Kaum treibt man sich mal für ein paar Tage an der Ostsee herum gerät die Lage in Kreuzberg vollkommen außer Kontrolle. Das Wasser und Schifffahrtsamt will 50 (zuvor sollen es 200 sein, aber laut einem Bericht vom 09.06 wurde die Zahl aufgrund massiven Drucks aus der Bevölkerung reduziert, ist aber immer noch inakzeptabel) alte große Bäume (Erlen, Weiden, Pappeln und Eschen über 30 Meter) am Landwehrkanal fällen lassen, da diese angeblich durch ihr Gewicht das Ufer in den Landwehrkanal reißen könnten. Dadurch würde der fast ausschließlich touristische Schifffahrtsverkehr massiv gestört werden.

http://www.baeume-am-landwehrkanal.de

Laut Winfried Lücking einem Experten vom BUND könnte das fällen der Bäume leicht durch ein einziehen von Spundwände verhindert werden. Da dies wahrscheinlich aber kostenintensiver als die Fällung der Baume ist, scheint die Wasser- und Schifffahrtsamts (WSA) die nicht wirklich als Alternative in Betracht zu ziehen

Aus diesem Grund rufe ich alle Leser und vor allem Kreuzberger auf, die Zerstörung eines der letzten schönen Rückzugsgebiete gestresster Stadtmenschen und der grünen Lunge Kreuzbergs mit allen Mitteln zu verhindern.

Es gibt täglich um 18.00 Uhr ein Treffen einer Bürgervereinigung auf der Admiralbrücke bei denen es aktuelle Informationen gibt

http://www.baeume-am-landwehrkanal.de

 
Mehr Informationen:

http://www.taz.de/dx/2007/05/31/a0238.1/text.ges,1

http://www.tagesspiegel.de/berlin/archiv/31.05.2007/3299540.asp