Du beeilst dich, doch du weißt nicht wohin;
die Frage danach ist dir zu unbequem.
Du klammerst dich an Terminen fest,
weil du ohne sie in Panik bist.

Manchmal, da glaubst du wieder an Gott,
du hörst, wie er leise mit dir spricht.
Er sagt zu dir: 'Mein Freund
das war's dann wohl!',
doch du hältst dir nur deine Ohren zu.

Ewigkeit, Ewigkeit
Nichts bleibt für die Ewigkeit

DTH, 1996